17.03.2025 13:50

Volleyball - Meldung


Oberliga-Reise endet - ein Punkt fehlt den WBV

Trotz guter Leistung: Beim Vizemeister ist nichts zu holen / Letzter Auftritt beim Verbandspokal in Bremen am 29. März
Weserbergland Volleys Volleyball Oberliga Teamfoto
Die Weserbergland Volleys beendeten die Saison auf einem Abstiegsplatz. Foto: privat.

Oberliga

SG Karlshöfen/Gnarrenburg – Weserbergland Volleys 3:1 (23:25, 25:17, 25:20, 25:22).

Im letzten Saisonspiel der Oberliga-Spielzeit 2024/2025 reiste die 1. Damenmannschaft der Weserbergland Volleys am Samstag in den Norden zum Tabellenzweiten, der SG Karlshöfen/Gnarrenburg.

Die besondere Brisanz dieses Spiels: Zeitgleich mit dem Auswärtsspiel der Weserbergland Volleys spielte der direkte Konkurrenz um den Klassenerhalt: die SVG Lüneburg gegen den MTV 48 Hildesheim II. Die Ausgangslage war klar: Wenn die Weserbergland Volleys punkten, können sie den Klassenerhalt aus eigener Kraft schaffen. Wenn sie keine Punkte aus Gnarrenburg mitnehmen können, müssen sie darauf hoffen, dass Lüneburg ebenfalls mindestens einen Punkt liegenlässt, um den Klassenerhalt zu erreichen.

Hochmotiviert und voller Vorfreude auf das letzte Match der Saison startete das Team um Kapitänin Anna Dehmann konzentriert in die Partie und lieferte sich mit den Gastgeberinnen ein spannendes Duell.
Der erste Satz war lange ausgeglichen, beide Mannschaften punkteten abwechselnd. Doch durch starkes Teamwork in Annahme, Abwehr und Angriff erspielten sich die Weserbergland Volleys eine Führung. Obwohl die Gegnerinnen aus Gnarrenburg mit einer Aufschlagserie Spannung in die Schlussphase brachten, bewahrten die Volleys die Ruhe und sicherten sich mit einem souveränen Spielaufbau den Satzball und verwandelten diesen direkt zum 25:23-Satzgewinn. Damit gingen die Gäste aus dem Weserbergland  mit 1:0 nach Sätzen in Führung.

Beflügelt von diesem Erfolg starteten die Volleys mit viel Energie in den zweiten Satz. Wieder entwickelte sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen, doch zwei kleinere Aufschlagserien der Gegnerinnen störten den Rhythmus der Gäste. Ein zwischenzeitlicher Acht-Punkte-Rückstand erwies sich als zu groß, um ihn noch aufholen zu können – mit 17:25 ging der zweite Satz an Karlshöfen/Gnarrenburg.

Somit war der Spielstand der Partie wieder ausgeglichen, aber das sollte die Volleys nicht stoppen. Auch im dritten Durchgang war die Stimmung bei dem Team von Trainer André Gudack weiterhin positiv. Erneut setzten die Gegnerinnen mit einer starken Aufschlagserie jedoch früh ein Zeichen und zwangen die Gäste in einen Rückstand. Trotz kämpferischer Abwehrarbeit und guter Ansätze im Angriff fehlte es an Durchschlagskraft und Konstanz, um den Abstand entscheidend zu verkürzen. So ging auch der dritte Durchgang mit 20:25 verloren.

Der vierte Satz begann wieder deutlich ausgeglichener. Beide Mannschaften begegneten sich auf Augenhöhe, kein Team setzte sich deutlich ab. Beim Stand von 18:19 aus Sicht der Weserbergland Volleys begann die Crunchtime: Beide Teams kämpften um jeden Ball, lieferten sich packende Ballwechsel und ließen in der Abwehr kaum etwas zu. Doch in den entscheidenden Momenten unterliefen den Volleys einige kleinere Eigenfehler, die letztlich den Unterschied machten – mit 22:25 mussten sie sich geschlagen geben.

Mit dem 1:3-Endstand endet die Saison für die 1. Damen der Weserbergland Volleys zwar mit einer Niederlage, doch das Team der Weserbergland Volleys durfte stolz auf seine Leistung sein. Alle Spielerinnen zeigten vollen Einsatz und lieferten eine geschlossene Mannschaftsleistung ab. Besonders hervorzuheben war Lena Siegmann, die trotz des starken gegnerischen Blocks immer wieder clevere Lösungen fand und mit druckvollen Aufschlägen überzeugte.

Mit Spannung erwarteten die Damen am Abend das Spielergebnis aus Hildesheim. Es zeigte: Lüneburg gewann mit 3:1. Damit war klar, dass die Weserbergland Volleys den Klassenerhalt laut Tabelle denkbar knapp verpasst haben.

Die Enttäuschung war groß, es bestand allerdings Einigung darüber, dass der Klassenerhalt nicht in diesem Spiel verloren wurde. Etliche knappe Niederlagen und Punktverluste in sehr engen Spielen haben sich am Ende summiert, sodass letztendlich nur ein Punkt zum Klassenerhalt gefehlt hat. Das Endergebnis bleibt jedoch das selbe: Die 1. Damen der Weserbergland Volleys steht auf einem Abstiegsplatz. Die Mannschaft hat sich nichtsdestotrotz gut in der Oberliga präsentiert und war in jedem Spiel den Gegnerinnen ebenbürtig.

