27.11.2023 09:41

Regionsklasse Frauen


Bitterböser Nachmittag für HF-Frauen: 20 Minuten ohne eigenen Treffer

Hummetalerinnen treffen gegen den Tabellennachbarn nur sechs Mal
HF Aerzen Frauen Regionsklasse
Bei den HF Aerzen lief am Wochenende kaum etwas zusammen.

MTV Elze II – HF Aerzen 23:6 (10:1).

Das war ein rabenschwarzer Sonntagmorgen für die Handballdamen der HF Aerzen. Die Handballerinnen verloren ihr Auswärtsspiel beim direkten Tabellennachbarn MTV Elze II eindeutig mit 23:6 (10:1). 20 Minuten gespielt in der Elzer Sporthalle, das Resultat auf der Anzeigetafel bezeugte eine Rarität: Null Treffer hatten die Schützlinge von Christian Macke zu diesem Zeitpunkt erzielt. Auf Elzer Seite hingegen wurden acht Treffer eingenetzt. Als Gela Steinwedel dann endlich das erste Tor (1:8) auf Aerzener Seite warf, bewies sie zumindest, dass die Gäste auch treffsicher sein können. Doch damit war längst nicht das große HF-Problem gelöst. Der deutliche Rückstand kam nicht ganz zufällig zustande. „Zu viele technische Fehler im Spiel“ habe es gegeben, monierte Sprecherin Carmen Schrader kurz nach Spielende. Dass auch zu viele Würfe nicht den Weg ins gegnerische Tor fanden, sondern übers Gehäuse flogen, ans Torgebälk klatschten oder von der Elzer Torfrau entschärft wurden, stellten weitere Themen dar. In vielerlei Hinsicht verlief Halbzeit eins unrund für die Aerzener Handballerinnen.
Nach der Pause verbesserte sich zwar für einen kurzen Moment die Wurfquote (36. Minute, 4:13) und der Fehlpassanteil sank leicht, doch der Rückstand lief eindeutig unter der Rubrik (zu) große Bürde. „Natürlich ist es schwierig, einen Neun-Tore-Rückstand aufzuholen“, rekapitulierte Schrader, dennoch habe sich das Team ihrer Ansicht nach zu Beginn der zweiten Halbzeit „gut zurückgekämpft“. Wenige Minuten später war dieser Aufwind wieder verweht. Elze zog über 21:4 weiter davon und bestätigte mit dem letzten Treffer der Partie ihren 23:6-Sieg. Ergebnis und Spielweise waren für die HF Aerzen enttäuschend. Auch die Hoffnung auf eine signifikante Steigerung in der zweiten Hälfte erfüllte sich, trotz guten Starts – leider nicht. „Von hinten bis vorne nicht das Team, welches wir sein wollten. Wir müssen alle zusammenhalten, müssen unsere Identität als Team zeigen“, lautete der Appell in der Aerzener Kabine direkt nach Spielende - aber natürlich müsse auch dieses Tief weg, die Fehlwurfquote sowie die Anzahl der technischen Fehler sollten schleunigst reduziert werden. Das nächste Saisonspiel findet erst im Januar 2024.
HF Aerzen: Gela Steinwedel (3), Ann-Kathrin Gerjets (2), Janine Miethe (1).
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