18.05.2017 15:38

Kreisliga


Pöhler: „Stellen uns voll und ganz auf Relegation ein"

Dubberke und Ott mit ihren letzten Heimspielen / Emmerthal will „Schmach" aus Hinspiel wiedergutmachen

Latferde jubelte im Hinspiel gegen Emmerthal gleich sechsmal.

HSC BW Tündern II – SpVgg. Bad Pyrmont II (Freitag, 19 Uhr).

Im Windmühlendorf geht die „Ehe" zwischen Tünderns Zweiter und Trainer Timo Dubberke dem Ende entgegen. „Die Jungs haben sehr gut trainiert. Das sind meine letzten beiden Spiele als Trainer von Tündern, daher würde ich schon gerne mit zwei Erfolgserlebnissen die Saison beenden", so Dubberke. „Gerade das letzte Heimspiel ist etwas ganz Besonderes. Ich hoffe, dass wir das Spiel dementsprechend erfolgreich gestalten und anschließend einen netten Abend mit einander verbringen." Die Kurstädter sind weiterhin knapp bestückt. „Bis gestern standen mir noch 13 Mann zur Verfügung. Aktuell sind es zehn. Das ist natürlich unangenehm, aber wir werden mit elf Mann dort ankommen und dann hoffen wir auf ein schönes Spiel", erklärt Pyrmonts Coach Peter Roefs, der den Fokus bereits auf die neue Saison legt. „In vier Wochen geht ja schon wieder die Vorbereitung auf die neue Saison los. Da sind hoffentlich alle wieder dabei."

TSG Emmerthal – FC Latferde (Samstag, 16 Uhr).

Diese Niederlage verfolgt die Grün-Weißen bis heute. Im Latferder „Käfig" musste die TSG ausgerechnet im Gemeindederby ihre schmerzhafteste Niederlage hinnehmen. „Nach dem 1:6 sind wir auf Wiedergutmachung aus. Ich kann nur an die Ehre eines jeden einzelnen in dieser Mannschaft appellieren. Das darf uns nie wieder passieren. Da haben wir uns und unserem Verein mit dieser beschämenden Leistung keinen Gefallen getan", unterstreicht Emmerthals Kapitän Manuel Capobianco. Latferdes Spielertrainer Alexander Liebegott erwartet aufgrund des deutlichen Hinspielergebnisses schon einen „heißen Tanz". „Sie werden versuchen, die Schmach aus dem Hinspiel wieder gut zumachen. Dementsprechend können wir uns drauf einstellen, dass es 95 Minuten Schwerstarbeit wird. Aber wir haben diese Sasion nur im Elfmeterschiessen, im Pokal, gegen sie verloren. Das soll auch nach Samstag so bleiben. Es wäre ein riesiger Erfolg für den Verein und würde dieser erfolgreichen Sasion noch die Krone aufsetzen." Fehlen werden Daniel Bringewatt, Patrick Fritsche, Stefan Bös, Micha Bartsch und Yannic Bohne. Fragezeichen stehen hinter Erwin Christea und Torsten Schmidt.

FC Preussen Hameln – VfB Eimbeckhausen (Sonntag, 15 Uhr).

Wenn es nach Hamelns Trainer Marcel Pöhler geht, ist die Meisterschaft schon so gut wie entschieden. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass Afferde gegen Grohnde patzt. Selbst eine anschließende Niederlage gegen Hemeringen würde der Eintracht zur Meisterschaft reichen, weil sie ein viel besseres Torverhältnis hat. Daher stellen wir uns voll und ganz auf die Relegation ein", erklärt FC-Trainer Marcel Pöhler, der den kommenden Gegner als Prüfstein sieht. „Gegen Hemeringen verliert der VfB 0:5, um im Pokal zu gewinnen. Da wir im Pokal ebenfalls auf Eimbeckhausen treffen, wissen wir, dass der Gegner keinesfalls unterschätzt werden darf. Wir nehmen dieses Spiel zu 100 Prozent ernst", so Pöhler. „Die spielfreie Woche hat uns für die letzten Aufgaben sehr gut getan. Die Spieler konnten ihre Verletzungen auskurieren und gehen jetzt frisch in den Endspurt." Die Nordkreisler kämpfen noch um die Chance, an Grohnde vorbeizuziehen. Die Schwierigkeit: Mit Preussen Hameln und Wallensen trifft der VfB auf zwei Teams aus den Top Drei. „Natürlich sind wir gegen Preussen krasser Außenseiter, damit liegt der Druck bei ihnen. Im Kampf um Platz eins sind die Punkte gegen uns sicherlich eine Pflichtaufgabe. Für uns besteht weiterhin die Möglichkeit, bei einem Punkt Rückstand auf Grohnde den letzten Tabellenplatz noch zu verlassen", so Eimbeckhausens Sprecher Alexander Tschöpe. Fehlen wird Torben Linde (verletzt). Fraglich sind die Einsätze von Mike Hoffman und Jörn Dahlbock.

VfB Hemeringen – BW Salzhemmendorf (Sonntag, 15 Uhr).

