21.04.2017 12:46

2. Kreisklasse, Staffel 1


Gipfeltreffen: Azadi „euphorisch“ - Osterwald mit Steigerungspotenzial

Kellerduell in Wallensen / Lauenstein will ungeschlagen bleiben

Simon Halfpap & Co empfangen Flegessen II zum Kellerduell.

WTW Wallensen II – SG Flegessen II (Freitag, 19 Uhr).

Für die Zweitvertretung des WTW steht am Freitag ein Kellerduell gegen den Tabellenletzten an. In den letzten Spielen hat die Schendel-Elf schon einige Male an Punktgewinnen geschnuppert und sich immer gut verkauft. Einen Zähler gab es aber erst im letzten Spiel in Salzhemmendorf. Wie auch in den letzten Wochen ist die Trainingsbeteiligung sehr gut und Trainer Sven Schendel hofft darauf, dass sich die Mühe bald noch mehr auszahlt. „Die Mannschaft ist willig und musste in den letzten Wochen auch ab und an die erste Herrenmannschaft verstärken. Trainer Sven Schendel wird aber sicherlich auch gegen Flegessen eine schlagkräftige Mannschaft auf den Rasen schicken“, ist WTW-Sprecher Thomas Schütte überzeugt. Ob SG-Coach Markus Maihöfer eine konkurrenzfähige Mannschaft zur Verfügung steht, ist aktuell fraglich. „Aufgrund der personellen Lage und der Trainingsbeteiligung habe ich Bauchschmerzen. Wir haben seit drei Wochen nicht trainiert, weil es sich nicht lohnt, mit fünf Mann zu trainieren. Ich bin gespannt, wie die Mannschaft das kompensieren will“, ärgert sich Maihöfer. Zudem sind die Einsätze von Florian Brunschön und Alexander Strehlow fraglich. Marcel Böttcher ist weiterhin angeschlagen. „Nichtsdestotrotz werde ich so lange um den Klassenerhalt kämpfen, wie es rechnerisch möglich ist. Wir geben nicht auf und werden voll auf Sieg spielen“, betont Maihöfer.

SV Germania Beber-Rohrsen – SG Bisperode/Diedersen II (Sonntag, 15 Uhr).

Am kommenden Sonntag findet das Duell zwischen Germania Beber-Rohrsen und SG Bisperode/Diedersen statt. Vor diesem Spiel zieht Jens Günther, der Trainer der Heimmannschft, trotz der 0:3-Niederlage ein positives Fazit vom letzten Wochenende: Laut Günther war es „eines der besten Spiele, bei der die Taktik toll umgesetzt wurde". Er lobt seine Mannschaft, die „gut kombiniert und den Ball flachgehalten hat". Allerdings fordert er eine bessere Nutzung der Torchancen, die „gut rausgespielt waren" und eine „Verminderung von Fehlern in der Defensive". Im Hinblick auf das Spiel gegen Bisperode habe Beber-Rohrsen „einen Schritt nach vorne gemacht". Dementsprechend gibt Günther als Ziel nun drei Punkte aus. Seine Schützlinge sollen die „gute spielerische Leistung aus dem letzten Spiel mitnehmen" und „jetzt auch mal Punkte sammeln". „Wir wollen einen weiteren Schritt nach vorne machen", unterstreicht Günther. Auch der Gästetrainer Heiko Schröer weiß das Talent der Gastgeber zu schätzen und lobt vor allem die starke Entwicklung der Günther-Elf. „Man sieht, dass Beber-Rohrsen mit einer klaren Spielidee spielt", erwartet SG-Coach Schröer ein schwieriges Spiel. Von seiner Mannschaft fordert er eine „hoch konzentrierte Leistung". Spielentscheidend werde laut dem Trainer der SG die Chancenverwertung sein. Weh tun dabei allerdings die Ausfälle der Stammkräfte Simon Frost, Hannes Köhler und Robert Lehmann. „Dafür steht Jonathan Koop vor seinem Comeback, der seinen Rücktritt vom Rücktritt erklärt hat", freut sich Schröer über eine neue Alternative.

TSV Hachmühlen – BW Salzhemmendorf II (Sonntag, 15 Uhr).

