10.10.2022 10:57

Meldung


Wessel, Wissel, Armgardt & Adomat sind Deutscher Sprintmeister!

Einmal Gold, zweimal Bronze - RV Weser Hameln räumt ab
RV Weser Hameln Maenner Vierer Steuerfrau Deutscher Meister Sprintmeisterschaft
Von linkls: Florian Wissel, Nick Armgardt, Mareike Adomat, Lars Wessel und Thore Wessel. Foto: privat.
25 Ruderinnen und Ruderer des Rudervereins „Weser“ von 1885 Hameln nahmen an den 26. Deutschen Sprintmeisterschaften in Schweinfurt teil. Auf dem gestauten Main vor dem Bootshaus des ausrichtenden Schweinfurter Ruder-Clubs Franken kämpften die angereisten HamelnerInnen erneut um Edelmetall – mit Erfolg: einmal Gold und zweimal Bronze.

Auf dem Weg zum Edelmetall musste Christian Wellhausen kurzfristig aufgrund krankheitsbedingter Ausfälle noch Umbesetzungen und Abmeldungen vornehmen und bewies wie schon über die gesamte Saison sein besonderes Fingerspitzengefühl.
Die Regatta bot Zuschauern, sowohl vor Ort als auch im Livestream, spannende Rennen mit knappen Ausgängen sowie emotionalen Höhen und Tiefen. Große Freude herrschte in jedem Fall beim Sieg des Männer-Vierers mit Steuerfrau. Nach mehreren Starts in den vergangenen Jahren gelang in diesem Jahr der große Coup. Im Finallauf siegte das Quintett aus Thore Wessel, Lars Wessel, Florian Wissel, Nick Armgardt und Steuerfrau Mareike Adomat souverän und sehr deutlich vor den Booten aus Münster und Osnabrück.

Wo an der einen Stelle große Freue herrschte, hielt an anderer Stelle große Enttäuschung Einzug. Im Gegensatz zum Sieg im Kleinboot musste der Hamelner Achter nach souverän gewonnenem Vorlauf gleich drei Teams den Vortritt lassen: dem Berudes Sprintteam aus Mühlheim, dem Kölner Ruderverein 1877 und der Ruder-Union Arkona Berlin 1879. Neben den vier frisch gekürten Deutschen Sprintmeistern war der Hamelner Achte besetzt mit Emre Tas, Roelof Bakker, Christopher Winnefeld, Eric Edler und Steuerfrau Merle Wessel.

Aufgrund des Schiffsverkehrs und der einzuhaltenden Schifffahrtspausen fanden die Rennen ohne Bahnenabtrennung durch Bojenketten statt, was erhöhte technische Anforderungen an die steuernden RuderInnen und auch die SchiedsrichterInnen stellte. Diese Herausforderung spürten auch die A-Junioren. Nachdem sich zwei Boote behindert hatten, mussten sie im Vierer mit Steuerperson die Strecke innerhalb kürzester Zeit gleich zweimal bewältigen. Mit nur zwei Hundertstelsekunden hinter den zweitplatzierten Mainzern gewannen Fabio Geisler, Christoph Barth, Vadym Ponomarow, Felix Brand und Klara Menkens dennoch die Bronzemedaille. Auch im A-Junioren Achter erzielten die fünf Hamelner Talente gemeinsam mit Kian Jou Alimohamadi, Salomo Garbe, Maximilian Baukmeier und Andrii Kolesnichenko den Bronzerang.

Mit der eigenen Leistung samt Platzierung unzufrieden waren hingegen die Frauen, die im Doppelvierer die Finals verpassten und daraufhin im Mixed-Doppelvierer nur im B-Finale den dritten Platz erruderten.

Für Charlotte Burgdorf, die in der älteren Altersklasse der Frauen im Einer startete, und die beiden B-Junioren Carl-Ludwig Soltau und Michele Geisler im Doppelzweier, ging es darum, Erfahrungen bei einer Meisterschaft zu sammeln.

Abschließend blicken Trainer Christian Wellhausen, Julia Klemm und Jonathan Schlösser sowie Leistungssportkoordinator Jonas Schleumer zufrieden auf den Verlauf des Wochenendes und resümieren einstimmig: „Neben den sportlichen Erfahrungen und Erfolgen sind wir als Verein und insbesondere die aktive Trainingsmannschaft jahrgangsübergreifend weiter zusammenrückt. Der Erfahrungsaustausch auf der einen und die sportliche Gemeinschaft sowie das Miteinander auf der anderen Seite bestärken uns, hier bestmöglich in der Zukunft anzuknüpfen und weiterzumachen."

Auch die mitgereisten Fans, darunter die Vorstandsmitglieder Jürgen Lohmann, Dirk Schünemann und Markus Baukmeier, freuten sich über den gemeinschaftlichen Erfolg samt der positiven Ergebnisse.
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Team AWesA
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