12.10.2017 12:25

Kreisliga


Gemeindederby & Topspiel! „Die Voraussetzungen sprechen für sich“

Aufsteigerduell in Nettelrede / Lauenstein will gegen Bad Pyrmont wieder in die Spur finden

Derbys zwischen Latferde und Emmerthal bringen stets eine gewisse Brisanz mit sich. Im Kopfballduell: Benjamin Bohne (li.) und Sören Welzhofer.

TSV Bisperode – VfB Hemeringen (Freitag, 19.15 Uhr).

„Der VfB ist seit drei Ligaspielen ungeschlagen und wird deshalb erwartungsgemäß mit einer gewissen Portion Selbstbewusstsein in das Spiel gehen“, erwartet Bisperodes Sprecher Jan Grams einen motivierten Gegner. „Wir erwarten auch deshalb, dass Hemeringen alles versuchen wird, um uns den einen oder anderen Punkt abzunehmen. Wir dagegen wollen am Freitag den nächsten Schritt nach vorne machen und wollen zusätzlich an die positiven Entwicklungen der vergangenen Wochen anknüpfen. Die komplette Mannschaft freut sich auf das nächste Heimspiel der Saison. Die Favoritenrolle nehmen wir gerne an und werden alles versuchen, dieser gerecht zu werden.“ Am Freitag wird dem Trainer Rik Balk mit Ausnahme der Langzeitverletzten Jan Utenwiehe und Daniel Ivicic der komplette Kader zur Verfügung stehen. Die Hemeringer müssen ohne ihren Trainer Steve Diener auskommen, der im Familienurlaub verweilt. Dafür wird Roman Bendereit die Mannschaft von der Linie aus coachen. „Er hat auch das Training unter der Woche geleitet und weiß, dass wir Bisperode nur mit Kampf und Leidenschaft gegenübertreten können. Jeder Spieler muss 100 Prozent geben, sonst wird es sehr schwer. Bisperode hat vor allem an Qualität in der Defensive gewonnen, mit Balk, Ungermann und Anders haben sie sehr kopfballstarke Spieler. Wir wollen so lange wie möglich dagegenhalten und wenn möglich, einen Punkt mitnehmen“, erklärt VfB-Trainer Steve Diener.

HSC BW Tündern II – MTSV Aerzen II (Sonntag, 17.15 Uhr).

Das Spiel wird auf den Hamelner Kunstrasen verlegt und findet im Anschluss an das Spiel zwischen Preussen Hameln und Niedersachsen Döhren statt. „Für beide ist es ein wichtiges Spiel. Aerzen ist nicht weit von uns entfernt und könnte mit einem Sieg vorbeiziehen. Daher stellen wir uns auf einen schwierigen Gang ein“, erklärt Tünderns Trainer Manfred Lentge, der ab sofort auf Lucas Fehrmann verzichten muss. „Er hat trotz seines jungen Alters fantastisch gespielt. Aufgrund seines Studiums in Erfurt steht er kaum noch zur Verfügung. Das ist ein Verlust für uns.“ Auch ohne Fehrmann haben sich die Blau-Weißen drei Punkte auf die Fahne geschrieben. „Wir wollen die drei Punkte unbedingt bei uns behalten“, so Lentge. Aerzens Trainer Oliver Kosowski hat großen Respekt vor dem kommenden Gegner: „Wir wollen versuchen auf Tündern aufzuschließen, aber sind uns auch bewusst, dass sie nicht in die untere Region der Tabelle gehören. Wenn die sechs Punkte Abzug nicht wären, stünden sie deutlich besser da. Es braucht wieder eine gute Defensivarbeit von uns, um dort die Punkte mitzunehmen.“ Personell sieht es bei den Hummetalern besser aus als die letzten Wochen. Fehlen wird nur Nico Walter aufgrund der fünften Gelben Karte.

MTV Lauenstein – SpVgg. Bad Pyrmont II (Sonntag, 15 Uhr).

Lauenstein trifft am Wochenende auf die „Wundertüte der Liga“. „Wenn sie alle Mann an Bord haben, ist Pyrmont einer der stärksten Gegner der Liga. Wir haben in den letzten Jahren nicht gut gegen die Kurstädter ausgesehen. Von daher rechnen wir auch am Sonntag mit einem verdammt schwierigen Duell. Wir hoffen dennoch, dass das Spiel stattfindet und wir gegen so einen starken Gegner wieder in die Erfolgsspur zurückfinden“, erklärt MTV-Trainer Stephan Schröer, der mit seiner Elf aktuell „nur“ Neunter ist. Einen Zähler und zwei Ränge dahinter befindet sich die Landesliga-Reserve. „Lauenstein war immer ein starker Gegner. Ich weiß nicht, warum sie so schwach gestartet sind. Wir lassen uns nicht blenden und wissen die Klasse von Lauenstein zu schätzen. Gerade bei Heimspielen ist der MTV bärenstark und kann immer noch einen draufsetzen. Wir versuchen, einen Punkt  mitzunehmen“, so  Pyrmonts Trainer Peter Reofs. Auf der personellen Ebene ist allerdings kaum Besserung in Sicht. „Es ist nicht besser als die letzten Wochen. Das soll aber keine Ausrede sein. Die Jungs, die spielen, müssen ihre Leistung abrufen. Dann sehen wir ein gutes Spiel.“

VfB Eimbeckhausen – BW Salzhemmendorf (Sonntag, 15 Uhr).

