02.05.2023 11:50

Leichtathletik


Acht Athleten an drei Orten: Großes Sportwochenende der LGW

Kinder- und Jugend-Mehrkampf in Minden, Saisoneröffnungssportfest in Burgdorf und Leichtathletik-Meeting in Bad Harzburg
LG Weserbergland Athleten Gruppenfoto
Waren bei der Saisoneröffnungsfeier in Burgdorf gefordert: Olivia Marcierzynski, Katharina Meyer, Justus Suhr, Laura Bocian und Annika Henschel. Foto: privat.

Jugend und Kinder-Mehrkampf Minden

Im Rahmen der Jugend- und Kinder-Mehrkämpfe in Minden gingen am vergangenen Wochenende drei Athleten der LG Weserbergland an den Start. In der Altersklasse W11 war Luise Beckmann im Vierkampf gefordert. Mit 1333 Punkten belegte sie letztlich Platz drei. Persönliche Bestleistungen erreichte sie zudem im 50-Meter-Springt (8,03 Sekunden) und Weitsprung (3,73 Meter). Im Hochsprung übersprang sie außerdem 1,16m und beförderte den 80-Kilogramm schweren Schlagball 18m weit.

Parallel erzielte Oskar Rickfelder in der Altersklasse M11 im Vierkampf 1119 Punkte und wurde damit Fünfter. Die 50m lief er in 8,59sek, sprang 3,47m weit und einen Meter hoch. Den Schlagball warf er überdies 37,5m weit.

Dritter im Bunde war Hannes Suhr, der im Vierkampf der Altersklasse M14 insgesamt 1571 Punkte erzielte. Damit belegte er letztlich Platz zwei. Die 100m absolvierte er in 14,4sek, sprang außerdem 4,46m weit und 1,36m hoch. Mit Letzterem erreichte er dabei eine neue persönliche Bestleistung. Außerdem beförderte er die Kugel 7,22m weit.
Saisoneröffnungssportfest in Burgdorf

Beim Saisoneröffnungssportfest in Burgdorf stellte sich Justus Suhr (U18) zwei Wochen vor den Landesmeisterschaften im Mehrkampf erstmals den zehn Hürden, die es im 110-Meter-Hürdenlauf zu überlaufen gilt. „Für seinen ersten Lauf über diese Strecke hat er dies sehr gut gemacht. Der Start an die erste Hürde kann noch verbessert werden, die übrigen Hürden ist er rhythmisch gut gelaufen. Obwohl er an der sechsten Hürde nicht so sauber mit dem Fuß aufgekommen ist, hat er sich dadurch nicht aus dem Tritt bringen lassen“, analysierte Trainer Uwe Beerberg. Somit kam Suhr in einer Zeit von 16,24sek als Sieger ins Ziel. Dazu Beerberg: „Eine gelungene Premiere, die auf weitere gute Zeiten unter 16 Sekunden hoffen lässt. Im Weitsprung (5,58m; Platz zwei, Anm. d. Red.) sowie Speerwurf (34,75m; Platz eins, Anm. d. Red.) fehlen noch jede Menge Würfe und Sprünge, um mehr Sicherheit zu bekommen. Aber das kommt noch.“

Laura Bocian und Katharina Meyer (beide W15) gingen derweil über 100m und im Weitsprung an den Start. Über 100m kam Bocian in 13,57sek als Zweite und Meyer in 14,34sek als Fünfte bei etwas Gegenwind ins Ziel. Im Weitsprung siegte Laura mit 4,75m und stellte eine neue persönliche Bestleistung auf. Katharina sprang 3,81m weit und wurde Vierte.

Annika Henschel (U20) ging außerdem über 100m und 200m an den Start. Über 100m kam sie in 14,16sek als Zweite ins Ziel. Über 200m siegte Henschel nach einem guten Lauf in 29,65sek.

Olivia Marcierzynski (U18) gelang abschließend ein guter Speerwurfwettkampf. Mit neuer persönlicher Bestleistung von 25,25m und weiteren guten Versuchen wurde sie Dritte. Über 100m (15,29sek) und 200m (32,10sek) landete sie im Mittelfeld.

6. Bad Harzburger Leichtathletik-Meeting

Ein Wettkampf reichte Justus Suhr am verlängerten Wochenende jedoch nicht. „Am Maifeiertag sollte beim 6. Bad Harzburger Leichtathletik-Meeting der Stabhochsprung Aufschlüsse über seinen derzeitigen Trainingszustand bringen“, erklärte Trainer Beerberg im Anschluss an das Wochenende – und fügte hinzu: „Stabhochsprung-Trainer Steffen Rothmann, bei dem Suhr jeden Freitag in Hannover trainiert, war mit dem Abschneiden zufrieden. Bisher lag der Fokus auf dem Anlauf und Absprung, das hat er gut umgesetzt. Die Arbeit am Stab kommt noch.“

Suhr stieg bei 2,50m in den Wettkampf ein und meisterte die Höhe souverän im ersten Versuch. Die nächsten Höhen für ihn - 2,70m und 2,90m - schaffte er auch jeweils im ersten Versuch. Gleichzeitig bedeuteten die 2,90m eine neue persönliche Bestleistung. Bei 3,00m hatte er im ersten Versuch einen Fehlversuch. „Nach diesem Sprung ist er gleich an den 100-Meter-Start gegangen. Startblock einstellen und ab ging es. Ohne direkte Vorbereitung und ohne die Spikes zu wechseln, war der Lauf suboptimal. Die Uhr blieb bei 12,31sek stehen. Das kann er deutlich besser“, schilderte Beerberg das Abschneiden seines Schützlings im Sprint. Anschließend meldete sich der junge Athlet wieder beim Stabhochsprung an, musste dort bei der inzwischen nächsten Höhe von 3,10m einsteigen und hatte dafür dann nur noch zwei Versuche. Im dritten Versuch scheiterte er denkbar knapp. „Die Höhen über 3m hat er drin, das hat er eindeutig bewiesen“, so Beerberg. Abschließend resümierte er: „Positiv war der ‚Stressfaktor‘, den wir unfreiwillig eingebaut haben. Der kommt durchaus auch im Zehnkampf vor. Die Ruhe und Gelassenheit, die Justus gezeigt hat, hat er sicherlich von seinem Vater vererbt bekommen.“

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