21.12.2022 15:37

Interview


SGHG: „Eine eingespielte Truppe“ auf Bezirksliga-Kurs

Im Herbstmeister-Interview spricht Hastenbecks Spielertrainerin Angela Kazinaki über das enge Aufstiegsrennen in der Frauen-Kreisliga
Angela Kazinaki Kreisliga Frauen SG Hastenbeck_Grohnde
Hastenbeck/Grohndes Spielertrainerin Angela Kazinaki hält nicht nur abseits des Feldes die Fäden in der Hand.

Die Frauen-Spielgemeinschaft aus Hastenbeck und Grohnde ist nun schon seit einigen Jahren in der Kreisliga aktiv. Dreimal in Folge sind die Damen vom Reuteanger hauchzart am Aufstieg in den Bezirk gescheitert. In diesem Jahr soll nun endlich der Sprung gelingen – und bisher sieht die Saison sehr vielversprechend aus: von den acht Partien in der Hinrunde gaben die Schwarz-Weißen nur ein einziges Mal Punkte ab. Allerdings ist das Rennen um die Spitze denkbar knapp: mit dem TSV Germania Reher und der SG Lindhorst/Beckedorf/Sachsenhagen sitzen der Oberliga-Reserve zwei Verfolger-Teams unmittelbar im Nacken. Im Interview spricht Hastenbecks Spielertrainerin Angela Kazinaki darüber, warum die SGHG am Ende die Nase vorn behalten wird, woran es noch zu arbeiten gilt und welches Flutlicht-Spiel für sie das bisher größte Saison-Highlight war.

Angela, erst einmal Glückwunsch zur Herbstmeisterschaft. Punktgleich mit dem TSV Germania Reher, punktgleich mit der SG Lindhorst/Beckedorf/Sachsenhagen – aufgrund des eindeutig besten Torverhältnisses der Liga kam tabellarisch in der Hinrunde trotzdem keiner an Euch vorbei. Warum läuft es Deiner Meinung nach bei Euch derzeit so gut?
Angela Kazinaki: „Wir sind eine eingespielte Truppe, kennen unsere Stärken und Schwächen. Viele Mädels von uns spielen schon seit vielen Jahren zusammen und das macht sich natürlich auf dem Platz bemerkbar.“

Welcher Moment aus der Hinrunde war für Dich das größte Highlight?
„Der Sieg gegen Inter Holzhausen. Die Partie war lange offen und in den letzten sieben Minuten konnten wir das Spiel für uns entscheiden. Es war ein richtiges Flutlicht-Derby mit Chancen auf beiden Seiten und dem glücklicheren Ende für uns.“
Im positiven oder negativen Sinn: Was war für Dich die größte Überraschung der bisherigen Spielzeit?
„Das ist eine schwierige Frage. Ich war sehr positiv überrascht von der SG Lindhorst/Beckedorf/Sachsenhagen. Das war schon eine klasse Teamleistung gegen uns und die Auswechselspielerinnen standen allesamt an ihrer Bank und haben ihre Mannschaft vorangetrieben. In diesem Spiel war ich natürlich auch enttäuscht von unserer Leistung auf dem Platz.“

Welche Akteure haben für Dich in der Hinrunde den Unterschied ausgemacht?
„Ich hebe ungerne einzelne Spielerinnen hervor, weil wir als Mannschaft erfolgreich sind oder eben nicht, aber in der Hinrunde stach vor allem Stella Wehking hervor. Als Mittelfeldmotor kreiert sie viele Tormöglichkeiten und zieht die Mannschaft mit.“

In welchen Bereichen siehst Du für die Rückrunde noch Verbesserungspotenzial?
„Trotz der 64 Tore lassen wir immer wieder hochkarätige Chancen liegen. In engen Partien wird uns das zum Verhängnis, deshalb müssen wir daran intensiv arbeiten. Auch das kompakte Verteidigen wird ein Thema für die Rückrunde sein. Insgesamt ist es einfach wichtig, dass wir diszipliniert und engagiert trainieren.“

Was stimmt Dich optimistisch, dass Ihr auch am Ende der Rückrunde ganz oben stehen werdet?
„Wir sind eine tolle Truppe und die Mannschaft hat die Qualität und Ausdauer, um weiterhin erfolgreich zu sein.“
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Autor des Artikels

Robin Besser
Robin Besser
Robin kam am 01. August 2022 als fester Neuzugang ins Team AWesA, war zuvor als freier Mitarbeiter aktiv. Sein Herz schlägt für den Lokalsport und die Vereine im Weserbergland.
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