27.02.2024 08:28

Rudern - Meldung


Wissels WM-Erlebnis: „Es hat viel Spaß gemacht und sich gelohnt“

Hamelner Ruderer mischt bei den World Rowing Indoor Championchips mit
World Rowing Indoor Championchips O2 Universal Hall
Die O2 Universal Hall in Prag während der WRCH. Foto: privat.

In Prag wurden am vergangenen Freitag und Samstag, den 23. & 24. Februar 2024, in der „O2 Universum Hall“, einer großen Multifunktionsarena mit einem Fassungsvermögen von 4.500 Zuschauern, die siebten offiziellen Weltmeisterschaften des Ruderweltverbandes (2024 World Rowing Indoor Championchips) ausgetragen. An der Weltmeisterschaft nahmen rund 2.500 Athleten aus mehr als 50 Nationen teil.

Auch für den heimischen Ruderverein „Weser“ Hameln ging ein Athlet an den Start. Dazu Pressesprecherin Anne Gerlach: „Unser Mann in Prag war Florian Wissel, der als Mitglied des „Concept2 Team Germany“ über 500 Meter in der Altersklasse 23-39 an den Start ging. Das Team Germany bestand in diesem Jahr aus 77 Personen, davon über 60 Teilnehmende zwischen 18 und 81 Jahren.“

Weiter heißt es: „Florian, der schon immer davon geträumt hat, an einer WM teilzunehmen, erlebte fünf intensive und ereignisreiche Tage in Prag, die er so schnell nicht vergessen wird. Von der Organisation durch das Concept2-Team Germany über die Atmosphäre in der Halle bis hin zum Ergebnis war der 25-Jährige sehr zufrieden.“
Florian Wissel RV Weser Hameln
Florian Wissel. Foto: privat.

Zurück in Hameln schilderte der Hamelner den Rennverlauf wie folgt: „Ich habe einen guten Start in das Rennen erwischt und lag nach den ersten Schlägen auch kurz auf Platz drei. Diesen Platz konnte ich zwar leider nicht halten, habe aber weiterhin gut Meter gemacht. Zur zweiten Rennhälfte kann ich relativ wenig sagen, da der Kopf dann ausgeschaltet wurde. Ich weiß nur, dass ich auf den letzten Metern noch um ein paar Positionen nach hinten gerutscht bin. Am Ende steht eine 1:19.4 Minuten im Ergebnis, was eine gute Zeit ist. Das ergibt Platz 16. Da es mein Ziel war, unter 1:20 min zu bleiben, bin ich zufrieden. Zudem weiß ich, dass ich in dem Rennen bis zum letzten Schlag alles gegeben und ich mich nicht geschont habe. Gleichwohl will ich daran arbeiten, diese Zeit nochmals zu unterbieten. Das Niveau war sehr hoch und gleichzeitig war es auch sehr eng: Zwischen Platz sechs und 16 lagen nur 2,1 Sekunden.“

Gewonnen hat mit einer Zeit von 1:13.2 Joonas Kuivalainen aus Finnland mit einer Zehntelsekunde Vorsprung auf einen Briten. Dritter wurde ein weiterer Brite, dieser jedoch mit zwei Sekunden Abstand.

„Beeindruckend war auch die Gemeinschaft und gegenseitige Unterstützung mit den anderen Teammitgliedern“, fuhr Wissel fort und betonte: „Und das, obwohl man sich im Vorfeld nicht kannte.“ Team Germany unter der Leitung von Boris und Niclas Orlowski sowie Kathrin Seegers war vor Ort das größte geschlossene ausländische Team. Daher ließ es sich auch Peter Dreissigacker, einer der beiden Gründer des Unternehmens Concept2, nicht nehmen, die Gruppe am Donnerstag persönlich zu begrüßen.

Es ist also nicht verwunderlich, dass Florians Fazit positiv ausfällt: „Das waren jetzt fünf sehr ereignisreiche Tage mit vielen Eindrücken und Erfahrungen. Es hat viel Spaß gemacht und sich gelohnt. Es war definitiv die richtige Entscheidung, dort an den Start zu gehen, und ich schließe nicht aus, es in Zukunft nochmal zu probieren.“

Die RVW-Vereinsfamilie fieberte am Freitagnachmittag vor dem Livestream mit und freute sich mit über das Ergebnis. Florian Wissel wird sicherlich noch so manches Mal im Bootshaus persönlich und ausführlich berichten müssen.
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