27.08.2026 08:45
Volleyball - Meldung
TC-Volleyballer starten erfolgreich in die Saisonvorbereitung 2026/2027
Nitschke: „Ein guter Start in die neue Saison"

TC Verbandsligaherren jubeln am ersten Turniertag über drei erfolgreiche Gruppenspiele und einem unbesiegten zweiten Platz in der Tabelle. Foto: privat.
Noch ist ein wenig Zeit bis zum ersten Spieltag in der neuen Spielklasse Verbandsliga. Am 19. September geben dort die TC-Herren dann erstmals ihre Visitenkarte in Aligse ab.
„Aber das heißt nicht, dass die TC-Jungs bis dahin die Hände in den Schoß legen – ganz im Gegenteil“, betonte Robert Nitschke, Trainer des TC Hameln. Am letzten Wochenende durften die Hamelner Volleyballer gegen Teams aus der Regional- und Oberliga an zwei Tagen ihren Leistungsstand überprüfen. „Leider konnten nicht alle Spieler am Wochenende dabei sein, aber dennoch war das für uns eine erste Standortbestimmung für die bevorstehende Saison“, so Nitschke. Als letztjähriger Landesligist ging das junge Team natürlich als krasser Außenseiter in das bei den Volleyballern begehrte Turnier. Die Marschroute des Trainers lautete: „Nicht von den höheren Spielklassen beeindrucken lassen, sondern das auf die Platte bringen, was wir derzeit können.“
„Und das war eine ganze Menge!“, freute sich Nitschke. In der Gruppenphase sollte es gegen die GfL Hannover (Regionalliga), den Wolfenbütteler VC (Regionalliga) und den BC Cuxhaven (Verbandsliga) gleich gegen zwei eigentlich außerhalb der Reichweite liegende Teams gehen. Umso überraschender war dann die Performance der Hamelner auf dem Feld. „Gegen die GfL Hannover gelang ein 1:1 in Sätzen, obwohl bereits im ersten Satz mit Maik einer unserer Stammspieler auf der Außenangriffsposition mit einer schweren Verletzung ausscheiden musste: Diagnose vorderes Kreuzband gerissen – gleichbedeutend mit dem Turnier- und auch Hinrunden-Aus in der Verbandsliga“, bedauerte Nitschke. Auch im zweiten Spiel gegen den Regionalligisten erspielten sich die Rattenfänger verdient ein weiteres 1:1. „Wir haben insbesondere auf den Positionen Mittelblock und Diagonal munter durchgewechselt. So konnten auch alle ihre Spielanteile bekommen“, erläuterte Nitschke.
Im dritten Spiel des Tages sollte es dann gegen die Mannschaft aus Buxtehude gehen. „Hier durfte sich unser Zuspieler Sathu eine Pause gönnen und Söhnke ein ganzes Spiel organisieren“, so Nitschke weiter. Mit einer Niederlage gegen Buxtehude drohte der 4. Platz in der Tabelle, bei einem Unentschieden Platz 3 und bei einem 2:0-Sieg Platz 2 in der Tabelle. Buxtehude legte los wie die Feuerwehr und kämpfte um jeden Ball. „Aber wir halt auch!“, betonte Nitschke. Am Ende stand nach einem knappen, aber hochverdienten 2:0-Sieg gegen Buxtehude Platz 2 in der Gruppenphase und damit die Qualifikation für die Halbfinalspiele um die Plätze 5 bis 8 von 16 Mannschaften.
„Das war ein bis dahin mehr als überzeugender Auftritt der Mannschaft“, unterstrich Nitschke. Den Erfolg feierte das Team gebührend zunächst beim örtlichen Italiener und später auf der Turnierparty des Veranstalters.
Nach einer langen Nacht und einigen Ausdauerleistungen einzelner Spieler hieß der Gegner am nächsten Tag MTV Salzgitter, der im letzten Jahr unglücklich aus der Regionalliga abgestiegen war. „Satz 1 konnten wir noch souverän gewinnen, Satz 2 dominierten wir nur noch am Anfang und dann machte sich doch die lange Nacht und der ausgiebige Flüssigkeitskonsum bei einigen Spielern bemerkbar“, berichtete Nitschke. „Im Tiebreak konnten wir zwar beim Spielstand von 8:6 für uns noch die Seite wechseln, aber am Ende hatte Salzgitter die Nase vorn und zog ins Finale um Platz 5 ein.“
Als Gegner für Hameln wartete dann im kleinen Finale um Platz 7 mit dem TV Burgdorf ein weiterer Regionalligaabsteiger. „Bei uns war einfach die Luft raus – Kopf und Körper wollten nicht mehr so wie noch zu Beginn des Turniers“, schilderte Nitschke. Auch gegen Burgdorf setzte es dann eine Niederlage zum Abschluss. „Aber auch hier zeigte das Team, dass es sich im Vergleich zum Vorjahr weiterentwickelt hat – ein guter Start in die neue Saison!“, resümierte Nitschke abschließend.
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