27.07.2026 09:52

Meldung


Charlotte Burgdorf taktet den deutschen Doppelvierer auf Platz vier

2026 World Rowing Under 23 Championships in Duisburg, 23. – 26. Juli
Charlotte Burgdorf beim Start
Charlotte Burgdorf und der deutsche Doppelvierer am Start. Foto: privat.
Pressemitteilung des Ruderverein „Weser" von 1885 e.V.:

Die weltbesten Talente im Rudersport waren vom 23. bis 26.07. auf der frisch renovierten Regattabahn in Duisburg zu Gast und voll des Lobes für Organisation und gute Stimmung.

Charlotte Burgdorf vertrat die deutschen Farben im Doppelvierer gemeinsam mit Ewa Grzimek (Neuköllner Ruderclub Berlin), Julia Stöber (Kettwiger Rudergesellschaft) und Pauline von Hobe-Gelting (Rudervereinigung Kappeln). Am Donnerstag ruderten sie mit der drittbesten Zeit im schnelleren Vorlauf in das Finale, wo sie um die Medaillen mitfahren wollten.
U23WM Ergebnis
Das Ergebnis der U23 WM im Frauen Doppelvierer. Foto: privat.
Dort ließen die Vorlaufschnellsten aus den USA keinen Zweifel an ihren Medaillenambitionen und ruderten zur ersten amerikanischen Goldmedaille im U23-Frauendoppelvierer nach 19 Jahren. Als Einzige konnten die Britinnen mithalten, die am Ende Zweite wurden; Bronze ging an Italien. Die vier jungen Deutschen mit Charlotte auf der Schlagposition präsentierten sich kämpferisch und entwickelten von der Außenbahn aus ihr eigenes Rennen. Sie arbeiteten sich auf den letzten 500 Metern noch an Polen vorbei und erreichten als Vierte das Ziel.


U23-Bundestrainer Dirk Brockmann zeigte sich nach dem ersten Finaltag mit dem deutschen Abschneiden insgesamt zufrieden: „... Der Frauen-Doppelvierer hat beherzt gekämpft und sich am Ende noch auf Rang vier vorgeschoben ...“ Auch die mitgereisten Hamelner Fans zeigten sich beeindruckt von dem Rennen und sind stolz auf die Leistung von Charlotte und ihren Ruderinnen.

Die Meisterschaften wurden mit den Rennen der Mixed-Achter mit Steuerperson am Sonntag beendet. Alle Besatzungsmitglieder hatten im Verlauf der Weltmeisterschaften bereits weitere Rennen in anderen Bootsklassen absolviert. Charlotte Burgdorf musste kurzfristig leider krankheitsbedingt auf ihren geplanten Einsatz im Mixed-Achter verzichten. Das deutsche Boot landete am Ende auf Platz sechs; den Titel errangen in einem spannenden Rennen die USA vor Rumänien.
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Team AWesA
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