06.02.2023 10:42

Volleyball - Landesliga


Zuversicht trotz Spitzenspiel-Pleite: „Abgerechnet wird am letzten Spieltag!"

„Erstens weiterhin lediglich drei Punkte im Rückstand und zweitens ein Spiel weniger absolviert als die Grasdorfer“
Aleks Popovic VfBHW Hameln Volleyball Landesliger Schmetterball
Aleks Popovic & Co. verloren zwar das Topspiel, haben die Meisterschaft aber noch nicht abgeschrieben.
VfBHW Hameln – GfL Hannover 3:0 (25:20, 25:19, 25:19).
VfBHW Hameln – Grasdorf/Rethen Volleys II 0:3 (20:25, 23:25, 23:25).

Heimspiele des VfBHW in der Landesliga locken seit jeher Volleyballfreunde aus dem Umland an. Seit dem Gewinn der Vizemeisterschaft in der vergangenen Saison und der erfolgreichen Hinrunde der aktuellen Serie gilt dies umso mehr. Und so war die Tribüne beim Topspiel gegen die Grasdorf/Rethen Volleys II am vergangenen Samstag erneut sehr gut gefüllt. Kein Wunder: Für Höchstspannung war angesicht der Tabellenkonstellation ausreichend gesorgt. Schließlich reiste der aktuelle Tabellenführer an und konnte bei einem Sieg von den Hamelnern im Kampf um die Meisterschaft bereits vorentscheidend auf Platz zwei verdrängt werden. Vor dieser Kür musste jedoch zunächst mit einem glatten 3:0-Sieg (25:20/25:19/25:19) gegen den GfL Hannover III die Pflichtaufgabe erfüllt werden. Besonders überzeugte dabei Hauptangreifer André Guddack, der mit sehenswerten und platzierten Sprungaufschlägen den Spielaufbau des GfL-Nachwuchsteams von vornherein unterband. In der Annahme stellte Spielertrainer Aleksandar Popovic auf eine Zweierformation um und wollte so für mehr Klarheit in der Feldaufteilung und im Kampf gegen den großgewachsenen Sichtblock der Hannoveraner sorgen. Eine Umstellung, die in diesem Spiel voll aufging: Nach knapp einer Stunde wurde der zweite Matchball verwandelt. Somit waren der VfBHW und die Grasdorf/Rethen Volleys nun punktgleich und die Hamelner übernahmen wegen des besseren Satzverhältnisses zwischenzeitlich die Tabellenführung. Es war also alles angerichtet für das Topspiel.
In diesem erwischten die Grasdorfer gleich den besseren Start. „Sie droschen uns die Bälle vor allem von der Hauptangreiferposition regelrecht um die Ohren, sodass wir weder im Block noch in der Feldabwehr dagegenhalten konnten", berichtete Libero Stefan Müller, der zudem in der Annahme nicht seinen besten Tag erwischte. So stand es schnell 8:3 für Grasdorf, als der VfBHW bereits die erste Auszeit nehmen musste. Zwar kämpfte sich das Team bis zum 17:18 wieder auf einen Punkte heran, musste jedoch den ersten Satz am Ende mit 20:25 abgeben. Und auch wenn die beiden Folgesätze deutlich ausgeglichener verliefen und der VfBHW beim 23:21 im dritten Durchgang kurz vor dem Satzgewinn stand, musste sich das Team letztlich dem verdienten Sieger geschlagen geben. „Natürlich ist das jetzt ein kleiner Dämpfer! Doch sind wir erstens weiterhin lediglich drei Punkte im Rückstand und haben zweitens ein Spiel weniger absolviert als die Grasdorfer. Heute haben sie jedenfalls absolut verdient gewonnen - abgerechnet wird jedoch erst am letzten Spieltag!", blieb Popovic zuversichtlich.
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