14.04.2018 21:51

Landesliga Herren


Wahl sauer: „Mit Abstand schlechteste Saisonleistung"

VfL-Reserve verliert beim Ligaprimus / Rohrsen tritt nicht an

ho-handballs Trainer Frank-Michael Wahl sprach nach der Niederlage deutliche Worte.

MTV Großenheidorn II – ho-handball 29:26 (15:13).
„Großenheidorn hat uns im Vorfeld mit Verlegungswünschen kontaktiert. Das war teilweise ein großes Durcheinander, worunter die Einstellung der Jungs gelitten hat. Von Großenheidorn war es ein cleverer Schachzug. Meine Mannschaft dachte im Vorfeld, sie spielt hier gegen eine 0815-Truppe. Sie sind aber heute in Bestbesetzung aufgelaufen und haben uns einiges vorgemacht. Wir waren heute aber auch einfach nicht gut und suchen die Schuld demnach bei uns – für so eine enttäuschende Leistung kann auch nicht der Gegner oder der Schiri etwas“, berichtete Hessisch Oldendorfs Trainer Frank-Michael Wahl. Seine Mannschaft präsentierte sich am Steinhuder Meer bis zum 9:9 in der 21. Minute auf Augenhöhe. Zur Halbzeit lagen die Gastgeber mit zwei Toren in Führung. Die Gäste kamen aber besser aus der Kabine und glichen nach 40. Minuten zum 18:18 aus. In der Schlussphase erlaubten sich Bormann & Co. dann zu viele Fehler, die der Gegner ausnutze und so blieben die Punkte in Großenheidorn. „Das war mit Abstand die schlechteste Saisonleistung. Für die letzten vier Spiele müssen sich die meisten Spieler um 180 Grad drehen. Sonst holen wir keinen Punkt mehr. Den dritten Platz, wovon wir noch geträumt haben, können wir uns abschminken. Wir werden uns am Dienstag über diesen Ausfall kritisch austauschen. Das tut Not“, fand Wahl deutliche Worte.
ho-handball: Ruben Bormann (8), Christoph Bauer (6), Sebastian Kalt (4), Jan Torben Weidemann (3), Oliver  Waltemathe (2), Fabian Weidemann, Lane Nguyen, Jonas Völkel (je 1).

TuS GW Himmelsthür – VfL Hameln II 28:20 (12:11).
Beim Ligaprimus musste sich die Hamelner Reserve, die personell arg dezimiert antrat, mit 20:28 geschlagen geben. „Wir können trotz der Niederlage erhobenen Hauptes die Halle verlassen. Mit unseren Möglichkeiten haben wir alles gegeben“, war VfL-Coach Daniel Wick nicht unzufrieden. Die Gastgeber dominierten die Begegnung von der ersten Minute an und setzten sich in der 22. Minute auf 12:6 ab. Die Wick-Sieben zeigte sich davon aber äußerst unbeeindruckt und verkürzte durch einen 5:0-Lauf zur Pause auf 11:12. In der zweiten Hälfte ließen die Kräfte vom siebenfachen Torschützen Lukas Röpke & Mitspielern dann nach. Schließlich gewann der Spitzenreiter mit acht Toren Vorsprung. „Wir hatten mit zwei Auswechselspielern wenig auszurichten. Hinzu kam, dass Janis Dohme mit Verdacht auf Nasenbeinbruch nach 17 Minuten ins Krankenhaus musste. Zum Glück hat sich der Verdacht nicht bestätigt. Ein Dank geht an Lars und seinen Bruder Sebastian Trant. Sie haben die Schicht gegenseitig getauscht, sodass Lars dabei sein konnte. Ich bin mit der Leistung zufrieden. Hätten wir einen vollen Kader gehabt, hätte Himmelsthür richtig Probleme bekommen“, meinte Wick nach Spielende.
VfL Hameln II: Lukas Röpke (7/4), Dominik Schierholz (5), Niclas Sterner (3), Wenzel Garbe (2), Jan Ringe, Janis Dohme, Lars Trant (je 1).

Hannoverscher SC – MTV Rohrsen 2:0 (Rohrsen nicht angetreten).
„Wir wären heute mit fünf Feldspielern und zwei Torhütern nach Hannover gereist. Von den fünf Feldspielern, wäre nur ein gelernter Rückraumspieler dabei gewesen. So haben wir Hannover um eine kurzfristige Verlegung gebeten. Hannover ist der Bitte leider nicht nachgekommen, so dass wir uns für einen Nichtantritt entschieden haben. Das soll aber im weiteren Saisonverlauf auf keinen Fall noch einmal vorkommen“, erklärte Rohrsens Sprecher Stefan Mittmann die Gründe für den Nichtantritt.
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Moritz-Ole Gerkens
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