16.03.2026 16:07

Volleyball - Meldung


TC-Jugendvolleyballer überzeugen bei der diesjährigen U16 und U20 NWDM

Robert Nitschke: „Wir haben mit der U18 ja noch ein weiteres Eisen im Feuer"
U16 des TC Hameln
Für die U16 des TC Hameln spielten: Von links nach rechts: Mischa Vakulenko, Cassian Popovic, Finnjen Tatge, David Schlei, Ludo Wilp, Jan Zarebski, Jamie Kettle und Trainer Rainer Schams. Foto: privat.
Damit hatten im Vorfeld nur die kühnsten Optimisten gerechnet: Die männliche U16-Jugend des TC Hameln hat die Nordwestdeutschen Volleyball-Meisterschaften in Papenburg mit einem hervorragenden fünften Platz abgeschlossen.
Der Weg in die Endrunde war an Spannung kaum zu überbieten. In der Vorrunde lieferten sich die Teams ein echtes Kopf-an-Kopf-Rennen: Alle drei Gruppengegner – die GfL Hannover, die VSG Delmenhorst Stenum und der TC Hameln – schlugen sich gegenseitig mit jeweils 2:1 Sätzen. Am Ende gaben die besseren Ballpunkte den Ausschlag zugunsten der Hamelner, die sich damit den zweiten Tabellenplatz und das Ticket für das Viertelfinale sicherten. Dort wartete mit dem TV Eiche Horn jedoch ein echtes Schwergewicht. Gegen den Turnierfavoriten unterlagen die TC-Jungs zwar mit 10:25 und 16:25, bewiesen aber dennoch eine gute Form. Trainer Rainer Schams zog am Sonntagabend ein positives Resümee: „Mit dieser Platzierung konnte man im Vorfeld nicht rechnen. Die Jungs zeigten gegen Eiche Horn gute Ansätze und bestätigten ihre gute Turnierform.“

Am Sonntagmorgen folgte das Halbfinalspiel der unteren Runde um die Plätze 5 bis 8. Hier trafen die Hamelner als Außenseiter auf den Bundesliga-Nachwuchs der SVG Lüneburg. Nachdem der erste Satz knapp mit 23:25 verloren ging, kämpfte sich das Team zurück: Mit 25:22 glichen sie aus und erzwangen den Tiebreak. In einem nervenaufreibenden Finale behielten die Hamelner mit 15:11 die Oberhand und machten den Einzug ins Spiel um Platz 5 perfekt, welches sie schlussendlich für sich entschieden. Besonders beeindruckend: Der TC Hameln musste aufgrund einer Krankheitswelle mit einem Rumpfkader von nur sieben Spielern anreisen. Umso stolzer zeigte sich Schams über die Moral seiner Schützlinge: „Es ist eine wirklich tolle Mannschaft, die mit Teamgeist dieses überragende Ergebnis erzielte.“


U20 TC Hameln
Die U20 des TC Hameln. Foto: privat.
Weniger Fortune als erhofft hatte die männliche U20 des TC Hameln bei den diesjährigen Nordwestdeutschen Meisterschaften (NWDM) in Osterode. Trotz einer Leistungssteigerung im Turnierverlauf musste sich das Team am Ende mit dem neunten Platz in der Schlussabrechnung zufriedengeben. Die Vorzeichen für das Turnier standen denkbar ungünstig. Neben einer schwierigen Gruppenauslosung hatte die Mannschaft mit dem kurzfristigen Ausfall von zwei wichtigen Stammspielern zu kämpfen. In der Vorrunde traf der TC Hameln auf den späteren Meister SVG Lüneburg sowie den Turnierfünften aus Emden. Nach Niederlagen in beiden Partien war der Einzug in das anvisierte Viertelfinale bereits vorzeitig verpasst. Trotz des Ausscheidens war der Trainer mit der dargebotenen Leistung nicht unzufrieden: „Dennoch hat das Team gezeigt, dass es eigentlich unter die besten sechs Teams der Endrunde gehört hätte.“

In der anschließenden Trostrunde bewiesen die Hamelner Moral und zeigten, welches Potenzial in ihnen steckt. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung setzte sich das Team gegen die GfL Hannover, den Gastgeber aus Tettenborn sowie den TV Baden durch. Mit diesen drei Siegen sicherte sich der TC Hameln den versöhnlichen neunten Rang. Obwohl es in Osterode „nur“ für Platz neun reichte, blicken Mannschaft und Trainer auf eine insgesamt sehr erfolgreiche Jugendmeisterschaftsrunde 2025/2026 zurück. Die U20 nimmt den Schwung mit und plant bereits für das kommende Jahr, um dann – hoffentlich vom Krankheitspech verschont – einen erneuten Anlauf auf die vorderen Plätze zu nehmen. Lange Zeit zum Trübsal blasen bleibt ohnehin nicht, denn der Verein hat bereits das nächste große Event im Blick: „Wir haben mit der U18 ja noch ein weiteres Eisen im Feuer. Am 18./19. April will die U18 angreifen und in Salzgitter ein Topergebnis erzielen.“
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