16.04.2018 11:33

Verbandsliga Weibliche A-Jugend


Kampfgeist ohne Erfolg: ho-handball verliert mit einem Tor

Auch elf Albrecht-Tore können Niederlage nicht verhindern / Fichtner: „Hätten einen Punkt verdient gehabt“

ho-handball kassierte in Burgdorf eine knappe Niederlage.

ho-handball – TSV Burgdorf 28:29 (13:15).

In einer spannenden Partie wurde die weibliche A-Jugend von ho-handball für ihren Kampfgeist nicht belohnt und musste sich dem TSV Burgdorf mit einer knappen 28:29-Niederlagen beugen. Hessisch Oldendorf begann elanvoll und legte mit Franziska Krakowski sowie Franca Seidensticker eine schnelle 2:0-Führung vor. Doch schon in der achten Spielminute musste Bernd Fichtner, der Trainer Ingo Weiß vertrat, umstellen, da sich Felia Sempf am Knie verletzte und nicht mehr weiterspielen konnte. Das Spiel war insgesamt ausgeglichen und erst kurz vor der Halbzeit führte Burgdorf mit zwei Treffern (15:13). Nach der Pause schlichen sich bei den Gäste einige technische Fehler ein, sodass die Burgdorferinnen zwischenzeitlich mit vier Toren führten (20:16/36.). Aber in dieser Phase verließ sich das ho-Team auf ihre Torfrau Anna Bekemeier, die - genau wie Celine Junker in der ersten Halbzeit - mit einigen Paraden und drei gehaltenen Siebenmetern ihr Team im Spiel hielt. Richtig absetzten konnte sich keine der beiden Mannschaften. In der 57. Minute lagen die Hessisch Oldendorferinnen dann doch mit 25:28 zurück.

Hessisch Oldendorf kämpft sich ins Spiel zurück

Aber an Aufgeben war nicht zu denken. Mit viel Tempo und Kampfgeist verwandelten erst Franca Seidensticker und dann Lucie Albrecht ihre Würfe. Lea Dammann erzielte in der 59. Minute den 28:28-Ausgleich. 30 Sekunden vor Schluss bekamen die Gastgeberinnen einen umstrittenen Siebenmeter zugesprochen, den die Schützin sicher verwandelte. Ein erneuter Ausgleich war für Hessisch Oldendorf dann nicht mehr drin und man musste sich knapp mit einem Tor geschlagen geben (28:29). „Wir haben heute zwei gleichwertige Mannschaften gesehen, die sich nichts geschenkt haben. Das Spiel war lange Zeit ausgeglichen. Die Mädels haben sich immer wieder großartig zurückgekämpft und sich auch nicht durch die ungleiche Verteilung der Siebenmeter irreführen lassen (2:10). Wir haben unsere Sache in der Abwehr gut gemacht und unseren Angriff gut vorgetragen. Evelyn Lammert hat auf der Mitte als Ersatz für Felia Sempf sehr gut agiert und Lucie Albrecht war auch heute wieder ein Garant für Tore. Man hat aber auch gemerkt, dass ein Großteil des Teams mitten im Abitur steckt und keine 60 Minuten durchspielen konnte. So habe ich allen – auch der B-Jugend – Einsatzzeiten gegeben.  Hätten wir insgesamt geduldiger gespielt, dann wären wir als Sieger vom Platz gegangen.  Schade, da die Mannschaft eine tolle kämpferische Leistung gezeigt hat und einen Punkt verdient hätte“, äußerte sich ho-Trainer Bernd Fichtner nach dem Spiel.
ho-handball: Celine Junker und Anna Bekemeier im Tor, Lucie Albrecht (11/1), Franziska Krakowski (5/1), Andela Tomic (4), Franca Seidensticker (3), Evelin Lammert (2), Lea Dammann, Felia Sempf und Lynn Dohme (je 1), Laureen Danger, Catharina Weddecke, Lea Stäbe.
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