06.02.2023 12:41

Volleyball - U18-Bezirksmeisterschaften


„Bruderduell“ im Halbfinale: TC Hameln bei den U18-NWDM

„Die Jungs haben eindrucksvoll das umgesetzt, was wir uns in den letzten drei  Wochen im Training erarbeitet haben“
TC Hameln U18 Volleyball Teamfoto
Der Vizemeister TC Hameln I. Vorne v.li.: Max Isinger, Andreas Kraft, Mika Nitschke. Hinten v.li.: Robert Nitschke, Mats Römer, Denny Scholz, Fabian Kiwitt, Aimo Martens, Arved Hahn.
Nur der letzte Schritt auf den Bezirksthron wollte diesmal noch nicht gelingen. Die Giesen Grizzlys  waren letztlich noch einen Tick in den entscheidenden Spielphasen besser und manchmal auch etwas glücklicher als die U18-Jungs des TC Hameln.

In der Gruppenphase bekam es die Erstvertretung der TC-Volleyballer erneut mit dem Hannoveraner Meister vom GfL Hannover zu tun. Im Gegensatz zur U20-Meisterschaft ließ das Team von Trainer Robert Nitschke nichts anbrennen und dominierte das Team aus der Hauptstadt fast nach Belieben. Mit 25:16 und 25:15 siegten die Hamelner in dieser Deutlichkeit überraschend. „Die Jungs haben eindrucksvoll das umgesetzt, was wir uns in den letzten drei  Wochen im Training erarbeitet haben“, lobte Trainer Nitschke sein Team. „Ohne Hektik, fokussiert und immer dann die Punkte geholt, wenn es darauf ankam.“ Anschließend gewann der GfL Hannover mit etwas Mühe mit 2:1 Sätzen das zweite Spiel der Gruppe gegen die Grasdorf/Rethen Volleys. Im letzten Gruppenspiel genügte den Hamelnern ein Satzgewinn bereits zum Gruppensieg. Und nach einem 25:17 im ersten Satz ließen die Jungs etwas nach und schienen bis zum 20:20 doch etwas zu wackeln. Aber es schien nur so. Auch der zweite Satz ging mit 25:22 an den TC Hameln.
TC Hameln II U18 Volleyball Teamfoto
TC Hameln II. Vorne v.li.: Maximilian Bartels, Coach Felix Krüger, Kyrylo Yezhov. Hinten v.li.: Fiete Baran, Dennis Groß, Nathanael Karock, Felix Bergmann, Colin Dempewolf.
In der zweiten Gruppe dominierten die Grizzlys vom TSV Giesen alle Spiele und gerieten nie Bedrängnis. Spannend war hingegen der Kampf um den zweiten Gruppenplatz. Die ersatzgeschwächte Zweitvertretung des TC Hameln erkämpfte sich in einem zerfahrenen Spiel ein 25:22/25.22-Sieg gegen den TKW Nienburg. „Kein gutes Spiel. Im Gegenteil. Aber genau richtig, um irgendwie in das Turnier zu starten“, so Coach Felix Krüger, dessen Jungs dann erwartungsgemäß deutlich gegen die Grizzlys verloren, sich aber im Vergleich zum ersten Auftritt steigerten. Krüger: „Insbesondere Aushilfssteller Nathanael Karock, eigentlich Außenangreifer, machte seine Sache besonders gut.“ Im letzten Gruppenspiel folgte der sensationelle Auftritt: Gegen den Vizemeister aus Hannover Kaltenweide/Krähenwinkel wuchsen Hameln II förmlich Flügel. Mit 25:21, 20:25 und 15:12 wurde das Ticket für das Halbfinale gebucht. „Unfassbar, was die Jungs da bewegt haben“, konnte Coach Krüger es gar nicht fassen.

Im Halbfinale kam es dann zum Hamelner Showdown: TC I vs. TC II. Im Bruderduell setzte sich TC I durch mit 25:9 und 25:14 durch und zog gleichzeitig das Ticket für das Endspiel.  Im kleinen Finale setzte sich der GfL Hannover mit 25:17 und 25:12 durch gegen Hameln II.

Auf einem sehr hohen Niveau standen sich im Finale erneut die Giesen Grizzlys und der TC Hameln I gegenüber. Zunächst schien es so, als sei die Überraschung der Turnclubberer im Bereich des Machbaren. Viele Punktgewinne bescherten den Hamelnern zunächst eine 15:11-Satzführung. Letztlich sorgten knappe Ballentscheidungen für den Verlust des Satzes – 18:25 aus Sicht des TC. Im zweiten Satz sahen die Zuschauer ein ähnliches Bild: 7:2-Führung für Hameln, doch Giesen kämpfte sich wieder bis zum 16:16 heran. „In den entscheidenden Spielphasen hatten wir heute leider nicht das Glück des Tüchtigen. Dennoch eine tolle Leistung des Teams. Wir können stolz auf die Jungs sein. Es fehlt nicht mehr viel. Wir kommen mit kleinen Schritten immer näher“, meinte Nitschke. Mit 25:20 krönte sich der TSV Giesen zum erwarteten Bezirksmeister. Aber auch die TC-Jungs durften stolz sein. Erneut geht es zu den Nordwestdeutschen Meisterschaften, diesmal nach Braunschweig am 11./12. März 2023.
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