19.10.2021 10:56

Drachenboot


Berliner Drachenbootdreikampf: Renngemeinschaft erreicht Platz vier

RG Black Wave/Pro Team Hameln mit „gelungenem Einstieg“ nach langer Coronapause
RG Black Wave Pro Team Hameln Drachenboot AWesA
Das Team der RG Black Wave/Pro Team Hameln.


Im Drachenboot Großboot (max. 20 PaddlerInnen) erkämpften die Renngemeinschaft Black Wave aus Hannover und das Pro Team Hameln unter Hannoveraner Steuermann Bernd Pinnecke den vierten Platz. Nach knapp zwei Jahren coronabedingter Regatta-Pause fuhren die PaddlerInnen vom Hamelner Kanu Club Hameln und dem Sport-Club Hannover nach Berlin-Köpenick, um den Drachenbootdreikampf zu bestreiten. Am Samstag ging es über die 500m und 1000m mit zwei Booten zeitgleich auf die Spree. Die abschließende Langstrecke über 2.600 Meter als Einzelverfolgung mit sieben weiteren teilnehmenden Teams rundete den Dreikampf ab. Die gefahrenen Zeiten der jeweiligen Einzelstrecken wurden addiert, um den Gesamtsieger zu ermitteln.

Über die 500 und 1.000 Meter erreichte die RG Black Wave/Pro Team Hameln den dritten Platz. Mit einer Zeit von 02:04,31 und einer Zeit von 04:03,69 lag die Renngemeinschaft auf Podiumskurs. Mit einer Zeit von 13:11,44 konnte die RG nicht mit den führenden Berliner Teams mithalten, die auf den 2.600 Meter mit einem deutlichen Vorsprung ins Ziel gefahren sind. Am Ende fehlten der Renngemeinschaft neun Sekunden auf das Treppchen und landete somit auf dem vierten Platz.

„Letzten Endes hat uns über die Langstrecke die nötige Power gefehlt. Bei dieser Regatta mussten aufgrund der Wettkampfbestimmung mindestens vier Damen an den Paddeln sitzen. Wir haben mit zehn Paddlerinnen und neun Paddlern im Boot gesessen. Dennoch bin ich zufrieden mit der Leistung des Teams. Das Großboot lief gut, wir haben alles gegeben und wissen nun, wo wir im Training ansetzen müssen. Nach so langer Zeit ohne Regatta, war dies aber ein gelungener Einstieg“ resümierte Hamelner Trainer Lennart Kreys.

Das Pro Team Hameln trainierte die meiste Zeit im Kleinboot (max. 10 PaddlerInnen) auf der Weser. Ähnlich erging es dem Hannoverschem Team Black Wave unter der Leitung von Bernd Pinnecke. Kreys ergänzte hierzu: „Leider können wir aus eigener Kraft aufgrund von Mitgliedermangel zurzeit kein Großboot voll besetzen. Eine Renngemeinschaft mit Teams, denen es ähnlich ergeht, ist eine gute Option, um weiterhin Großbootregatten zu fahren. Zwei gemeinsame Trainingslager während der Vorbereitung sorgten für die nötige Feinabstimmung auf die Regatta.“

Eine saisonale Pause gibt es beim Pro Team Hameln nicht. Drachenboot-Interessierte können sich gerne über die Facebook- oder Instagram-Seite für ein samstägliches Schnuppertraining anmelden.
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