12.11.2024 10:51

Volleyball - Jugend


MTV-Nachwuchs strahlt: U20 feiert Qualisieg, U16 erreicht Top-Vier

„Haben klargestellt, dass wir mit den besten Teams mithalten können“

Die Siegerinnen in der Übersicht (v.l.): Scheller, Schlichte, O. Polozun, E. Polozun, Jäger, Kolanowski, Dencker & Kleinsorge. Foto: privat.

U16


Gleich dreimal im Einsatz waren die Pyrmonterinnen am Wochenende. Neben den Verbandsliga-Frauen war auch die Jugend am Start. Am Samstag startete die weibliche U16 mit Alexa Reick, Philippa Lehzen, Charlotte Wagner, Feline Mour, Monique Ratta, Lucia Schneidersmann, Marleen Kirsch und Enna Pommerening in die Super-Quali. Die Super-Quali ermöglicht den ersten drei Mannschaften die direkte Teilnahme an der Nordwestdeutschen Meisterschaft.

Sechs Teams waren in der Südhalle angetreten: der SV Bad Laer, der VC Osnabrück, die SVA Salzbergen, der FC Leschede und der TV Schledehausen. „Große Namen, vor denen zumindest am frühen Morgen die jungen Pyrmonterinnen zu viel Respekt hatten“, verriet MTV-Abteilungsleiterin Martina Nöltker, die gemeinsam mit Svenja Nöltker die Trainerrolle des Teams übernimmt. In einer Gruppe mit dem SV Bad Laer und dem VCO ging das erste Spiel gegen Bad Laer knapp verloren, weil die Mädchen zu nervös starteten. „Tatsächlich wäre hier ein Sieg drin gewesen“, so Nöltker.

Die U16 (v.l.) - hinten: Ratta, Wagner, Reick, Schneidersmann; vorne Pommerening, Mour, Kirsch & Lehzen. Foto: privat.

Souverän ging es dann gegen den VCO, den die Pyrmonter Mädchen souverän mit 25:14 und 25:22 auf den späteren letzten Platz in der Vorrundengruppe schickten. „Wie sehr der Sieg gegen Bad Laer drin gewesen wäre, zeigt das Ergebnis Bad Laer gegen VCO“, erklärte die Trainerin später, denn hierbei behielt der MTV-Bezwinger nur denkbar knapp mit 27:25 und 28:26 die Oberhand. Als Gruppenerster war Bad Laer direkt für die NWDM qualifiziert. Die Pyrmonterinnen mussten gegen den Gruppenzweiten der anderen Gruppe, den FC Leschede, antreten und um das letzte direkte Ticket kämpfen.  

Knapp mit 23:25 unterlagen Nöltkers Mädchen im ersten Satz. Im zweiten Satz  war die Niederlage deutlicher (17:25). So war es am Ende Platz vier. Damit müssen die Pyrmonterinnen im Januar in die Endrunde, um mit den Viert- bis Sechstplatzierten der zwei Super-Qualis und den drei Erst-und Zweitplatzierten der ersten Runde der Bereichsqualis um die letzten fünf Plätze  bei der NWDM zu kämpfen. „Mit den Leistungen am Samstag haben wir klargestellt, dass wir mit den besten Teams mithalten können. Deshalb - so bestätigten uns auch die Gegner vom Samstag - sollten wir uns in der Endrunde das Ticket sichern“, war sich die Trainerin sicher.

U20


Die U20 mit Amelie Scheller, Amelie Dencker, Jette Jäger, Victoria Kleinsorge, Alicia Kolanowski, Neele Schlichte sowie Elisa und Oliva Polozun trat beim GfL Hannover an, um sich ebenfalls den Platz in der Endrunde im Januar zu erkämpfen. In der Bereichs-Qualifikation treten ebenfalls sechs Teams an. In der Vorrunde mit GfL III und der TSG Großburgwedel ließen Nöltkers junge Damen keinen Zweifel zu, dass sie diesen Platz verdienen (25:19 & 25:19 gegen GfL III und zu 25:11 & 25:21 gegen die TSG).

Das Spiel gegen die SF Aligse, das hochkarätigste an diesem Tag, ging ebenfalls mit einer fantastischen Abwehrleistung gegen zwei  Verbandsligaspielerinnen mit 25:11 und 25:15 an den MTV Bad Pyrmont. „Nach dem Finale gegen GfL Hannover II, die ebenfalls jeweils 25:19 für uns ausgingen, hieß es 'qualifiziert für die Endrunde und Platz eins' für ein homogenes Team, das an diesem Tag genau wie ihre jüngeren Vereinskameradinnen am Vortag tollen Volleyball und großartige Teamleistungen gezeigt hat“, lobte Trainerin Nöltker.
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