15.05.2024 12:21

Triathlon


Der „Racing Scotsman“ in den USA – Anderson will Top Ten halten

„Auf dieses Rennen freue ich mich besonders, denn gerade auf den 'kurzen und harten' Rennen konnte ich im letzten Jahr gut Leistung abrufen“
Scott Anderson XTERRA Triathlon
Scott Anderson in seinem Element. Foto: XTERRA Planet / Carel du Plessis.
Am kommenden Wochenende finden direkt zwei Rennen beim dritten Stopp des XTERRA World-Cups statt: Im Oak Mountain State Park in Alabama, USA, wird am Samstag über das Full-Distance-Rennen um Punkte gekämpft. Die besten 25 Athleten haben dann am Sonntag noch die Möglichkeit, um weitere Punkte im Short-Track Rennen zu kämpfen.

Mittendrin ist der Hamelner Sportexport Scott Anderson. Der Deutsch-Brite ist ein international erfahrener Top-Triathlet, der 2021 in Spanien bereits bei der Crosstriathlon-WM in Spanien die Goldmedaille in der TM 25-29-Klasse holt. Seit einigen Jahren mischt Anderson, der nach wie vor für den ESV Eintracht Hameln aktiv ist, auf bei den XTERRA World-Cups mit.
Am Samstag gilt es zunächst, die klassische Distanz – 1.500 Meter Schwimmen, 33 Kilometer MTB und 10 km Laufen – zu bewältigen. Aktuell hat das Wasser im Oak Lake 23°C, somit wird das Schwimmen auf jeden Fall nicht kalt. Der Rad-Kurs in den USA besteht aus vielen Single-Trail Passagen und verspricht ein schnelles Rennen. Mit wenigen Höhenmetern wird auch der abschließende Lauf eine schnelle Angelegenheit und bringt damit Abwechslung zu den bisher sehr harten Laufkursen beim diesjährigen Weltcup. Es wird also spannend, zu sehen, wer bei diesem doch recht anders gearteten Rennen gut performen wird.
 
Am Sonntag geht es dann zum ersten Mal in diesem Jahr beim Short-Track heiß her. Das ist ein sehr zuschauerfreundliches Rennen, bei dem die Athleten ca. 30 Minuten lang am Drehzahl-Limiter unterwegs sind. Über zwei Runden à 200 Meter Schwimmen, vier Runden auf dem Rad à 2,5 Kilometer und zwei abschließenden Laufrunden über 1,25 Kilometer heißt es von Start bis Ziel: Vollgas! Auch hier können wieder World-Cup-Punkte gesammelt werden. „Auf dieses Rennen freue ich mich besonders, denn gerade auf den 'kurzen und harten' Rennen konnte ich im letzten Jahr gut Leistung abrufen“, sagt Anderson.
 
Nach zwei Rennen ist Anderson nach wie vor an Position acht im World-Cup-Ranking und wie auch in Griechenland will er seine Position in den Top Ten festigen. „Interessant wird es bei diesem Rennen, weil noch einige US-Amerikaner dazu kommen, die bisher in Asien und Europa nicht am Start waren. Ich bin aber sehr zuversichtlich, dass ich an meine bisherige Serie an guten Ergebnissen anschließen kann“, so Anderson.
 
Beide Rennen wird es wie immer auch im Livestream zu sehen geben. Für die Interessenten: einfach bei YouTube nach dem Kanal @xterraplanet suchen oder in Andersons Instagram-Stories (@theracingscotsman) nachschauen. Anderson: „Besonders empfehlen kann ich den Short-Track, denn so viel Renn-Action in kurzer Zeit findet man nirgendwo anders.“
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