02.04.2026 11:02
Taekwondo
Lyong-Ho Hameln glänzt beim Songs Pokalturnier 2026
Erfolg bei Taekwondo Songs Pokal Turnier in Münster

Lyong Ho Hameln beim Songs Pokalturnier. Foto: privat.
Beim renommierten Songs Pokalturnier in Münster, ausgerichtet von der Songs Taekwondo-Schule unter der technischen Leitung von Großmeister Chan-Ho Song (9. Dan), stellte die Taekwondo-Sportschule Lyong-Ho Hameln erneut ihre Klasse unter Beweis. In einer starken Kooperation mit dem TSV Klein Berkel traten insgesamt 26 Athletinnen und Athleten in den Disziplinen Formen (Hyong), Bruchtest und Kampf an. Die Bilanz am Ende des Tages war beeindruckend: Mit 14 Gold-, 11 Silber- und 16 Bronzemedaillen kehrte das Team triumphierend nach Hameln zurück.
Mutige Debüts auf der Turniermatte
Ein besonderes Highlight des Turniers war das Debüt mehrerer Nachwuchstalente. Alina Johnen, Leonie Lohnen, Maria Keller, Marie Rüther und Noah Cigdem standen zum ersten Mal im Rampenlicht eines großen Turniers. Sie alle stellten sich mutig der Herausforderung und überwanden ihre Nervosität, um wertvolle Wettkampferfahrung zu sammeln. „Der erste Schritt auf die Matte ist oft der schwerste und wichtigste zugleich. Es ist inspirierend zu sehen, wie unsere Nachwuchsathleten ihre Ängste überwunden haben – dieser Mut ist die Basis für alles Kommende“, betont Dr. Joswin Kattoor.
Außergewöhnliche Einzelleistungen und Triple-Gold
Herausragende Leistungen zeigten Kim Winnebald und Jayan Kattoor, die sich jeweils sowohl im Kampf als auch im Formenlauf die Goldmedaille erkämpften. Das absolute Glanzlicht setzte jedoch Aleksandar Popović: Er sicherte sich in allen drei Disziplinen – Formen, Kampf und Power-Bruchtest – den ersten Platz. Benjamin Drobeck zeigt sich beeindruckt: „Aleksandars Erfolg ist kein Zufall, sondern das Ergebnis absoluter Hingabe. Dieses Triple-Gold zeigt eindrucksvoll, wozu konsequentes Training und Fokus führen können.“
Spannung pur bei vereinsinternen Duellen
Für besondere Atmosphäre sorgten die direkten Begegnungen innerhalb des Teams. So trafen Aleksandar Popović, Steven Klein und Torben Auhagen-Meyer in ihrer Gruppe aufeinander und lieferten sich trotz ihrer Freundschaft hochprofessionelle und faire Kämpfe. Im direkten Duell musste sich Steven Klein seinem Vereinskameraden Aleksandar knapp geschlagen geben. Auch die beiden Meisterschüler von Dr. Joswin Kattoor, Benjamin Drobeck und Mathias Fleckes, standen sich gegenüber. Im Formenlauf präsentierte Drobeck die erst kürzlich erlernte Form Gae-Baek Hyong, unterlag jedoch knapp im Stechen gegen Fleckes, der sich Gold sicherte. Im anschließenden Kampf wendete sich das Blatt: Hier behielt Benjamin Drobeck die Oberhand und holte sich den Sieg. Eine Fortsetzung fand auch die „brüderliche Rivalität“ zwischen Tristan Popović und Jayan Kattoor. Nachdem beim letzten Turnier Tristan die Nase vorn hatte, konnte sich diesmal Jayan in einem erneut packenden und knappen Kampf die Goldmedaille sichern – ein Beweis für die stetige Weiterentwicklung beider Kämpfer.
Mentale Stärke und der Lohn für Fleiß
Ida Winnebald bewies eindrucksvoll, dass sich Ausdauer auszahlt. Nach mehreren knappen Niederlagen bei vergangenen Turnieren sicherte sie sich diesmal souverän die Goldmedaille. „Idas Geschichte zeigt, dass es sich lohnt, trotz Rückschlägen dranzubleiben. Das ist eine Botschaft, die weit über den Sport hinausgeht und den wahren Geist des Taekwondo widerspiegelt“, so Dr. Joswin Kattoor. Auch Jaron Klein überzeugte mit einer technisch sauberen Form und holte Gold, während Maliah Drobeck ihre Konstanz bestätigte und erneut den ersten Platz in der niedrigsten Gewichtsklasse im Kampf belegte.
Emotionale Achterbahn und Teamgeist
Jannes Wohleben sicherte sich nach einem harten Finalkampf sowie im Formenlauf jeweils verdient die Silbermedaille. Eine besondere mentale Leistung vollbrachte Phil Kessenhagen: Nach einer anfänglichen Enttäuschung im Formenlauf bewies er große psychische Stärke, kämpfte sich im Vollkontakt souverän bis ins Finale vor und gewann Silber. Ebenfalls mit Silber für ihre starken Leistungen in den Formen belohnt wurden Lasse Auhagen-Meyer, Maria Keller und Araya Grewe. Das Songs Pokalturnier 2026 war für Lyong-Ho Hameln ein voller Erfolg. Ob Routinier oder Debütant – das gesamte Team hat gezeigt, was durch Disziplin, Leidenschaft und Zusammenhalt möglich ist. Benjamin Drobeck resümiert stolz: „Wir sind auf jeden Einzelnen stolz. Die Entwicklung der Gruppe ist fantastisch und wir freuen uns schon jetzt auf die nächsten Herausforderungen. Weiter so, Lyong-Ho Hameln!“
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