26.03.2019 11:47
Wasserball
13:8 in Anderten: HSV-Reserve kann auch auswärts siegen
Noh: „Haben mit Glück gewonnen, aber das gehört dazu“ / Mannschaftsführer Roseund Beutner mit fünf Toren
TSV Anderten – HSV Hameln II 8:13 (3:2/4:2/4:3/2:1).
Mit einem 13:8-Auswärtssieg beim TSV Anderten festigte die zweite Mannschaft des HSV Hameln den dritten Tabellenplatz in der Bezirksliga Hannover. Die Hamelner taten sich sichtlich schwer gegen die nur mit acht Routiniers antretenden Spieler des TSV Anderten. Hier traf jugendliche Unbekümmertheit des HSV auf Erfahrung, Ruhe und Effektivität der Heimmannschaft. Zu allem Überfluss legten die Anderter eine schnelle Führung hin, die erst nach vier Minuten ausgeglichen werden sollte. Immer wieder folgte auf eine ausgelassene Chance des HSV ein Konter des TSV, der zum Tor führte. Trotz zahlreicher Überzahlangriffe, die kläglich versemmelt wurden, gelang es der HSV-Sieben nicht, sich richtig abzusetzen. Zu den überhastet abgeschlossenen HSV-Angriffen kam dann, dass früh im zweiten Viertel Marc Noh die Taktik umstellen musste. Zwei Hinausstellungen der beiden Centerverteidiger, die Gebrüder Finn-Kristof und Luka-Kristian Müller, ließen nichts Gutes erahnen. Da nach drei persönlichen Fehlern das Spiel vorbei gewesen wäre, tauschte der Trainer Verteidigung gegen Angriff aus. Und die Jungs, die sonst vorne für die Tore sorgten, konnten auch Hinten ihren Mann stehen. Als dann der gut leitende Schiedsrichter Henrici gegen 20 Uhr zum Schlusspfiff ansetzte, waren die Hamelner mit dem Sieg gut bedient. Marc Noh: „Wir haben heute mit Glück gewonnen, aber das gehört mit dazu. Es war für unsere Centerverteidiger sehr schwer gegen diese ´Brecher´ hinten zu verteidigen, aber letztendlich haben wir das gut hinbekommen. Schade, dass unsere schnellen Konterspieler Linus Funk und Cedric Klemme heute krankheitsbedingt fehlten. Auch mit dem beruflich verhinderten Gordon Gattermann hätte es hinten auch anders ausgesehen. Egal, wir haben zwei wichtige Punkte gegen den Abstieg geholt, auch, weil Mannschaftsführer Yanick Rose nicht nur wegen seiner fünf Tore glänzte, sondern weil er auch immer wieder seine Mitspieler gut in Szene setzen konnte.“
HSV Hameln II: TW Boris Golubkov, Kai Aschenbach (1 Tor), Finn-Kristof Müller, Maximilian Kaiser, Luka-Kristian Müller (1), Dominic Grünert , Yanick Rose (5) , Oskar Hänel (1) Malte Bartsch und Adrian Beutner (5).
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