13.04.2026 10:12

Volleyball - Verbandsliga


Derby-Sieg: MTV Bad Pyrmont behält gegen die Volleys die Oberhand

Weserbergland Volleys feiern dennoch vorzeitigen Klassenerhalt
Jubel MTV Bad Pyrmont
Jubel über den Sieg im Derby: Der MTV Bad Pyrmont.

Weserbergland Volleys I - VSG Düngen/Holle/Bodenburg 3:0 (25:23/25:18/25:23).

Im ersten Spiel des Tages trafen die Weserbergland Volleys I auf die VSG Düngen Holle Bodenburg. Die Gäste reisten als Tabellendritter an und gingen nach dem 3:1-Erfolg im Hinspiel als Favorit in die Partie. Dennoch gelang den Gastgeberinnen ein überraschender Erfolg. „Entsprechend ohne große Erwartungen sind wir in das Duell gestartet – doch schnell zeigte sich, dass die Mannschaft an diesem Heimspieltag bereit war, ein Ausrufezeichen zu setzen“, blickt Lucie Witkop auf den Beginn der Partie zurück. Von Beginn an überzeugten die Volleys mit einer geschlossenen Teamleistung. Der eigene Spielaufbau funktionierte hervorragend, in Annahme und Abwehr arbeitete das Team konzentriert, während im Angriff immer wieder druckvolle Akzente gesetzt wurden.

Maja Henschel ergänzt zur spielerischen Leistung: „Besonders in den engen Phasen der Sätze haben wir stets die richtigen Antworten gefunden.“ Der erste Satz ging knapp mit 25:23 an die Weserbergland Volleys. Anschließend spielte das Team noch befreiter auf und sicherte sich Satz zwei deutlich mit 25:18. Auch im dritten Durchgang blieben die Volleys fokussiert, zeigten erneut Nervenstärke in den entscheidenden Ballwechseln und machten mit einem weiteren 25:23 den verdienten 3:0-Erfolg perfekt. Mit diesem starken Heimsieg gelang nicht nur ein überraschend klares Ergebnis gegen den Tabellendritten. „Damit haben wir den Klassenerhalt vorzeitig perfekt gemacht“, freut sich Lucie Witkop über den wichtigen Meilenstein im Saisonendspurt.

Weserbergland Volleys I - MTV Bad Pyrmont 0:3 (21:25/14:25/17:25).

Am Sonntagabend trafen in der Verbandsliga die Weserbergland Volleys I und der MTV Bad Pyrmont aufeinander. Auch wenn die Tabellensituation für beide Teams keine Auswirkungen mehr auf Auf- oder Abstiegsfragen hatte, war die Stimmung in der Halle derbytypisch aufgeladen. Am Ende setzte sich der MTV mit 3:0 (25:21, 25:14, 25:17) durch. „Ein Derby ist immer ein besonderes Spiel – auch wenn es für beide Teams weder um Auf- noch Abstieg ging“, betonte Marie Bialas vom MTV Bad Pyrmont die Bedeutung der Partie.

Der erste Satz gestaltete sich zunächst ausgeglichen. Während die Pyrmonterinnen etwas verhalten starteten und vereinzelte Unsicherheiten in der Abstimmung zeigten, agierten die Volleys präzise und kämpften sich immer wieder heran. In der entscheidenden Phase bewies der MTV jedoch die nötige Nervenstärke und sicherte sich den Durchgang mit 25:21. Im zweiten Satz übernahmen die Gäste zunehmend das Kommando. Die Feldabwehr und die Angriffe der Pyrmonterinnen zeigten Wirkung, während die Weserbergland Volleys trotz großen Kampfgeistes Probleme hatten, den nötigen Druck aufzubauen. Die Folge war ein deutliches 25:14 für den MTV. Der dritte Satz blieb bis zum Stand von 13:13 offen, bevor der MTV Bad Pyrmont erneut einen Gang hochschaltete. „Danach fanden wir wieder zu unserem druckvollen Aufschlag- und Angriffsspiel zurück und haben den Satz mit 25:17 für uns entschieden – und damit auch das Spiel“, so Marie Bialas.

Trotz der deutlichen Niederlage gab es auf Seiten der Weserbergland Volleys ein Lob für die Moral. Lucie Witkop bilanzierte: „Wir haben zwar weiterhin kämpferisch dagegengehalten, konnten jedoch nicht mehr konstant genug Druck aufbauen, um die Sätze offen zu gestalten.“ Ein besonderes Highlight für die Gastgeberinnen war die Wahl der wertvollsten Spielerin: Maja Henschel wurde zum MVP der Partie gekürt. Sie überzeugte durch variable Angriffe und ihre Präsenz am Netz. „Sie hat mit ihrer engagierten Art viel Energie ins Team gebracht und den Zusammenhalt auf dem Feld gestärkt“, freute sich Lucie Witkop für ihre Mitspielerin. Durch diesen Erfolg klettert der MTV Bad Pyrmont aktuell auf den dritten Tabellenplatz, während die Weserbergland Volleys trotz der Derby-Niederlage den bereits zuvor feststehenden Klassenerhalt feiern können.
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