05.05.2018 21:45

Landesliga


ho-handball besiegelt Exten-Rintelns Abstieg - „Komisches Gefühl“

HSG wehrt sich mit allen Kräften gegen Regionsoberliga / VfL Hameln II und Rohrsen mit deutlichen Niederlagen

    ho-Trainer Frank-Michael Wahl: „Das war schon ein komisches Gefühl, weil die HSG eine sehr sympathische Mannschaft ist.“

    ho-handball - HSG Exten-Rinteln 31:27 (16:12). 

    Der letztlich souveräne 31:27-Heimerfolg gegen die HSG Exten-Rinteln stand von Beginn an unter besonderen Vorzeichen: „Wir wussten, dass unser Gegner bei einer Niederlage absteigt. Das war schon ein komisches Gefühl, weil die HSG eine sehr sympathische Mannschaft ist. Wir wollten uns aber nicht die Blöße geben“, erklärte ho-handball-Trainer Frank-Michael Wahl. In einer längeren Abtastphase über Spielstände von 4:4 (8.) und  6:6 (11.), in der die Führungen der Kontrahenten ständig wechselten, gewannen die Hausherren mit der Zeit weiter Oberwasser. Binnen fünf Minuten stellten Wahls Schützlinge von 8:8 (14.) auf 11:8 (19.) und nahmen damit an Fahrt auf. Doch der Vier-Tore-Vorsprung zur Halbzeit trübte den Verstand: Exten-Rinteln zog am letzten Strohhalm und versuchte mit aller Macht, den drohenden Abstieg durch eine mögliche Niederlage zu vermeiden. „Wir hatten in unserer zweiten Welle zu viel Übereifer und haben den Ball so nach zwei bis drei Pässen überhastet verloren“, gab Wahl zu Protokoll. So schockten die Gäste, indem sie von 21:15 nach 39 Minuten auf 21:21 stellten und damit alle Möglichkeiten hatten, für eine Überraschung zu sorgen. „Dann habe ich in meiner Auszeit die Jungs noch einmal wachgerüttelt und zur Konzentration aufgerufen. Mit Ruhe und Köpfchen konnten wir das Spiel wieder an uns reißen“, war Wahl erleichtert. Im Schlussakt setzten sich die Hausherren über 24:24 (50.) letztlich souverän auf 31:27 ab. „Es war klar, dass die Gäste konditionell nachlassen würden. Die Jungs sind ruhig geblieben und haben Exten-Rinteln über die erste und zweite Welle lässig über die Knie gezwungen“, war Wahl mit der Vorstellung seiner Mannschaft sichtlich zufrieden.
    ho-handball: Ruben Bormann (12/8), Fabian Weidemann (4), Jonas Völkel (4), Lane Nguyen (3), Jan Priebe (3), Jan Torben Weidemann (3), Sören Meyer (2). 

    TV 1887 Stadtoldendorf - VfL Hameln II 32:23 (16:13). 

    Bei der 32:23-Auswärtsniederlage hatte die Oberligareserve des VfL Hameln dem Spitzenreiter aus Stadtoldendorf letztlich wenig entgegen zu setzen. Dabei dominierten die Hausherren von Beginn an das Spielgeschehen und drückten über Spielstände von 5:1 (5.), 10:5 (15.) und 12:8 (20.) dem Spielgeschehen ihren Stempel auf. Doch tat sich Stadtoldendorf mit der Deckung von VfL-Akteur Jannik Steffens schwer, der mit seinen zehn Treffern die Hintermannschaft des TV 1887 ordentlich auf Trab hielt. „Er hat vor allem in der ersten Halbzeit gefühlt alles getroffen. Der Gegner hat ihn im Laufe aber an die Leine genommen. Damit fand unser Offensivspiel quasi kaum noch Akzente“, erklärte Hamelns Trainer Daniel Wick. Beim Stand von 16:13 zur Pause waren die Gäste vor allem durch den stark aufspielenden Steffens noch in Schlagdistanz. Doch ließ in der Folgezeit die Spritzigkeit der Gäste nach. Über 17:15 (32.), 20:16 (37.) und 30:18 (54.) spielte sich der Spitzenreiter in einen Rausch. So war Hamelns Niederlage am Ende eine deutliche mit 32:23. „Wir konnten im zweiten Durchgang kräftemäßig nicht mehr mithalten. Stadtoldendorf ist auch noch in der Breite wahnsinnig gut aufgestellt. Auf die Jungs wartet sehnsüchtig die Verbandsliga“, zog Wick abschließend den Hut vor dem Gegner. 
    VfL Hameln II: Jannik Steffens (10), Maik Dohme (4/2), Jan Ringe (3), Niclas Sterner (2), Jonas Pelda (2), Alexander Nitschke (2). 

    MTV Großenheidorn II - MTV Rohrsen 38:26 (19:12).

    Beim MTV Großenheidorn II kassierte der MTV Rohrsen eine 38:26-Auswärtsniederlage. Dabei fing das Schlusslicht beeindruckend an und spielte völlig frei auf. Über eine Abtastphase von 5:5 (10.) nahm die Partie allmählich an Fahrt auf. Auch die erste Zwei-Tore-Führung von Großenheidorn brachte die Gäste nicht aus ihrem Konzept, sodass es nach 21 gespielten Minuten noch 11:11 stand. Im Schlussakt des ersten Durchgangs setzten die Hausherren jedoch alle Hebel in Bewegung und sich damit zur Pause mit 19:12 auch deutlich von Rohrsen ab. „Wir haben uns zum Ende des ersten Durchgangs viel zu viele Tempogegenstöße gefangen. Da gingen die Köpfe nach unten“, erklärte Rohrsens Sprecher Stefan Mittmann. Im zweiten Durchgang war für die Gäste nach dieser deutlichen Pausenführung nichts mehr zu holen. Über Spielstände von 25:17 (40.), 29:17 (44.) und 30:22 (52.) setzten sich die Hausherren erst deutlich ab, ehe sie den Kantersieg in Ruhe nach Hause fuhren. „Die waren uns im zweiten Abschnitt vor allem konditionell deutlich überlegen. Wäre nach der Verletzung von unserem Torwart Robert Drechsler nicht der Keeper aus unserer zweiten Herren, Ralf Waßmann, eingesprungen, wären wir in Großenheidorn komplett untergegangen. Ohne ihn hätte das ohnehin deutliche Ergebnis andere Dimensionen angenommen“, zollte Mittmann dem stark aufgelegten Schlussmann Respekt. 
    MTV Rohrsen: Jannis Ricke (8/3), Marcel Krüger (6), Philipp Schonat (5/3), Kevin Hertel (3), Adam Florczak (3), Stefan Mittmann (1). 

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