12.03.2019 10:53

Wasserball


Denkwürdiger Abend: HSV-Reserve schlägt Tabellenführer!

Erster Hamelner Sieg gegen ein Waspo98-Team / Noh: „Eine feine Mannschaftsleistung“
Den amtierenden Deutschen Wasserballmeister stellt Waspo98 Hannover. Egal in welcher Klasse welches Hamelner Team auf die Hannoveraner traf, nie stieg ein HSV-Team als Sieger aus dem Wasser. Bis zu diesem denkwürdigen Abend im März 2019, als die zweite vom HSV bei der vierten von Waspo98 mit 14:17 (4:5/2:5/4:3/4:4) gewann. Auch die Hamelner fuhren zum ungeschlagenen Tabellenersten in der Bezirksliga mit der Einstellung, die Niederlage in Grenzen zu halten. Nur Betreuer Marc Noh träumte von einem Sieg und stellte seine Truppe so ein, dass er als oberstes Gebot Ruhe und eine sattelfeste Abwehr forderte. Es fing schon richtig gut an. Das 1:0 gelang dem HSV durch Maximilian Kaiser nach nur 17 Sekunden. Beim ersten Wurf landete der Ball oben links im Dreieck. Die Freude war zwar nur von kurzer Dauer, aber im Nachhinein gingen die Gastgeber nie in Führung. Nach dem ersten Viertel führte Hameln mit 5:4. Für die abgeklärten Hannoveraner noch kein Grund in Hektik zu verfallen. Als die Noh-Truppe zur Halbzeit mit vier Toren in Front lag, passierte wundersames. Je nervöser  Wapo98 wurde, desto ruhiger spielten die Hameln ihren Stiefel runter. Besonders turbulent wurde es nach 15:38 Minuten. Erst trat Hannovers Stürmer mit der zehn auf der Kappe über Wasser nach HSV-Center Luka Kristian Müller, worauf der Schiedsrichter die 10  mit Rolle aus dem Wasser gewiesen hat. Nun folgten fünf Minuten Diskussionen, mit dem Ergebnis, dass Hannovers sieben wegen Meckerns ebenfalls die Rolle bekam. Die doppelte  Überzahl nutzte Cedric Klemme zur 11:7-Führung. Eng wurde es noch mal nach 23:53 Minuten, als der Gastgeber bis auf ein Tor zum 12:13 herankam. Aber der spielfreudige Yanick Rose, Center Müller und Dominik Grünert stellten den Sieg sicher. Beim Schlusspfiff gab es grenzenlosen Jubel auf Hamelner Seite. Marc Noh mit einem breiten Siegergrinsen im Gesicht:  „Dass wir zu recht gewonnen haben, zeigt auch die Zahl der Rausstellungen, da hat Waspo98 klar mit 9:3 gesiegt, aber dafür haben wir die Punkte geholt. Mich macht es stolz, dass ich noch mal einen Sieg gegen ein Waspo98 Team erleben durfte. Lob an alle Aktiven. Das war eine feine Mannschaftsleistung.“
HSV Hameln II: TW Boris Golubkov, Malte Bartsch, Luka Kristian Müller (3 Tore), Andreas Renner (2)Maximilian Kaiser (2), Linus Funk (1), Benjamin Stratmann (1), Yanick Rose (2), Dominik Grünert  (4), Cedric Klemme (2).
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