20.08.2018 14:52

Drachenboot


In der Championsklasse: ProTeam wird 31.

Startplatz im F-Finale / Korschninek: „Niveau und die Anzahl der Teams hier oben im Norden um einiges stärker“
ProTea Hameln Schweriner Drachenboot Festival AWesA
Das ProTeam Hameln qualifizierte sich beim Schweriner Drachenboot-Festival für die Championsklasse.
Die 27. Auflage des Schweriner Drachenboot-Festivals sollte das Highlight für das ProTeam aus Hameln werden und das wurde es auch, obwohl es dem Trainer im Vorfeld wieder altern ließ. Hintergrund waren am Anreisetag die krankheitsbedingte Absage einer Paddlerin und eine weitere Krankmeldung einer Paddlerin aufgrund von Erkältung. In dem Moment rückte die Teilnahme an diesem Event in große Ferne. Ein Aufruf in den sozialen Medien erfolgte und nach kurzer Zeit konnte zumindest für den ersten Tag die Teilnahme als gesichert registriert werden. Beim ersten Start über 200m lief für das Team noch nicht alles perfekt – aber es sollte, wie sich am Ende der Regatta herausstellte, das schnellste Rennen für das Team vom Kanu-Club Hameln e.V. werden. Beim zweiten Lauf über 200m kamen die Hamelner dann besser beim Start weg und mussten sich kurz vor der Ziellinie nur von der „Arabros Jugend“ einholen lassen. Jetzt ging das große Zittern los, denn nur die ersten 36 Teams starteten am Folgetag in der Championsklasse, was das Ziel von Trainer Enrico Korschinek war. Nach bangen Minuten hatte man Gewissheit, dass es am Sonntag im letzten Zwischenlauf in der Championsklasse an den Start geht. Was hier aber schon deutlich wurde, war die hohe Qualität des Teilnehmerfeldes. Das sollte sich auch im abschließenden 1000m Einzelverfolgungsrennen widerspiegeln.

Startplatz im F-Finale

Hier ging man als letztes von sechs gestarteten Teams in einem Abstand von 15 Sekunden auf die Strecke. Schnell wurde der Rhythmus gefunden und das ProTean versuchte dem etwas unruhigen Wasserspiegel zu trotzen. Nach der Wende hieß es nur noch, die Schlagfrequenz erhöhen. Das sollte sich auch auszahlen und das ProTeam kam an das vorausfahrende Team, die „Underwater Dragons“, Sekunde für Sekunde näher heran. Am Ende sollte es der 32. Platz werden, bei 89 gestarteten Teams in der Mixed-Klasse. Am Sonntag ging es wieder über 200m an den Start. Aufgrund der Vorzeiten vom Vortag ging es auf der Außenbahn im ersten Rennen weiter. Auch hier konnten die „Rattenfänger“ wieder auf die Hilfsbereitschaft der großen Drachenbootfamilie zählen und mit acht erforderlichen Frauen das Rennen antreten. Letztendlich hatte das ProTeam aber gegen die Teams im Lauf keine Chance und musste sich mit dem letzten Platz zufrieden geben, was auch gleichzeitig einen Startplatz im F-Finale bedeutete, wo es um die Plätze 31 bis 36 ging. Hier sollten die Hamelner ein weiteres Mal auf die „Arabros Jugend“ treffen und da hatten sie noch eine Rechnung aus dem zweiten Lauf zu begleichen. Die Devise war klar: noch einmal alles geben und mit einem erfolgreichen Rennen die Heimreise antreten.

31. Platz und die Revanche

Der Start erfolgte und das Team kam gut auf die ersten Meter. Nach den ersten dreißig schnellen Schlägen waren alle Teams noch auf einer Höhe. Dann kam die Übergangphase und hier erarbeiteten sich die Hamelner zwei Meter Vorsprung. Jetzt hieß es, diesen Vorsprung auch ins Ziel zu bringen. Die letzten 50 Meter standen an und alle Teams gingen in den Endspurt. Auch die „Arabros Jugend“ wollte dem ProTeam den Sieg wieder streitig machen, aber diesmal hielt das Team mit Kampfeswille dagegen und überquerte die Ziellinie als erstes Boot. Somit war es am Ende der 31. Platz über 200m. „Abschließend kann man sagen, dass die Platzierungen knapp hinter dem sind, was ich für diese Regatta erwartet habe. Man konnte sehen, dass das Niveau und die Anzahl der Teams hier oben im Norden um einiges stärker sind als in Mitteldeutschland, wo wir sonst an den Start gehen. Letztendlich fehlt dem Team einfach die Power, um auch auf den kurzen Strecken weiter vorne zu landen, aber daran kann man arbeiten.  Wichtig ist, dass alle im Team weiter an sich arbeiten und die neuen Paddlerinnen und Paddler mit integriert werden. Ein großes Lob gilt dem Veranstalter, der dieses Event von A bis Z so professionell organisiert hat und natürlich den Frauen, die uns aus den anderen Teams unterstützt habe“, so Enrico Korschinek.
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