„Uns erwartet am Sonntag in Hachmühlen eine ganz schwierige Aufgabe. Von der Sache her ist der TSV mit Sicherheit die stärkste Mannschaft der Staffel, aber ähnlich wie bei uns läuft es in diesem Jahr noch überhaupt nicht rund“, weiß BW-Sprecher Sebastian Piening. „Für uns ist es einfach wichtig, dass wir uns mal wieder auf die wesentlichen Dinge wie Kampf und Einsatzbereitschaft besinnen. Wenn die Einstellung bei jedem einzelnen stimmt, können wir dem TSV das Leben schon schwer machen. Auch, wenn wir mit Sicherheit nicht der Favorit sind, wäre es schön, wenn wir etwas Zählbares mit nach Salzhemmendorf nehmen könnten.“ Personell sieht es bei den Gästen weiterhin nicht gut aus: Mit Florian Krieter, Jannis Ziegler, Fabian Müller, Nico Schäfer und Sebastian Quandt fehlen wieder einige wichtige Spieler.

MTV Lauenstein II – TSV Brünnighausen (Sonntag, 15 Uhr).

Lauenstein ist nach der Winterpause noch ungeschlagen. „Und das soll möglichst so bleiben“, unterstreicht MTV-Sprecher Patrick Queren. „Mit Brünnighausen haben wir aus der Hinrunde außerdem auch noch eine Rechnung offen. Da unsere Zuschauer am Wochenende nur die Zweite bejubeln können, da die Erste spielfrei hat, wollen wir ihnen dazu auch allen Grund geben.“ Ganz so einfach werden es ihnen die Brünnighäuser allerdings nicht machen. „Wir sind zur Zeit recht gut drauf, die Leistungen stimmen und die Stimmung im Team ist auch bestens. Bisher gibt es auch noch keine großen Abmeldungen, allerdings wird da bis Sonntag sicherlich noch was eintrudeln, so wie ich uns kenne. Im Hinspiel haben wir etwas gebraucht, um ins Spiel zu finden und lagen lange mit 0:1 hinten. Dies sollte uns am Sonntag nicht passieren“, erläutert Brünnighausens Sprecher Robert Kügler.

SV Azadi Hameln – SF Osterwald (Sonntag, 15 Uhr).

„Wir haben es nun selbst in der Hand. Wenn wir alle Spiele gewinnen, sind wir Meister. Entsprechend euphorisch ist bei uns die Stimmung in der Mannschaft und im Umfeld, und wir rechnen im Spitzenspiel gegen die Gäste aus Osterwald mit einem Besucherrekord am Sportplatz in Rohrsen“, gibt Azadi-Sprecher Markus Junga Einblick in die Stimmungslage nach dem Erklimmen der Tabellenspitze. „Allerdings sind einige Spieler angeschlagen und fast das ganze Team feiert am Vorabend die Hochzeit von Torjäger Ibrahim Seyyar. Dennoch wollen wir uns für die Hinspielniederlage revanchieren und die Tabellenführung gegen die kampfstarken Gäste verteidigen. Nach den letzten drei knappen Siegen rechne ich auch am Sonntag mit einem knappen Ergebnis.“ SFO-Spartenleiter Sebastian Decker erwartet gegen eine Steigerung seiner Sportfreunde: „Am Sonntag beim Spitzenreiter Azadi Hameln müssen wir endlich mal wieder eine konzentrierte Leistung über die gesamte Spielzeit erbringen. Ich erwarte einen starken Gegner, der uns mit seinen Fans im Rücken alles abverlangen wird. Sonntag verlange ich von jedem einzelnen Spieler, dass er mit einer hundertprozentigen Einstellung ins Spiel geht, seinen Schweinehund auch mal überwindet und auch dahin geht, wo es weh tut. Da uns einige Fans aus Osterwald in Hameln-Rohrsen unterstützen werden, hoffe ich auf ein richtiges Feuerwerk unserer Elf. Wenn alle zusammen kämpfen und wir unsere Torchancen auch eiskalt nutzen, werden wir als Spitzenreiter wieder auf den Berg zurückkehren.“
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