Während die reguläre Saison mit diesem Spiel endet, steht für die Weserbergland Volleys noch ein letztes Highlight an: Am 29. März treten sie bei der Endrunde des Verbandspokals in Bremen an – im Rahmen des „Tag des Volleyballs“ wollen sie dort ein letztes Mal in dieser Saison ihr Können unter Beweis stellen.

Weserbergland Volleys Volleyball Landesliga Teamfoto
Die Weserbergland Volleys II. Foto: privat.

Landesliga

TK Hannover III – Weserbergland Volleys II 3:0 (25:19, 25:17, 25:20).

Am 15. März traten die Weserbergland Volleys II zu ihrem letzten Auswärtsspiel der Saison gegen den Turn-Klubb zu Hannover III an.
 
Die Weserbergland Volleys hielten gegen den Vizemeister das gesamte Spiel über gut mit. Der Turn-Klubb nutzte jedoch die Sicherungsschwäche der Volleys gekonnt aus. Auch der Positionswechsel der angriffsstarken Meike Guddack auf die Mittelposition und die somit starke Angriffsreihe mit Mara von Mannstein im Außenangriff und Ina Schmidt auf der Diagonalposition konnten eine Niederlage nicht verhindern.
 
Die Volleys verabschieden sich in die Saisonpause mit einer stabilen Leistung und werden in der nächsten Saison in der Landesliga erneut angreifen. Gleichzeitig sind die WBV in einer Liga mit MTV Bad Pyrmont II und TC Hameln die stärkste Hameln-Pyrmonter Kraft. Im Endklassement erreichten die Volleys Platz 6.. Bad Pyrmont und Hameln müssen jedoch den Gang in die Bezirksliga antreten.

Weserbergland Volleys Volleyball Bezirksklasse Teamfoto
Die Weserbergland Volleys IV. Foto: privat.

Bezirksklasse

Die Weserberglandvolleys IV beendeten die Serie bei ihrem letzten Heimspieltag mit einem Sieg und einer Niederlage. Linette Steiger fasste beide Partien zusammen.

Weserbergland Volleys IV – MTV Holzminden II 3:0 (25:8, 25:15, 25:16).

„Gleich im ersten Spiel des Tages wollten wir zeigen, dass wir auf heimischem Boden schwer zu schlagen sind. Der erste Satz begann perfekt für uns. Mit starken Aufschlägen und gezielten Angriffen setzten wir unsere Gegner sofort unter Druck. MTV Holzminden fand kaum ins Spiel, während wir konzentriert unser eigenes Tempo durchzogen. Das Ergebnis von 25:8 spiegelte unsere Dominanz wider. Im zweiten Satz stellte sich Holzminden besser auf unser Spiel ein, doch wir behielten die Kontrolle. Besonders unsere Annahme blieb stabil, sodass wir unser Angriffsspiel variabel gestalten konnten. Auch wenn Holzminden einige Punkte mehr machte, hatten wir stets die Oberhand und entschieden den Satz mit 25:15 für uns. Der dritte Satz verlief ähnlich. Holzminden kämpfte zwar und versuchte, uns mit längeren Ballwechseln unter Druck zu setzen, doch wir blieben ruhig und spielten unser Spiel konsequent zu Ende. Mit 25:16 sicherten wir uns den verdienten 3:0-Sieg und starteten damit perfekt in den Spieltag.“

Weserbergland Volleys IV – MTV Bad Pyrmont III 0:3 (22:25, 14:25, 18:25).

„Direkt nach dem Sieg gegen Holzminden ging es gegen MTV Bad Pyrmont III. Wir wussten, dass uns der Tabellenführer gegenüberstand, aber wir wollten unser letztes Saisonspiel mit vollem Einsatz bestreiten – und genau das taten wir. Der erste Satz war von Anfang an umkämpft. Wir spielten sehr konzentriert und schafften es, den Gegner phasenweise stark unter Druck zu setzen. Unsere Angriffe kamen gut durch, und wir hielten lange Ballwechsel auf Augenhöhe mit. Dennoch zeigte sich die Erfahrung von Bad Pyrmont, die in den entscheidenden Momenten die besseren Lösungen fanden. Am Ende mussten wir den Satz knapp mit 22:25 abgeben. Im zweiten Satz wurden die starken Aufschläge des Gegners zum entscheidenden Faktor. Wir hatten Schwierigkeiten, unser gewohntes Spiel aufzubauen, da Bad Pyrmont mit viel Druck servierte. Dadurch geriet unser System ins Wanken, und wir verloren den Satz deutlich mit 14:25. Trotz des klaren Ergebnisses gaben wir nicht auf und wollten im dritten Satz noch einmal zeigen, was wir können. Wir kämpften um jeden Ball und stellten uns besser auf das gegnerische Spiel ein. Vor allem unsere Angriffe funktionierten wieder besser, und wir hielten lange Zeit gut mit. Dennoch nutzte Bad Pyrmont seine Stärke am Netz konsequent aus und entschied auch diesen Satz mit 25:18 für sich. Auch wenn das zweite Spiel mit 0:3 verloren ging, haben wir eine richtig starke Leistung gezeigt. Wir haben gekämpft, schöne Spielzüge gehabt und uns nicht unterkriegen lassen. Besonders für das letzte Spiel der Saison war es ein toller Abschluss. Trotz der Niederlage können wir stolz darauf sein, wie wir alle gespielt haben. Jetzt heißt es, aus den Erfahrungen zu lernen und mit neuer Motivation in die nächste Saison zu starten!“
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