„Sechs Punkte sollten es sein - sechs Punkte sind es geworden!" So nüchtern kommentierte VfBHW-Libero Stefan Müller die beiden im Vorfeld geforderten Pflichtsiege beim zweiten Heimauftritt seines Teams. Denn in diesem November voller Spieltagswochenenden „haben wir den einen oder anderen Punkt teilweise recht fahrlässig liegengelassen und standen vor dem Doppelspieltag schon ein wenig unter Zugzwang", meinte Müller. Mit den beiden Kellerkindern reisten denn auch genau die richtigen Aufbaugegner an, die „uns das Ende des heißen November versüßen sollten".
Entsprechend forsch ging der VfBHW gleich die Begegnung gegen das noch punktlose Tabellenschlusslicht TK Hannover III an und zeigte vom Beginn weg, wer Herr im Hause ist. Zwar mussten „wir im zweiten Durchgang in die Verlängerung gehen, wirklich in Gefahr war der Sieg jedoch zu keinem Zeitpunkt!", freute sich Müller über das deutliche 3:0 (25:15/27:25/25:20).
VfBHW Hameln - TuS Vahrenwald - 3:1 (25:22 25:18 17:25 25:23).
Mit einigem mehr an Spielerfahrung stand im zweiten Spiel des Tages zwar der TuS Vahrenwald auf der anderen Netzseite. Jedoch musste sich auch der zweite Hannoveraner Club „am Ende unserem unbedingten Siegeswillen beugen", so Jannik Zahl, der ab dem zweiten Satz Müller ebenbürtig ersetzte. „Die beiden bildeten heute unseren Rückhalt und waren mit ihren starken Annahme- und Abwehrleistungen Garanten für die Siege!", war Co-Trainer Benedikt Kirchner nach dem 3:1 (25:22/25:18/17:25/25:23) voll des Lobes.
Dank des Doppelpack-Sieges machten die Hamelner sogar einen gehörigen Satz nach vorne in der Tabelle: mit nunmehr 13 Punkten „ziehen wir mit dem Tabellenzweiten gleich und können die nächste Begegnung wieder etwas gelassener angehen", blickte Müller bereits auf den kommenden Auswärtsauftritt beim GfL Hannover am 13. Dezember.
Bezirksliga
VSG Kemnade/Kirchbrak - VfBHW Hameln II 1:3 (20:25 25:20 21:25 17:25).

Der VfBHW II war erfolgreich im Spitzenspiel. Foto: privat.
„Das war wirklich ein Ritt auf der Kanonenkugel", resümiert Hauptangreifer Sebastian Steininger. „Nachdem der Gastgeber VSG Kemnade/Kirchbrak im ersten Spiel keinen Zugriff auf den Gegner hatte, spielte er gegen uns frei auf. Wir hatten im ersten Satz schnell eine 9:2-Führung erspielt, bevor Kemnade durch druckvolle Angaben ins Spiel fand. Von diesem Rückstand hat sich unser Gegner nicht erholt", wusste Steininger. So ging der erste Satz folgerichtig an den VfBHW II.
Im zweiten Satz hatte die VSG Kemnade/Kirchbrak von Anfang an durch gute Angaben, leichte Fehler vom VfBHW II und das nötige Quäntchen Glück schnell eine Führung erspielt, die die Gäste aus Hameln nicht mehr aufholen konnten. Der zweite Satz ging damit 25:20 an die Heimmannschaft.
„Ab Satz Nummer drei hat man aber gemerkt, wer heute als Sieger vom Platz gehen wird. Der dritte Satz war hart umkämpft, allerdings hatten wir den größeren Siegeswillen. Weil wir alle füreinander gekämpft haben, haben wir unserem Gegner die Grenzen aufgezeigt", freute sich Hauptangreifer Steininger. Im letzten Satz spielte der VfBHW schnell eine Führung heraus, die das Team souverän ins Ziel gebracht hat. Am Ende stand das Ergebnis mit 25:21, 20:25, 25:21, 25:17 fest. So nahm der „Ritt auf der Kanonenkugel" ein positives Ende.
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