14.08.2023 12:33

Leichtathletik - Triathlon


Kein guter Tag für Anderson: „Ein Kampf gegen mich selbst“

„Wenn man direkt zu Beginn des Rennens schon merkt, dass es nicht gut läuft, dann kann so ein XTERRA ein verdammt langer Tag werden. Das habe ich gestern selbst zu spüren bekommen“
Scott Anderson ESV Eintracht Hameln Triathlet C Carel du Plessis
Für Scott Anderson lief der vergangene Weltcup-Stopp in Tschechien nicht gerade ideal (Carel du Plessis / XTERRA Europe).

Der Hamelner Triathlet Scott Anderson befindet sich momentan auf großer XTERRA Weltcup-Reise. Am vergangenen Samstag fand diesbezüglich der vierte Stopp im tschechischen Prachatice statt, das sich etwa eine Stunde südöstlich von Prag befindet.

Nach seinem Abschneiden ließ Anderson persönlich den Wettkampftag, bei dem es auch um wichtige Weltcup-Punkte ging, Revue passieren: „Nachdem es während der Streckenbesichtigung teilweise sehr stark geregnet hat, herrschten am Renntag strahlender Sonnenschein und warme Temperaturen. Das Rennen startete um zwölf Uhr im Ktissy-See mit 1500m Schwimmen über drei Runden inklusive eines Landgangs pro Runde, bei dem wir von einem Steg wieder ins Wasser springen mussten.“ Nach 20:40 Minuten hatte der ESV-Sportler an 20igster Stelle den Part im Wasser hinter sich gebracht.
„Der Schwimmpart war aus meiner Sicht gut, außerdem bin ich in einer guten Gruppe aus dem Wasser gekommen. Nach dem Wechsel aufs Rad habe ich aber sofort gemerkt, dass irgendetwas nicht ganz stimmte. Ich habe keinen Druck aufs Pedal bekommen und habe auch keinen Rhythmus gefunden. Immer wieder habe ich versucht, mich an vorbeifahrenden Gruppen anzuhängen und ein Stück mitzufahren. Mir wurde aber im weiteren Verlauf der Radstrecke relativ schnell klar, dass das Rennen eher ein Kampf gegen mich selbst werden würde. Wenn man direkt zu Beginn des Rennens schon merkt, dass es nicht gut läuft, dann kann so ein XTERRA ein verdammt langer Tag werden. Das habe ich gestern selbst zu spüren bekommen“, fuhr Anderson fort. Von dort an sei sein Ziel gewesen, einfach das eigene Rennen durchzuziehen und bestmöglich zu beenden.

Dazu der Sportler selbst: „Als ich die 32km lange Radstrecke mit knapp 1000 Höhenmetern nach 1:43:22 Stunden beendet hatte, wollte ich diese Strategie auch beim Laufen durchziehen. Nach 54:25 Minuten waren auch die 10km mit 350 Höhenmetern bestritten und das Rennen in 3:01:27 Stunden inklusive Wechselzeiten beendet. Beim XTERRA Germany am nächsten Samstag kann ich es erneut probieren und hoffe, dort ein besseres Rennen abliefern zu können. Bis dahin heißt es jetzt für die nächsten Tage, so gut wie möglich Fehler zu analysieren und sich zu erholen.“
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