Eimbeckhausens Sprecher Sven Umlauf geht von einem Anpfiff am Sonntag aus. Gleichzeitig wird beim Spiel gegen Salzhemmendorf die „Neue Westkurve“ eingeweiht. Zum Nostalgiepreis von einem Euro gibt es Brat- und Currywurst, Pommes Frites, Bier und alkoholfreie Getränke.  „Die Jungs freuen sich auch schon auf das erste Heimspiel nach gut einem Monat Auswärtsreisen. Da wir dort leider nichts mitgenommen haben, müssen wir jetzt zu Hause punkten und daran werden wir alles setzen. Dass Salzhemmendorf nicht so gut da steht wie ich dachte, lässt uns nicht übermütig werden. Wir werden aber trotzdem alles daran setzen, um zu punkten und danach unsere neu renovierte Westkurve ausgiebig einzuweihen“, meint Umlauf. Aktuell sind die Ostkreisler Dritter und haben von acht Spielen sieben gewonnen.

TSV Klein Berkel – WTW Wallensen (Sonntag, 15 Uhr).

Für Klein Berkel steht das erste Spiel ohne Ex-Coach Thomas Pernath auf dem Plan. Aaran Preece hat die Mannschaft übernommen. „Für uns ist es jetzt wichtig, endlich wieder drei Punkte einzufahren. Auch wenn der Gegner Wallensen heißt: Wir brauchen ein Erfolgserlebnis und wollen unten raus. Wir sind Vorletzter, für uns jeder Gegner aktuell hart. WTW ist sicherlich Favorit, dennoch wollen wir einen guten Kampf bieten und gewinnen“, unterstreicht Klein Berkels Sprecher Marvin Kämper. Wie sich die personelle Lage entwickelt, entscheidet sich in kommenden Tagen. „Wir haben drei Herrenmannschaften. Es kann noch den einen oder anderen Wechsel zwischen den Teams geben. Das wird aber noch im Detail mit Aaran besprochen“, so Kämper.

FC Latferde – TSG Emmerthal (Sonntag, 15 Uhr).

Mit Spannung wird das Gemeindederby und Topspiel im Latferder Käfig erwartet. Mit der TSG Emmerthal ist der Tabellenvierte beim verlustpunktfreien Spitzenreiter zu Gast. „Man muss nicht mehr viel sagen zu diesem Spiel. Die Voraussetzungen sprechen für sich. Es ist ein Spitzenspiel, es geht um die Vorherrschaft in der Gemeinde und ich glaube, die Freude bei den Gästen wäre noch größer, falls sie uns offiziell die erste Niederlage zufügen könnten“, weiß FC-Spielertrainer Alexander Liebegott um die Brisanz des kommenden Duells. „Ich denke, die Tagesform wird entscheiden, da der Rhythmus beider Mannschaften gestört ist. Wichtig wird sein, wer nach der ungewollten Pause besser ins Spiel kommt.“ Fehlen werden bei Latferde definitiv Michael Bartsch und Malte Thorens. Die Grün-Weißen freuen sich auf das Duell. „Zwei Mannschaften aus der Gemeinde Emmerthal spielen in der Kreisliga oben mit und treffen nun im Topspiel aufeinander. Wenn es das überhaupt schon einmal gab, ist es auf jeden Fall lange her“, vermutet TSG-Coach Stephan Meyer. Für ihn ist es das zweite Derby gegen Latferde. „Ich habe schon das Spiel im Gemeindepokal erlebt und war erstaunt darüber, wie aggressiv beide Mannschaften auf dem Platz gegeneinander vorgehen. Daher habe ich mir ein paar Valiumtabletten verschreiben lassen – für mich und den einen oder anderen Spieler“, lacht Meyer. „Ich hoffe, dass das Spiel stattfindet und wir ein schönes Duell sehen. Meinetwegen kann Latferde oben stehen bleiben. Wir wollen aber die erste Mannschaft sein, die sie offiziell besiegt.“

TSV Nettelrede – SG Hameln 74 (Sonntag, 15 Uhr).

Aufsteigerduell in Nettelrede! „Wir wollen auf jeden Fall spielen, auch wenn wir die letzten zwei Wochen nicht trainiert haben“, unterstreicht TSV-Coach Stefan Schwanz. „Der September war für uns ein guter Monat. Wir haben viele Punkte geholt und uns im Mittelfeld festgesetzt. Diesen Schwung wollen wir jetzt mitnehmen. Wenn wir die SG nicht unterschätzen und mit voller Konzentration ins Spiel gehen, bin ich optimistisch, dass wir drei Punkte holen.“ Fehlen wird dabei aktuell nur Aldin Dedeic aufgrund einer  Gelbsperre. Die 74er sind aktuell Letzter und haben erst  einen Punkt gesammelt. „Das wird ein schwerer Gang nach Nettelrede. Der TSV ist in der Kreisliga gut angekommen, wir hingegen nicht. Unsere Mannschaft wird, wie so oft, wieder jede Menge Arbeit in der Defensive bekommen. Mit einem Punkt würde die Mannschaft gut leben können. Den muss man sich aber erarbeiten“, erklärt SG-Specher Ulrich Scharf.
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