17.04.2017 17:10

Überraschung in Lachem: Ringleff & Safwan schocken Oenelcin-Elf!

Bisperode bestreitet Ostern ohne Punktgewinn / Hagen mit 0:3-Niederlage
    Maximilian Ringleff Aerzen Traumtor
    Aerzens Maximilian Ringleff erzielte im Derby per Volleyschuss das 1:0.

    SV Lachem – MTSV Aerzen 0:2 (0:2).

    Überraschung in Lachem! Aerzen hat drei Punkte vom Favoriten entführt, der im Rennen um Platz zwei ein Dämpfer hinnehmen musste. Bereits in der 15. Minute gingen die Hummetaler in Front: Maximilian Ringleff war auf der rechten Seite völlig frei, bekam die Kugel halbhoch und hämmerte sie per Direktabnahme unhaltbar in die Maschen – ein sehenswertes Tor. Nur wenige Minuten später hatte Ringleff sogar den Doppelpack auf dem Fuß: Nach einem Pfostentreffer von Mohamed Safwan sprang der Ball zurück in den Strafraum. Ringleff kam aus fünf Metern völlig frei zum Abschluss, verfehlte das Tor aber. Die Lachemer wirkten vor allem zu Beginn des Spiels ungeordnet in der  Abwehr – und das nutzte der MTSV schließlich ein zweites Mal aus. Mohamed Safwan erzielte das 2:0, als er nach einem Zuspiel völlig alleine vor Lachems Keeper Artur Wesner auftauchte. Erst nach dem Seitenwechsel zogen die Hausherren ihr gewohnt dominantes Spiel auf. Abgesehen von einer guten Möglichkeit durch Egcon Musliji (67.), die Aerzens Torhüter Artjom Grincenko glänzend parierte, sprang aber nicht mehr viel für die Oenelcin-Elf heraus. Auf der Gegenseite hatte Jovien Meyer 180 Sekunden später  sogar noch die Chance auf die 3:0-Entscheidung, vergab seine Gelegenheit aber ebenfalls. „Die erste Halbzeit haben wir total verschlafen. Nach dem Seitenwechsel haben wir auf den Anschluss gedrängt, aber Aerzen hat das 2:0 verteidigt. Der Gegner hat in den ersten 45 Minuten einfach frischer gewirkt. Das war der Knackpunkt“, resümierte SVL-Sprecher Jürgen Ahrens. Aerzens Sprecher Holger von Conradi zeigte sich hochzufrieden mit der Leistung von Josef Selensky & Co.: „Gegenüber letztem Samstag war die Mannschaft wie ausgewechselt. Gerade 'Jo' Selensky war absolut überragend und hat Musliji nahezu aus dem Spiel genommen.“ 
    SV Lachem: Wesner, Arslan, Öner (55. Elias), Anklam, Lehnhoff, Musliji, Glaubitz, Ulus, Alco (55. Gutaj), Avci, Terzioglu (65. Schrader).
    MTSV Aerzen: Grincenko, Sebastian Specht, Weirich, Mittelstedt, Spatz, Jankowski, Ringleff, Selensky, Meyer, Schütz, Safwan.
    Tore: 0:1 Maximilian Ringleff (15.), 0:2 Mohamed Safwan (24.).

    TSV Bisperode – SpVgg. Hüddessum-Machtsum 1:3 (0:1).

    Gegen Hüddessum wäre für Bisperode mehr drin gewesen – allerdings verpassten es die Blau-Gelben, den Ausgleich zu erzielen. Timon Scharmann, der direkt nach seiner Einwechslung zur Halbzeit das 1:1 auf dem Fuß hatte und Abas Jaber vergaben allerdings ihre großen Chancen. „Das war der Knackpunkt. Wir hätten das Spiel noch drehen können, zumal wir im zweiten Durchgang sogar etwas besser als der Gegner waren“, meinte TSV-Sprecher Ralph Gruppe. In der ersten Halbzeit war die Spielvereinigung leicht überlegen und ging in der 36. Minute durch Christian Vollmer in Front. Den Hausherren war anzumerken, dass die Sicherheit nach dem 1:4 gegen Bevern fehlte. „Es war aber besser als gegen Bevern. Die Mannschaft hat versucht, sich ordentlich zu präsentieren. Die Nervosität hat man ihr jedoch angesehen“, so Grupe. Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich die Bicknell-Elf selbstbewusster. Kurz nachdem die Gastgeber ihre beiden großen Chancen zum Ausgleich vergaben, legte jedoch Hüddessum nach: Tom Ostrowski vollendete ein Konter zum 2:0. Yannick Wagner markierte per Freistoß zwar den Anschlusstreffer, doch die Gäste legten mit einem weiteren schnellen Gegenangriff nach. Tobias Schildhammer markierte kurz vor Schluss die 3:1-Entscheidung. „Wir haben es verpasst, nach Balleroberungen schnell in die gefährliche Zone zu kommen. Oft waren wir zu unpräzise und haben dem Gegner so Zeit gegeben, sich zu ordnen. Dennoch war es eine Leistungssteigerung. Ich mache der Mannschaft keinen Vorwurf“, resümierte Grupe. Der Abstand zu Halvestorf, das den Relegationsplatz belegt, bleibt damit bei sieben Punkten. 
    TSV Bisperode: Bartels, Ungermann, Rohloff (60. Denker), Jaber, Utenwiehe (46. Schamann), Krikunenko, Wagner, Dreier, Stenke, Karl, Dera (78. Schonschek).
    Tore: 0:1 Christian Vollmer (36.), 0:2 Tim Ostrowski (58.), 1:2 Yannick Wagner (71.), 1:3 Tobias Schildhammer (88.).

    FC Ambergau-Volkersheim – Germania Hagen 3:0 (3:0).

    „So ein Spiel kann man auch mal verlieren. Ambergau-Volkersheim hat eine starke Truppe und hat das richtig gut gemacht“, zeigte sich Hagens Trainer Eldar Zahirovic nach der 0:3-Niederlage als fairer Verlierer. Bereits in den ersten 45 Minuten gerieten die Germanen bei der weiten Auswärtsfahrt auf die Verliererstraße. „Die erste Halbzeit haben wir leider etwas verpennt und zurückhaltend agiert. Da sind wir mal wieder in ein kleines Loch gefallen“, bemängelte Zahirovic. Bereits in der elften Minute gingen die Gastgeber durch Kevin Köhler in Front. Auch danach gaben die Hausherren den Ton an. Kurz vor dem Seitenwechsel schraubten Dennis Sydow und Aaron Zimmermann das Ergebnis auf 3:0 in die Höhe. „Im zweiten Durchgang haben wir kämpferisch gut dagegengehalten. Eine zwingende Chance haben wir uns aber nicht erspielt“, resümierte Zahirovic. Somit mussten sich die Hagener, bei denen Nils Lippert eine starke Partie machte, mit einer deutlichen Niederlage auf die Heimreise begeben. „Wir bedanken uns noch bei der Firma RiDa Car, die uns bei den weiten Auswärtsfahrten immer wieder unterstützt“, so Zahirovic abschließend.
    Germania Hagen: Diel, Heetel, Steinwedel (50. Mbauzuku), Trompa, Konstantinidis, Lippert, Türkoglu, Aranmis (58. Abbas Issa), Yousof Issa (66.Diener), Marter, dos Santos.
    Tore: 1:0 Kevin Köhler (11.), 2:0 Dennis Sydow (37.), 3:0 Aaron Zimmermann (44.).
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