Drei Wochen nach den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften war vergangenes Wochenende die nächste große Meisterschaftsregatta zu Gast auf dem Elfrather See. Bei hohen Temperaturen um die 30 Grad wurden in verschiedenen Boots- und Altersklassen über 1.000 Meter um die Deutschen Meistertitel gekämpft. Die besondere Mischung aus erfahrenen Masters, ambitionierten Studierenden und leistungsstarken Seniorinnen und Senioren machte die Triple-Meisterschaften erneut zu einem vielseitigen und lebendigen Ruderereignis im nationalen Regattakalender.

Auch Dirk Schünemann (zweiter von links) wurde Zweiter. Foto: privat.
Der RV Weser Hameln wurde von Dirk Schünemann und Anne Gerlach vertreten, die beide eine Silbermedaille erruderten. Anne in einer neu gebildeten Renngemeinschaft mit Ruderinnen aus Hannover, Kassel, Lübeck, Lauenburg, Hamm und Göttingen im Achter mit Steuerfrau der Altersklasse C (Mindestdurchschnittsalter 43 Jahre) und Dirk in Renngemeinschaft mit Hamburg, Hoya und Oldenburg im Doppelvierer Altersklasse F (Mindestdurchschnittsalter 60 Jahre).
Es ging jeweils gegen bereits von anderen Regatten bekannte Ruderinnen und Ruderer, die auf den letzten Streckenviertel ihre Klasse ausspielten und jeweils den Sieg ins Ziel fuhren. Während die Frauen mit ihrem Rennen sehr zufrieden waren, haderten die Männer mit der technischen Umsetzung. Für eine Stimmungsaufhellung sorgte dann die Aussage des mit einem Olympiasieger und einem Weltmeister der Achtzigerjahre besetzten siegreichen Doppelvierers, dass man sich unerwarteter Weise habe richtig anstrengen müssen.
Wie bei den jüngeren Aktiven gilt auch hier „nach der Regatta ist vor der Regatta“. Nun geht es für die beiden in acht intensive Trainingswochen, um gut auf den Saisonhöhepunkt im September, die World Rowing Masters Regatta in Bled, vorbereitet zu sein.
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