Hemeringens Trainer Dimitrij Ott hat am Sonntag mit seinem Team das letzte Mal in der Saison Heimrecht. „Für mich ist auch das letzte Heimspiel als VfB-Trainer. Da hoffe ich noch einmal auf eine geile Partie meiner Mannschaft“, erläutert Ott. Personell werden Felix Strüber, Manuel Hothan, Patrick Klemme und Jonas Bente ausfallen. Wieder dabei sind Stefan Bardehle, Björn Hoppe und Nico Kuhlmann. „Wir haben noch einmal einen super Sonntag. Alle drei Teams spielen hintereinander“, berichtet Ott und ergänzt: „Die letzten Duelle gegen Salzhemmendorf waren immer eng. Die sind zwar spielerisch stärker als wir, doch wir haben immer durch Kampf dagegengehalten. Mit einem Punkt wäre ich zufrieden. Wenn es mehr wird, wäre es für mich ein toller Abschluss.“ Einen tollen Abschluss will ihm auch der Verein bereiten. „Wir werden 'Dima' nach viereinhalb Jahren bei uns gebührend verabschieden. Wir möchten uns bei ihm vor unseren Zuschauern für die tolle Arbeit bedanken. Er hat sich für den gesamten Verein eingesetzt und nicht nur für seine Herren", unterstreicht Hemeringens 1. Vorsitzender Tobias Friedrich. Bei Ostkreislern werden mit Simon Eickhoff, Hendrik Eickhoff, Niko Wiegmann, Lennart Scholz und Michael Kahle gleich sechs Spieler ausfallen. „Wir sind müssen daher unseren Kader mit den A-Jugendlichen auffüllen, da die zweite Herren auch spielt. Hemeringen ist ein robuster Gegner und sehr kampfstark, das wissen wir. Wir müssen dagegenhalten und versuchen unseren spielerischen Vorteil gegenüber dem VfB auszunutzen. Es wird für uns kein leichtes Spiel“, erklärt Salzhemmendorfs Kapitän Malte Fitzner.

MTV Lauenstein – TSV Klein Berkel (Sonntag, 15 Uhr).

Lauensteins Trainer Stephan Schröer muss im Heimspiel gegen Klein Berkel auf Markus Dudla (privat verhindert) verzichten. Dafür ist der zuletzt fehlende Marcel Vönöky wieder dabei. „Klein Berkel ist eine junge und engagierte Mannschaft, die in der Rückrunde beachtliche Ergebnisse erzielt hat. Unter anderem gab es das 1:1 gegen Wallsenen. Daher werden wir nicht den Fehler machen den Gegner zu unterschätzen. Aber natürlich wollen wir uns im letzten Heimspiel von unseren Zuschauern mit einem Sieg verabschieden“, gibt Schröer die klare Devise aus.
 

TSV Grohnde – SV Eintracht Afferde (Sonntag, 15 Uhr).

Nach drei Auswärtsspielen in Serie haben die Grohnde gegen den Kreisliga-Spitzenreiter Eintracht Afferde das letzte Spiel zu Hause. Gleichzeitig ist es für die Gastgeber auch das letzte Saisonspiel. Am letzten Spieltag hat die Thomas-Elf spielfrei. „Lieber wäre mir, wenn wir schon mit allem durch wären und nicht mehr groß hoffen müssten. Gegen Afferde brauchen wir schon ein Wunder, wenn wir die Punkte in Grohnde behalten wollen. Wir geben uns natürlich nicht einfach so geschlagen, aber man muss bei dem kommenden Gegner auch mal realistisch bleiben. Gerade im Hinblick auf die Aufstellung am Sonntag“, beschreibt Grohndes Spielertrainer Christopher Thomas die Situation und ergänzt: „Wir haben etliche verletzte Spieler, die seit Wochen alles aus sich rausholen und trotzdem spielen. Die sehnen dem Saisonende herbei. Wir werden nochmal alles aus uns rausholen und dann hoffen, dass es danach mit dem Klassenerhalt klappt. Nichts desto trotz können wir die Saison mit breiter Brust beenden. Das, was die Mannschaft mit den Mitteln und teilweise auch Rückschlägen in der Rückrunde geleistet hat, ist schon aller Ehren wert. Davor ziehe ich echt den Hut.“ Die Afferder können in der Gemeinde Emmerthal den nächsten Schritt Richtung Bezirksliga-Aufstieg machen. „Allerdings dürfte auch bei einem Sieg noch nichts endgültig entschieden sein. Wir dürfen uns auf keinen Fall in Sicherheit wiegen. Das Spiel in Grohnde wird schwierig genug. Im Schongang werden wir dort nicht gewinnen“, warnt Afferdes Coach Dietmar Harland sein Team. Personell werden wieder einige Spieler ausfallen. „Wir haben ein ganz schwieriges Spiel vor der Brust. Grohnde wird alles in die Waagschale werfen, da müssen wir über 90 Minuten konzentriert spielen. Wir wollen die nächsten drei Punkte für unser Ziel einfahren“, visiert Harland den nächsten Auswärtsdreier an.
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