18.03.2013 11:23

Boxen


Falke neuer U17-Niedersachsenmeister im Superschwergewicht

Finalsieg gegen Celler Kolonko / Nun geht’s zum Bundesstützpunkt nach Gifhorn
Hendrik Falke Roman Grundentaller Helmut Unger TSV Benstorf Oldendorf AWesA
Hendrik Falke mit seinen Trainern Helmut Unger (re.) und Roman Grundentaller (re.).

Das Oldendorfer Superschwergewicht Hendrik Falke hat in Salzgitter seinen ersten Niedersachsenmeister-Titel geholt. Der TSV-Kämpfer lieferte sich mit dem letztjährigen Vizemeister Wojciech Kolonko vom VfK Celle einen anstrengenden Kampf. Der 16-Jährige wurde in der ersten Runde durch die wilden und stürmischen Angriffe seines Kontrahenten überrascht. Trotz eines identischen Kampfgewichts von 105 Kilo war Kolonko mindestens einen Kopf kleiner. Während der Celler sich aufgrund des sehr hohen Tempos in der ersten Runde offensichtlich verausgabt hatte, überzeugte Falke ab der zweiten Runde das Kampfgericht für sich. Bereits in der zweiten Runde zeigte sich, dass der Celler Konditionsprobleme bekam und mehrfach durch Klammern beim Ringrichter auffiel. Trainer Helmut Unger und Co-Trainer Roman Grundentaller (ehemaliger Norddeutscher Meister der Junioren) gaben ihrem Schützling in den ersten beiden Ringpausen genügend Anweisungen, um Kolonkos schwierigen Kampfstil zu überstehen. Schon in der dritten Runde zeigte sich, dass beim Celler nicht mehr viele Reserven vorhanden waren. Für das Klammern wurde er sogar mit einem Strafpunkt belangt. Am Ende wurde Falke dann mit dem Niedersachsenmeister-Titel belohnt und kann sich nun voll und ganz auf sein einwöchiges Landeskadertraining beim Bundesstützpunkt in Gifhorn konzentrieren. Während dieses Trainings wird besonders ein Auge auf die IKK geworfen. In der Trainerfachsprache steht dies für individuelle Kampfkonzeption, in der den Athleten durch viele Partnerübungen Dinge wie Technik und Taktik besonders geschult werden. Das Trainerteam um Erfolgstrainer Helmut Unger freut sich besonders über diese Möglichkeit, den eigenen Schützling weiter zu schulen. „Unter diesen Voraussetzungen kann sich Hendrik dann auf das Nordduell zwischen Niedersachsen und Bremen konzentrieren, dass als Qualifikationskampf für die deutsche Meisterschaft notwendig ist und der am 29. März in Bremerhaven ausgetragen wird“, blickte Unger voraus.
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