06.12.2021 10:48

Herren - Regionsmeisterschaften


Baenisch scheitert im Finale am Aufschlagmonster

Dem DTH-Spieler fliegen Aufschläge jenseits der 200 km/h um die Ohren / Luong fliegt unglücklich in der ersten Runde
Marcel Baenisch Tennis DTH Hameln AWesA
Marcel Baenisch kämpfte mit aller Macht gegen die mächtigen Aufschläge seines Finalgegners, musste sich jedoch knapp geschlagen geben.
Vom 3. bis 5. Dezember fanden in Stelingen die diesjährigen Hallen-Regionsmeisterschaften der zusammengelegten Tennisregionen Hameln-Pyrmont, Schaumburg und Hannover statt.

Mit dem an Position zwei gesetzten Marcel Baenisch (DTB 380) und Thanh Duy Luong gingen zwei Herren aus Hameln-Pyrmont an den Start. Luong hatte kein Losglück und musste sich in der ersten Runde dem an Position fünf gesetzten Thierry Grätz (LK 1, DTB 633) knapp geschlagen geben. Hierbei holte er im ersten Satz von 0:4 auf 4:4 auf, konnte das Momentum aber nicht mitnehmen.

Baenisch machte es im Halbfinale besser, indem er Thierry Grätz mit 6:3 und 6:4 in die Schranken wies. In den Runden zuvor hatte Baenisch wenig Probleme und fegte seine Gegner mit 6:0, 6:3 und 7:5, 6:1 vom Platz. So kam es mal wieder zum spannenden Aufeinandertreffen mit dem dieses Mal an Position ein gesetzten Luc Niclas Bock (LK1, DTB 219) vom TUS Wettbergen.

Es entwickelte sich ein harter und spannender Schlagabtausch auf Augenhöhe. Bei 5:4 und 40:30 hatte Baenisch den ersten Satzball, der jedoch prompt mit drei Assen in Folge abgewehrt wurde. Anschließend verschenkte Baenisch bei 5:5 und 40:15 durch leichte Fehler sein Aufschlagspiel und verlor den ersten Satz mit 5:7.
Der zweite Satz war, ähnlich wie der erste Satz, geprägt von starken Aufschlagspielen beider Spieler. Insgesamt stellte Baenisch jedoch fest, „dass ich noch nie gegen jemanden gespielt habe, bei dem ich so chancenlos beim Return war. Reihenweise Aufschläge jenseits der 200 km/h auf Teppich waren kaum zu erreichen, da konnte ich wenig ausrichten.“ Von der Grundlinie war Baenisch jedoch der bessere Spieler und so brachte er, wenn auch mit mehr Mühe, seine Aufschlagspiele alle durch und erzwang den Tiebreak. Hier entwickelte sich eine wahre Nervenschlacht. Während Bock vier Satzbälle gegen sich jeweils mit einem Ass abwehrte, spielte Baenisch bei Satzbällen gegen sich sein bestes Tennis, ehe Bock bei 11:12 der erste Fehler unterlief und Baenisch den Tiebreak mit 13:11 für sich entschied.

Es ging also in den Match-Tiebreak. Auch hier war es ein Kopf-an-Kopf-Rennen, beide hielten größtenteils souverän ihren Aufschlag, ehe Baenisch bei 7:8 einen verunglückten Return nicht konsequent genug ausspielte, am Netz passiert wurde und den Champions-Tiebreak dann mit 7:10 abgeben musste.

„Luc hat sich enorm verbessert, trainiert sehr viel und sein Aufschlag ist eine echte Waffe, vor allem auf Teppich. In dem Match habe ich Asse jenseits der 20 kassiert. Ähnliche Geschwindigkeiten spielen auf der Profitour Spieler wie Zverev, die nahe an die 230 km/h kommen. Insgesamt war es trotzdem ein starkes Turnier und auch ein sehr gutes und faires Finale, auch wenn es mich natürlich trotzdem etwas ärgert, den einen Fehler zu viel gemacht zu haben“, zeigte sich Baenisch als fairer Verlierer.
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