13.03.2018 12:11

Regionsliga Damen


Sieg in Bodenwerder: TSG-Damen bleiben auf Kurs

Emmerthals Kader stark dezimiert / „Es war heute ein Wechselbad der Gefühle"

Die Damen der TSG Emmerthal holten in Bodenwerder unter erschwerten Bedingungen zwei Punkte.

TV Bodenwerder – TSG Emmerthal 12:17 (4:9).

Den trainerlosen Handballdamen der TSG Emmerthal ist im Kampf um das sichere Mittelfeld ein weiterer Punktgewinn gelungen. Mit dem 12:17 (4:9) am Samstag in der Sporthalle des TV Bordenwerder untermauerte das Team seine Ambitionen. Beste Werferin beim der TSG war Rückraumass Neele Niemeyer mit sieben Treffern. Linksaußen Ann-Kathrin Gerjets sprang zwischen den Emmerthaler Torpfosten ein und zeigte dabei überragende Leistung.  Ohne Erfolgsgarant Caki Mügge, die erkrankte Tessa Ernst und die beruflich verhinderte Kyra Bremer machten sich die TSG-Damen am Samstag auf den Weg zum Auswärtsspiel beim TV Bodenwerder. Mit an Bord der verletzte Routinier Sarah Lieber sowie drei weitere gesundheitlich angeschlagene Spielerinnen. „Das Fehlen unserer Bankchefin, der Verlust unseres Torwart-Duos und dazu die Grippewelle - ich habe auf der Hinfahrt wirklich schwarz gesehen“, gab Schrader vor Spielbeginn zu Protokoll, wobei sie schon im Vorbericht warnte, dass Bodenwerder trotz Tabellensituation nicht zu unterschätzen sei. Doch von dieser Sorge war bei den TSG-Damen nichts zu erkennen. Nach sechs Minuten stellten Tina Tegtmeyer, Svenja Schaper und Angela Steinwedel die grün-weiße Führung (3:1) ein, zumal Niemeyer drei Minuten später das vierte Tor für die TSG markierte. Allerdings folgte anschließend eine von Unkonzentriertheit gespickte Spielphase, die nach zehn Minuten von Svea Wienkes Treffer beendet wurde (3:5, 19. Minute).

„Es war heute ein Wechselbad der Gefühle"

Gina Rath, Lieber und Steinwedel stellten die Führung zum Halbzeitpfiff ein, sodass auf der Anzeigentafel ein 4:9 leuchtete. Lönneker erhielt in der 29. Spielminute nach einem Zweikampf bei einem Tempogegenstoß die Rote Karte. Im zweiten Durchgang gelang es den Emmerthalerinnen anfangs allerdings nichts, ihre Führung aufrechtzuerhalten oder auszubauen. „Wir waren in dieser Situation von der Roten Karte und anderen Umständen zu sehr geschockt“, erklärte Schrader. Bereits in der 36. Spielminute verkürzten die Gastgeberinnen aus Bodenwerder die Emmerthaler Führung auf zwei Tore. Als dann auch noch Niemeyer und Rath zeitgleich für zwei Minuten das Feld verlassen mussten, stieg merkbar auf Bodenwerderaner Seite die Hoffnung, gegen die TSG etwas Zählbares zu erkämpfen. Schrader: „Das Spiel wurde immer körperbetonter und leider die Schiedsrichterentscheidungen auch immer undurchsichtiger.“ Dennoch gelang es den Handballerinnen aus Emmerthal in dieser Phase ihr Können konzentriert auf das Spielparkett zu bringen. In doppelter Unterzahl kam es zu keinem Gegentor, zudem gelang Schaper der Treffer zum 10:7. Angespornt durch diesen Kampfgeist konnten die TSG-Damen in der letzten Viertelstunde noch einmal ihre Leistung steigern und gewannen die Partie am Ende mit 17:12. Niemeyer erzielte in dieser Phase alleine sechs der sieben Treffer. „Es war heute ein Wechselbad der Gefühle. Wir hätten hoch gewinnen können, es hätte durchaus aber auch kippen können. Ich muss den Mädels daher ein großes Kompliment machen. Trotz vieler Ungereimtheiten haben alle den Kopf oben behalten und den Sieg erkämpft", resümierte Sprecherin Schrader.
TV Bodenwerder: Franziska Lange (3), Anna Lange (3), Alina Stock (3/2), Paula de Groot (1), Julia Jakob (1), Greta Glenewinkel (1).
TSG Emmerthal: Neele Niemeyer (7/1), Angela Steinwedel (2), Sarah Lieber (2/2), Tina Tegtmeyer (2), Svenja Schaper (2), Gina Rath (1), Svea Wienke (1).

Weiter spielte:


HSG Lügde-Bad Pyrmont – DJK BW Hildesheim II 19:24.
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