05.10.2022 08:12

Meldung


Klüt-Regatta des RV Weser Hameln – Highlight für Aktive, Fans & Familie!

Am Tag der Deutschen Einheit findet auf dem Gelände des RV Weser Hameln riesige Regatta statt
RV Weser Hameln Starter Deutsche Sprintmeisterschaften 2022
Die StarterInnen des RV Weser Hameln bei den Deutschen Sprintmeisterschaften. Foto: privat.
Am 3. Oktober fand bei kühlem und sonnigem Herbstwetter die 60. Ausgabe der Klüt-Ruder-Regatta vor dem Bootshaus des RV Weser Hameln auf der gestauten Weser statt. Vom 10-jährigen Kind bis hin zum 64-jährigen Masterruderer waren alle Altersklassen beider Geschlechter vertreten. Jedoch mussten sowohl der RC Salzgitter als auch die SchülerInnen des Viktoria-Luise-Gymnasiums ihre Starts corona- bzw. erkältungsbedingt kurzfristig absagen.

In den fünf Stunden Regattageschehen boten die heimischen RVWler sowie die angereisten RuderInnen aus Berlin, Hannover, Holzminden und Minden den zeitweise über 200 Anwesenden in über 30 Rennen spannenden Rudersport über 500 Meter.

Für die vielen auswärtigen Mitglieder sowie Familienmitglieder und Fans der Teilnehmenden bot der Tag außerdem Gelegenheit zu vielen Gesprächen. Animiert von der Kulisse wagten sich viele ehemalige TrainingsrudererInnen mit Elternteilen oder Kindern in die Gig-Familiendoppelzweier. Die Familien Baukmeier, Fleige, Geisler, Günter, Kleine und Streuber fuhren in zwei Abteilungen die Sieger aus. Die weniger Trainierten stellten – zur Freude ihrer trainierenden Kinder – anschließend fest, dass 500 Meter doch sehr lang und anstrengend sein können.
RV Weser Hameln Regatta vor dem Klüt
Achterrennen vor dem Klüt. Foto: privat.
Die Gruppe der 10- bis 14-jährigen Kinder im Verein ist über den Sommer auf mittlerweile 15 angewachsen. Ergänzt wurden die Meldefelder um die Kinder des RC Holzminden und des RV Linden. Für viele war es die erste Regatta und alle ruderten mit Feuereifer im Einer, Doppelzweier und Doppelvierer mit Steuerperson um die Siege. Die Hamelner Betreuer Stefan Friedrich und Keno Garbe freuten sich mit ihren Schützlingen über die gute Stimmung und das Abschneiden.

Dass Rudern auch im fortgeschrittenen Alter nichts von seiner Faszination verliert, zeigten die Masterruderer und -ruderinnen aus Berlin, Hameln, Hannover und Minden. Teilweise verbissen sowie von Verwarnungen durch den Schiedsrichter und Fast-Kollisionen begleitet, wurde in verschiedenen Bootsklassen um die Siege gekämpft. Bunt aus allen Vereinen zusammengewürfelt, fand vor der Mittagspause ein Mixed-Achterrennen statt, das das Boot von Steuerfrau Mareike Adomat für sich entschied.

Junioren und Erwachsene der RBL-Gruppe nutzten die Gelegenheit, auch einmal in anderen Bootsbesatzungen zu rudern, und holten sich dabei die Wettkampfhärte für die anstehenden Deutschen Sprintmeisterschaften.
 
Als letztes Rennen ging traditionell das Achterrennen über die Strecke. Die RBL-Männer setzten sich dabei sich deutlich ab, während die A-Junioren des RVW sich erst kurz vor dem Ziel um einen Bugball vor die starken Männer der RG Wiking/RU Arkona aus Berlin schoben.

Obwohl die RuderInnen des heimischen Vereins überwiegend ihren Heimvorteil nutzen und den Großteil der Rennen gewannen, verließen alle Vereine mit mindestens einem Sieg im Gepäck den Regattaplatz.

RV Weser Hameln Kinder Rudern
Die KinderruderInnnen des RVW mit Betreuern Stefan Friedrich (links) und Keno Garbe (rechts). Foto: privat. 
Der stellvertretende Vorsitzende Sport, Dirk Schünemann, freute sich über die gute Beteiligung und dankte abschließend Regattaleiter Frank Höltje und seinem Team für die Ausrichtung.

Für das RVW-Trainerteam, Christian Wellhausen, Julia Klemm und Jonathan Schlösser, bot die Regatta noch einmal Einblick in die Mannschaften. Die drei hoffen, dass alle SportlerInnen von Infektionen verschont bleiben. Bereits am Freitag geht es nach Schweinfurt, wo bis zum 9. Oktober der Abschluss der Freiluft-Saison, die 26. Deutschen Sprintmeisterschaften, auf dem Main stattfinden. Die Streckenlänge beträgt 350 Meter und es sind nur reine Vereinsmannschaften startberechtigt.

Mit Blick auf die Corona-Zeit wurde entschieden, vielen AthletInnen einen Start zu ermöglichen, sodass sich 26 RudererInnen auf den Weg in den Süden machen.

Neben den traditionell sprintstarken Männern der Ruderbundesliga-Mannschaft wollen sich in diesem Jahr auch die Frauen im Einer und Doppelvierer sowie die Junioren der starken nationalen Konkurrenz stellen. Einen besonderen Fokus legen die A-Junioren dabei auf den Achter, den sie in den vergangenen Wochen mit viel Spaß trainiert haben.

Informationen und Live-Berichterstattung:
Die Wettkämpfe werden auf sportdeutschland.tv live übertragen so dass auch vor dem heimischen Bildschirm mitgefiebert werden kann:
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Live-Ergebnisse werden im Portal schweinfurt-live.rudernonline.deveröffentlicht
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Team AWesA
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