27.04.2026 13:50

Tischtennis - Meldung


163. Schüler- und Jugendrangliste des Tischtennis-Kreisverbands: „Das Experiment“

Die Vor- und Nachteile sollen auf einer sportpraktischen Sitzung im Juni mit den Verantwortlichen diskutiert werden
Symboldbild Tischtennis
Tischtennis: Symbolbild.
„Die beteiligten Vereine hatten sich eine dritte Rangliste für die laufende Saison gewünscht. Dank der Tischtennis-Abteilung des Tuspo Bad Münder konnte die 163. Tischtennis-Schüler- und Jugendrangliste am vergangenen Wochenende stattfinden“, berichtet der Ranglistenleiter Michael Klenke. „Diese Ausspielung haben wir bewusst genutzt, um eine andere Variante des Turniers zu spielen“, so Klenke weiter.

Nach dem sogenannten „Schweizer System“ wird nicht in festen Gruppen gespielt. Stattdessen werden die einzelnen Spielpaarungen auf Basis verschiedener Parameter nach Abschluss einer Runde immer wieder neu ausgelost.
Am Samstag wurden zwei Konkurrenzen ausgespielt, offen für alle männlichen und weiblichen Spielklassen. „Die Aufteilung der 51 Teilnehmer erfolgte nach Spielstärke auf Grundlage des QTTR-Wertes“, führte Klenke aus, sodass die „starken“ Spieler in der Gruppe A und die „schwächeren“ Spieler in Gruppe B antraten. Nach sechs gespielten Runden siegte in der Gruppe A Mak Silajdzic (TSV Schwalbe Tündern) vor Vincent Piwkowski (TuS Bad Pyrmont). Dritter wurde Elia Schmidt (TSV Schwalbe Tündern). In der Gruppe B setzte sich Lennard Giebrecht (TSC Fischbeck) vor Marja Reckzeh und Max Müther (beide TuS Bad Pyrmont) durch.

Am Sonntag gingen 38 Mädchen und Jungen an den Start, die erstmals in einer gemeinsamen Konkurrenz Jugend 13 antraten. „Hier wurden u. a. aus Zeitgründen nur fünf Runden ausgespielt“, erklärte Klenke. Es siegte Jan Hillebrand (TSV Hachmühlen) vor Cecile Hermann (TSV Schwalbe Tündern). Dritte wurde Victoria Hesse (TTC Hohenstein Zersen).

„Wir haben diese Saison drei Ranglisten mit jeweils unterschiedlichen Spielsystemen ausgetragen. Die Vor- und Nachteile sollen auf einer sportpraktischen Sitzung im Juni mit den Verantwortlichen diskutiert werden, um das Ranglistenturnier für die Zukunft attraktiv zu gestalten“, resümierte Klenke zum Abschluss des Turniers und dankte allen Beteiligten, dass sie sich auf dieses Experiment eingelassen haben. Zu dem Spielsystem gab es schon während und nach der Veranstaltung verschiedenste Meinungen und Hinweise; einig waren sich aber alle, dass der Rahmen mit Zeitplan, Verpflegung und dem Drumherum wie gewohnt gelungen war.

Zufrieden zeigte sich auch Bettina Westphal mit dem Ablauf der Rangliste. „Dank unseres Helferteams konnten wir wieder gute Bedingungen für Spieler, Betreuer und Besucher sicherstellen. Es war einmal eine andere Art der Rangliste“, so Westphal weiter. Sie freue sich schon auf den Austausch im Juni und die Weiterentwicklung dieses Turniers.
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Team AWesA
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