15.09.2022 08:20

Rudern - World Rowing Masters Regatta


Neben 3200 Teilnehmern: RV „Weser“ überzeugt bei World Rowing Masters Regatta!

Sieg im Achterrennen der Altersklassen C und A / Austragung erfolgte auf der Regattastrecke Libourne in Frankreich
World Rowing Masters Frankreich Siegerfoto (2)
Zeigte in Frankreich seine ganze Klasse: Das Team der DRC-Damen. Foto: Privat.

Nach zwei Jahren Pause fand erstmalig wieder eine World Rowing Masters Regatta über 1.000 Meter statt - die inoffiziellen Welttitelkämpfe für die etwas reiferen Sportjahrgänge. Gestartet werden darf ab dem 27. Lebensjahr. Das Durchschnittsalter der 3.200 Teilnehmenden aus aller Welt lag bei 56,6 Jahren. Der älteste Teilnehmer war 93 Jahre alt und bewältigte die Distanz im Einer. Aufgrund der weltpolitischen Lage waren in diesem Jahr nur ein chinesischer Teilnehmer und keine russischen Vereine vertreten.

Aus Hannover hatte sich eine 20-köpfige Delegation samt Booten auf den Weg gemacht, die aus Hameln von Anne Gerlach ergänzt wurde. Krankheitsbedingt fanden vor Ort noch einige Umbesetzungen statt. Die Regatta bot von Zusammenbrüchen über Enttäuschungen bis hin zu großer Freude alle Facetten.

In den überwiegend international besetzen Abteilungsrennen errangen Gerlach und die DRC-Damen Freia Kentschke, Susi de Vries, Suse Diener, Ann-Christin Meier, Wiebke Schütt, Sabine Siegmund, Annette Winghardt und der für Angarin Birgt Flohr eingesprungene Fanny Marshall/Bristol Ariel jeweils einen Sieg in den Achterrennen der Altersklassen C und A. Daneben gab es einen zweiten Platz im Doppelvierer B, einen dritten Platz im Achterrennen AK B und einen sechsten Platz im Doppelvierer D. Am Ende waren doch die Beine schwer.
Das für den Ruderklub am Wannsee startende Mitglied Jörg Spiegel fuhr in seinen fünf Rennen im Zweier, Vierer bzw. Achter auf die Plätze zwei bis sechs und freute sich mit über den Erfolg für den RVW.

„Die Regattastrecke ist wunderbar, acht Bahnen, weiches Wasser, kurze Wege und eine gute Organisation. Das Catering ließ ebenfalls keine Wünsche offen und bot von Obst und Baguettes über französische Spezialitäten wie Croissants und Austern bis hin zu warmen Hauptmahlzeiten für jeden etwas.“, lobte auch Gerlach die Rahmengestaltung.

Neben den beiden Siegen seien die am Freitag für die Queen abgehaltene Gedenkminute und das Absingen der Nationalhymne durch die vielen britischen Teilnehmenden besonders ergreifend gewesen, berichtete die Sprecherin.
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