24.09.2020 08:43

39. Krefelder Ruder-Regatta


Trotz Corona: Regatta in Krefeld voller Erfolg

Zwölf Hamelner Sportler*innen und das Trainerteam um Sebastian Stolte dabei / „Wichtig, mal wieder in einem großen Wettkampf zu starten“
Yassin Legien Adrian Klingemann RV Weser Hameln Rudern Krefeld Regatta
Yassin Legien und Adrian Klingemann waren im Männer-Doppelzweier erfolgreich.
Am vergangenen Wochenende, 19. und 20. September, fand bei herrlichem Spätsommerwetter eine der wenigen diesjährigen Regatten statt.

Auf dem Elfrather See in Krefeld wurden über die 1.000 Meter-Distanz Rennen in teilweise beeindruckenden Meldefeldern von bis zu 59 Einern einer Altersklasse ausgetragen. Nach der Absage der Landesmeisterschaften in Celle nutzten die Aktiven des RVW die Gelegenheit, ihre in vielen Einheiten trainierten Fähigkeiten in den Wettbewerben unter Beweis zu stellen.

12 Sportler/innen und das Trainerteam um Sebastian Stolte freuten sich trotz der zu beachtenden Hygieneregelungen über die Veranstaltung und kehrten Sonntagabend mit einem Sieg und fünf Treppchen-Platzierungen nach Hameln zurück.

Im Männer-Doppelzweier gewannen Yassin Legien und Adrian Klingemann, die erstmalig auf einer Regatta in dieser Kombination unterwegs waren. Zweite Plätze holten Charlotte Burgdorf sowie Felix Brand jeweils im Einer der B-Junioren/innen. Ebenfalls im Einer errang Lotta Schaper den dritten Platz bei den A-Juniorinnen sowie Henrik Fleige bei den schweren A-Junioren und bei seinem Debüt im Einer der leichten Männerklasse.

Erstmals an den Start ging auch eine Mixed-Crew mit Charlotte Burgdorf, Lotta Schaper, Felix Brand und Christoph Barth im Doppelvierer der A-Junioren, die in dieser Bootsklasse wie alle anderen teilnehmenden Athleten vorrangig Wettkampfpraxis sammeln sollten.

Nun hoffen alle auf das Stattfinden der deutschen Sprintmeisterschaften am zweiten Oktober-Wochenende in Werder/Havel.

Cheftrainer Sebastian Stolte wird die kommenden Wochen nutzen, um die Aktiven auf die Sprintdistanz von 350 Meter einzustellen, und resümierte die Situation:
„Es war unglaublich wichtig, mal wieder in einem großen Wettkampf zu starten und Regatta-Atmosphäre zu genießen. Die sportlichen Ergebnisse haben unseren Sportler*innen auf jeden Fall gezeigt, dass sie im Training durchstarten müssen. Wegen der Unvorhersehbarkeit der stattfindenden Wettkämpfe im Herbst befinden wir uns allerdings auch eher in den Vorbereitungen für die nächste Saison. Da ist es klar, dass im Moment keiner so richtig in Topform ist. Durch das fehlende Angebot an Regatten haben wir da einen Haken dran gemacht und unseren Fokus auf das nächste Jahr gelegt. Dazu kam, dass drei Sportler kurzfristig krankheitsbedingt ausgefallen sind. Für die Sprintmeisterschaft in drei Wochen werden wir allerdings jetzt in eine kurze Mannschaftsbildung gehen und zumindest einen kleinen Kreis nominieren. Das ist für die Kurzstrecke schon eher mal möglich als für unsere eigentliche Wettkampfdistanz von 2000 Metern. Ein großes Lob und Dankeschön muss dringend an den Regattaverein Niederrhein und dem Crefelder Ruder-Club von 1883 e.V. ausgesprochen werden. Dort wurde es geschafft, eine große Regatta mit einem durchdachten und praktikablen Hygienekonzept durchzuführen. Leider ist dies den meisten Verbänden und anderen Veranstaltern in diesem Jahr nicht gelungen.“
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