25.05.2021 13:28

Meldung


DTH hat 2021 wieder einen Regionsmeister

Thanh Duy Luong holt sich Titel / Verbesserter Aufschlag wird im Finale zum Trumpf

Thanh Duy Luong holte den Regionstitel nach Hameln. Foto: privat.
Nach langer Turnierpause ging es am vergangenen Wochenende endlich wieder richtig los: Am  Pfingstwochenende wurden die Jugend-Regionsmeisterschaften in Hannover ausgespielt. Jedoch waren viele im wohlverdienten Kurzurlaub und konnten nicht mitwirken. Marcel Baenisch, Trainer und Jugendwart beim DTH, war aber trotzdem sehr zufrieden, denn „diejenigen, die mitwirken konnten, haben sich super verkauft und tolle Ergebnisse eingefahren“. 

Bei den Jungs starteten mit Tamino Minke, Alex Magnus und Thanh Duy Luong drei Athleten in der U16- bzw. U18-Konkurrenz. Duy, der seit Anfang des Jahres wieder beim DT Hameln spielt und in der Tennis Academy Weserbergland von Marcel Baenisch trainiert, holte nach vier Jahren den Titel wieder nach Hameln und unterstrich seine gute Form sowie seinen Trainingsfleiß mit diesem Titel. An Position 4 gesetzt, kämpfte er sich nach drei harten Tagen bis ins Finale und stand viele, viele Stunden auf dem Platz. Im Finale triumphierte er über Alexander Popadic aus Hannover mit 6:4 und 7:6 und zeigte hierbei nicht nur Kämpferherz, sondern auch starke Nerven. Im Halbfinale schaltete er in einem engen Match Philippe-Milan Popadic, den Zwillingsbruder von Alexander, knapp mit 6:2, 4:6 und 10:5 aus. „Einfach ein toller und wahrlich verdienter Erfolg. ,Duy ist einer der aktivsten Spieler hier in Hameln, trainiert viel und wenn das mit dem Titel belohnt wird, ist das umso schöner. Wir sind sehr stolz, einen so tollen Spieler bei uns zu haben“, zeigte Baenisch stolz auf seinen Schützling.


U10-Siegerin Alva Biermann. Foto: privat.
Tamino und Alex, die in der letzten Zeit sehr viel spielten und sich super weiterentwickelt haben, performten auch hier gut. Tamino (U16) fing in seinem ersten Match stark an, so wie er auch in letzter Zeit trainierte, ließ dann aber immer mehr nach und unterlag nach 6:2 im ersten Satz knapp mit 5:7 und 5:10. Da war sicherlich mehr drin, trotzdem sei er laut Trainer Baenisch auf dem richtigen Weg. Währenddessen gewann Alex in der U18 sein erstes Match gegen eine bessere LK deutlich mit 7:5 und 6:1 und präsentierte sich hierbei stark. In der zweiten Runde war dann jedoch gegen einen starken Antoine Huynh (LK 7) Schluss. „Insgesamt war das auch von Alex eine gute Performance und wir werden sicherlich von beiden noch viel hören in nächster Zeit“, so Baenisch.

Bei den Mädels überzeugte die jüngste Hamelner Teilnehmerin Alva Biermann (U10), die sich in den letzten Monaten und Jahren super entwickelt hat und mittlerweile im Auswahlkader der Region Hannover trainiert. Sie hat die B-Runde klar für sich entschieden. Im ersten Match in der Hauptrunde fand die an Position 1 gesetzte Alva noch nicht ihre Form und unterlag hier nur knapp. „Alva ist ein tolles Mädchen, immer mit sehr viel Spaß und Leidenschaft dabei und es macht richtig viel Spaß mit ihr zu arbeiten und zu sehen, wie sich sich weiterentwickelt. Dass man hierbei auch mal in der ersten Runde verliert, gehört einfach auch mal dazu“, war ihr Coach und Jugendwart Baenisch sichtlich stolz auf sie.


Joline Sue vom DT Hameln. Foto: privat.
Bei den etwas erfahreneren Mädels erreichte Joline einen starken zweiten Platz bei den Juniorinnen U14. Bereits im ersten Match musste sie jedoch hart kämpfen und zog ganz knapp mit 2:6, 6:1 und 11:9 in die nächste Runde ein. Anschließend folgten zwei relativ glatte Zwei-Satz-Siege, ehe sie sich im Finale klar der stärksten Spielerin im Feld, Aaliya Paland aus Hannover, geschlagen geben musste. In diesem Feld musste auch Mila Klawitter bereits hart in ihrer ersten Runde kämpfen, unterlag jedoch denkbar knapp mit 8:10 im Champions-Tiebreak. Julia Wienzgol hatte in ihrer ersten Runde in der U18-Konkurrenz mit Victoria Golubev (Hannover) ein sehr starkes Los und unterlag hier in zwei Sätzen.

„Insgesamt war es also, obwohl viele von unseren jungen Athleten nicht mitspielen konnten, ein tolles und erfolgreiches Turnierwochenende für unsere Hamelner Tennisfighter. Hoffentlich erlaubt Corona nun auch weiterhin ein aktives Turniergeschehen, damit alle wieder angreifen können. Wenn dann auch nochmal irgendwann die Sonne herauskommt, ist das ein glatter Zweisatzsieg über Corona und für den Tennissport“, zog Baenisch ein rundum positives Fazit.



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