27.07.2020 09:22

Beachvolleyball


Bitteres Gruppen-Aus – Beachvolleyball verrückt in Düsseldorf

Bergmann/Harms scheiden ganz knapp in der Gruppenphase aus / In 14 Tagen geht’s weiter
Yannick Harms Hechtsprung Beachvolleyball Rattenfänger Beach-Team
Voller Einsatz: Yannick Harms versucht mit einem Hechtsprung, den Ball zu retten. Foto: Conny Kurth/DVV
Das erste von drei Einladungsturnieren des DVV ging nicht an eines der Nationalteams, sondern an ein Interims-Duo aus den Niederlanden und Deutschland. Junioren-Nationalspieler Lukas Pfretzschner und die Nummer 18 der Welt, Steven v.d. Velde, rollten das Feld von hinten auf und holten sich den Sieg in Düsseldorf. Dabei hatte das Rattenfänger Beach-Team, Philipp Arne Bergmann und Yannick Harms, einen guten Start. Gleich im Auftaktspiel ging es gegen den amtierenden deutschen Meister, die Poniewaz-Zwillinge. Satz eins ging mit 21:19 knapp an das Beach-Duo des TC Hameln, Satz zwei war mit 21:15 dann eine klare Sache. In Spiel zwei ging es gegen die amtierenden Vize-Weltmeister Thole/Wickler. Hier ging Satz eins mit 16:21 klar verloren.  Anders sah es im zweiten Satz aus: Von Beginn an führten Bergmann und Harms, mussten die Führung nur einmal abgeben und hatten mit 20:18 den dritten und damit entscheidenden Satz direkt vor Augen. Aber es kam anders, Clemens Wickler drehte den Satz noch zum 22:20 und damit das Spiel für die Vizeweltmeister. „Das war ausgesprochen ärgerlich, den Satz mussten wir machen“, so Bergmann. Im dritten Spiel traf das Hamelner National-Duo dann auf die späteren Turniergewinner Pfretzschner/V.d.Velde, die bis zu diesem Zeitpunkt ihre beiden Spiele verloren hatten. Sie zauberten Beachvolleyball vom Feinsten in diesem Spiel und ließen den Hamelnern keine Chance.

„Es fehlt uns aktuell noch die Konstanz“

Bergmann/Harms verloren das Duell deutlich, und da die Poniewaz-Zwillinge im Spiel gegen die Vizeweltmeister ebenfalls unterlagen, kam es nun zu der verrückten Situation, dass es in der Gruppe mit Thole/Wickler einen klaren Sieger gab und drei Teams, die jeweils ein Spiel gewonnen und zwei Spiele verloren hatten. In diesem Fall zählt dann das konkrete Ball-Ergebnis aus allen Spielen. Hier hatte das Interims-Duo den besten Quotienten und zog damit in das Halbfinale ein. Für die Deutschen Meister und das Rattenfänger Beach-Team war damit das Turnier zu Ende. „Wir haben drei gute Sätze gespielt. Es fehlt uns aktuell noch die Konstanz. Am Ende war ich kopfmäßig ziemlich leer, weil ich im Training neu eingeübte Bewegungsabläufe jetzt erstmalig bei einem Turnier permanent bewusst abrufen musste. Das hat in den ersten beiden Spielen gut geklappt, im dritten Spiel lief es dann aber nicht mehr“, erklärte Harms. Bergmann: „Unser Trainingsaufbau ist so konzipiert, dass wir uns auf die Deutschen Meisterschaften Anfang September und die anschließend in Lettland stattfindenden Europameisterschaften fokussieren. So gesehen hätte der Auftakt natürlich erfolgreicher sein können, aber wir hatten eine Hammergruppe und sehen uns vermutlich alle in 14 Tagen wieder zur nächsten Turnierrunde.“
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