11.09.2023 15:10

Sportmix - Lokalhelden


Neun Treffer in zwei Spielen: Fischer & Co. stürzen DHB-Pokal-Sieger

Kowalski souverän in DFB-Pokalrunde eins / Erlangen gleicht Negativstart aus
Profiueberblick Collage Veit Maevers Justus Fischer Natasha Kowalski Kevin Schumacher Felix Platte
Die fünf Hameln-Pyrmonter Exporte auf großer Bühne. Von links: Veit Mävers, Natasha Kowalski, Felix Platte, Kevin Schumacher und Justus Fischer.

Kowalski & Co. souverän in der nächsten Runde

Natasha Kowalski und die SGS Essen haben am vergangenen Samstag die neue Pflichtspielsaison eingeleitet. Anlässlich der ersten Runde im DFB-Pokal der Frauen bekam es der Bundesligist aus dem Ruhrgebiet mit den westfälischen Nachbarn vom VfL Bochum zu tun, der normalerweise in der Regionalliga auf Torejagd geht. Auch wenn der Favorit einige Zeit brauchte, um die Überlegenheit auch in Tore umzumünzen, sicherte sich die SGS letztlich souverän mit 4:0 den Einzug in die nächste Runde. Kowalski stand über 90 Minuten auf dem Platz, die Tore erzielten allerdings andere: Ramona Maier, Maike Berentzen (2) und Jacqueline Meißner trugen sich in die Torschützenliste ein.
Erfolgreiche Doppel-Einsätze für Mävers & Fischer

Die Handball-Lokalhelden waren derweil gleich zweimal im Einsatz. Besonders gut war dabei die Ausbeute des HC Erlangen, für den seit dieser Saison auch der Hamelner Rückraumspiel Veit Mävers zum Einsatz kommt. Nach zuletzt zwei knappen Niederlagen in Folge sicherten sich die Süddeutschen in einer Kopf-an-Kopf-Begegnung diesmal 18 Sekunden vor dem Ende einen hauchzarten 28:27-Erfolg. In der umkämpften Partie mit auch drei Roten Karte kam Mävers allerdings nicht zum Torerfolg. Die gleiche Ausbeute hatte der Spielgestalter auch beim 27:25-Erfolg bei zwei Tage bei HBW Balingen-Weilstetten vorzuweisen. Diesmal gelang dem HC die Vorentscheidung allerdings einige Minuten früher, die gesamten zweiten 30 Minuten lagen Mävers & Co. in Front.

Häufiger ins Tor traf dagegen Kreisläufer Justus Fischer von der TSV Hannover-Burgdorf, dessen Vater einst das Lokal am Finkenborn leitete. Beim 33:33-Unentschieden gegen den VfL Gummersbach – im Übrigen der erste Punktverlust der Hannoveraner – avancierte der amtierende U21-Weltmeister mit sieben Treffern zum Toptorschützen. Vier Tage später setzten die „Recken“ dann ein richtiges Zeichen. Gegen den amtierenden DHB-Pokalsieger, die Rhein-Neckar Löwen, setzten sich die Landeshauptstädter in heimischer Halle mit 34:29 durch und sprangen dadurch zurück auf Platz zwei. Fischer steuerte bei dem Erfolg zwei Treffer bei.

*Kevin Schumacher und Felix Platte hatten aufgrund der Länderspielpause keine Einsätze.
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Autor des Artikels

Robin Besser
Robin Besser
Robin kam am 01. August 2022 als fester Neuzugang ins Team AWesA, war zuvor als freier Mitarbeiter aktiv. Sein Herz schlägt für den Lokalsport und die Vereine im Weserbergland.
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