05.08.2026 15:19

Meldung


Aus Fremden wurden Freunde: FORTiS Karate Club aus der Ukraine zu Gast in Hameln

Cuvrk: „Denn genau solche Begegnungen schenken Hoffnung"
FORTiS Karate Club Austausch
Der FORTiS Karate Club zu Gast in Hameln. Foto: privat.
„Aus einer Idee wurde Wirklichkeit. Aus Fremden wurden Freunde. Manche Begegnungen hinterlassen Spuren, die bleiben“, betonte Sprecherin Jana Cuvrk. Nach einem Jahr voller Planung durften vom 19. bis 31. Juli 25 Sportlerinnen und Sportler des FORTiS Karate Club aus Mykolajiw gemeinsam mit ihrem Trainer Ivan Drozd (ukrainischer Kumite-Nationaltrainer) in Hameln begrüßt werden.
„Für viele von ihnen bedeuteten diese zwei Wochen weit mehr als nur einen Jugendaustausch“, erläuterte Cuvrk. „Sie waren eine Zeit, in der der Alltag für einen Moment in den Hintergrund treten durfte – mit Sport, Gemeinschaft, Lachen und der Gewissheit, willkommen zu sein. Karate hat uns zusammengebracht. Doch entstanden ist etwas viel Wertvolleres: Vertrauen, Freundschaften und Erinnerungen, die Ländergrenzen überwinden.“

Neben dem täglichen Training und einem gemeinsamen Wochenendlehrgang mit den befreundeten Vereinen und Trainern Andrea Di Leva und Alexander Kröger erlebten die Teilnehmer viele besondere Momente: Gemeinsam Hameln entdecken, die Finals in Hannover besuchen, Bowlen, einen Tag im Schwimmbad verbringen, Tagesausflüge nach Köln und Berlin und unzählige Stunden voller Fußball, Volleyball, Badminton, Tischtennis und Kicker.

„Wir haben gemeinsam trainiert, geschwitzt, gelacht, gefeiert und manchmal einfach den Moment genossen“, berichtete Cuvrk weiter. „Dabei wurde einmal mehr deutlich: Freundschaft braucht nicht immer dieselbe Sprache – Offenheit, Respekt und Herzlichkeit reichen oft aus.“

„Der Abschied war schwer“, schilderte Cuvrk. „Es wurden Umarmungen ausgetauscht und Versprechen gegeben, sich wiederzusehen. In diesen zwei Wochen sind Menschen zusammengewachsen, die sich vorher nicht kannten – und genau das macht diesen Austausch so besonders. Wir freuen uns schon heute auf das Wiedersehen im nächsten Jahr.“

„Unser tief empfundener Dank gilt allen, die dieses Projekt unterstützt und möglich gemacht haben – insbesondere dem LandesSportBund Niedersachsen e. V. und der Stiftung ‚Heimatförderung‘ der Sparkasse Hameln-Weserbergland“, unterstrich Cuvrk. „Ohne eure Unterstützung wären diese unvergesslichen Begegnungen nicht möglich gewesen. Denn genau solche Begegnungen schenken Hoffnung, schaffen Verständnis und zeigen, wie viel uns verbindet – besonders in Zeiten, in denen die Welt von Krisen und Sorgen geprägt ist.“
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