07.10.2025 14:20
Rudern - Meldung
Deutsche Sprintmeisterschaften in Wiesbaden
Vom RV Weser sind alte Hasen und junge Debütanten am Start, die mit um die Medaillen rudern wollen

Die Flaggen vom RV Weser und Hameln. Foto: privat.
Am kommenden Wochenende findet der Abschluss der Rudersaison 2025 statt: Die Deutschen Sprintmeisterschaften machen Halt in Schierstein. Im Schiersteiner Hafen in Wiesbaden werden die letzten Meisterschaftsmedaillen des Jahres vergeben. Über 350 Meter geht es ein letztes Mal um Gold, Silber und Bronze.
Mittendrin: die aktiven Ruderinnen und Ruderer des Rudervereins Weser Hameln. In sieben verschiedenen Bootsklassen wollen Hamelns Athletinnen und Athleten um die Medaillen mitrudern. Am Samstag beginnt der Männer-Vierer mit Steuermann. Nachdem es im letzten Jahr nicht für eine Medaille gereicht hat, hat Trainer Christian Wellhausen noch einmal umbesetzt. Mit Florian Wissel, Thore Wessel, Niklas Hölscher, Maximilian Gümpel und Steuermann Noel Streuber sitzen ausschließlich medaillenerfahrene Ruderer im Boot.
Am Sonntag geht die Viererkombination gemeinsam mit ihren altbekannten Partnern Nick Armgardt, Lars Wessel, Eric Edler und Fabian Schönhütte im Männer-Achter an den Start. Auch hier ist das Ziel, eine Medaille zu gewinnen. Zuletzt gelang dies dem Sprintteam 2023 bei den Deutschen Sprintmeisterschaften in Heidelberg. Im Männer-Einer geht Vadym Ponomarov an den Start. In einem Zwölf-Boote-Feld trifft er auf ehemalige Ruderpartner und alte Bekannte.
Ebenfalls am Samstag startet der Junioren-B-Vierer mit Steuerfrau. Tjark Hühne, Leo Lüthe, Till Clodius, Birger Günter und Steuerfrau Chiara Lidzba gehen an den Start. Die jüngsten Starter feiern dabei ihr DM-Debüt.
Das Highlight für die B-Junioren folgt jedoch erst am Sonntag: Im B-Junioren-Achter mit Jork Wiese, Tom Lüthe, Leon Juretzki und Lasse Jentsch wollen die Schützlinge von Trainer Jonathan Schlösser um die Medaillen mitfahren. In den vergangenen Wochen wurde fleißig im neuen Boot trainiert – nun soll es im Finale weit nach vorne gehen. Mit dabei sind auch Mira Hühne und Julika van Cattenburg, die im Juniorinnen-Doppelzweier an den Start gehen.
Mit dem zweitgrößten Meldefeld haben Lasse Günter und Carl-Ludwig Soltau im Junioren-Doppelzweier A eine anspruchsvolle Aufgabe vor sich. Ziel ist der Finaleinzug. Die beiden erfahrenen Ruderer von Trainerin Julia Klemm kommen aus einer erfolgreichen Saison und wollen nun auch bei der Sprint-DM um die heiß begehrten Medaillen mitfahren.
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