11.06.2019 10:23

Rollkunstlaufen


Achter in Trieste – jetzt will Schubert bei World Roller Games überzeugen

Stark besetzte „Memorial Sedmark Bressan Trophy“ / Schuberts Kürprogramm zu unsauber
Tim Schubert Roll-Sport-Team RST Hummetal Rollkunstlaufen AWesA
Tim Schubert wurde bei der stark besetzten „Memorial Sedmark Bressan Trophy“ Achter. Foto: RST Hummetal.
Vom 22. bis zum 26. Mai 2019 fand in Trieste der „Memorial Sedmark Bressan Trophy“ statt, ein internationaler Wettbewerb, für den Tim Schubert vom Roll-Sport-Team Hummetal von dem Deutschen Rollsport- und Inline-Verband (DRIV) nominiert wurde. Für den 19-jährigen Studenten war dies, neben dem Deutschlandpokal in Freiburg, ein weiterer internationaler Wettbewerb zur Vorbereitung auf die World Roller Games, die vom 4. bis zum 14. Juli in Barcelona stattfinden. Tim wurde dafür bereits vom DRIV nominiert und wird dort erstmalig für Deutschland bei den Senioren Herren an den Start gehen. In Trieste wurde der Deutschlandkadersportler betreut von dem Bundestrainer Luca Lallai. Es war wieder ein sehr starkes Starterfeld von zehn Teilnehmern. Laut Lallai werde die Weltmeisterschaft leichter. Unter den Teilnehmern waren der Weltmeister Luca Lucaroni, der Vizeweltmeister Alessandro Amadesi, fünf Starter aus Italien, einer aus den USA und einer aus Paraguay. Für die Italiener war dieser Wettbewerb ein Qualifikationswettbewerb für die Weltmeisterschaft. Nach dem ersten Training stellte Schubert fest, dass der Boden sehr anstrengend zu belaufen ist, sodass es in den Programmen wichtig war, in den Schritten Kraft zu sparen. Nach den abgeschlossenen Trainingseinheiten stand für Tim am Samstag die Kurzkür auf dem Programm. Es lief relativ gut. Tim zeigte ein sauberes Kurzprogramm mit einem schönen Doppel-Axel und einer guten Kombination aus Dreifach-Toeloop und Doppel-Toeloop, er hatte lediglich Schwierigkeiten in der ersten Pirouette und beim einzelnen Dreifach-Toeloop, der gefallen war. Auch seinen Konkurrenten unterliefen einige Fehler in den Kurzprogrammen, sodass der Freiburger Student nach der Kurzkür vorerst auf dem sechsten Platz lag. Ein Tag später, am Sonntag, präsentierte Tim den Wertungsrichtern sein Kürprogramm. Er zeigte alle geplanten Schwierigkeiten und Sprünge, aber leider relativ unsauber. Einige Sprünge waren auf dem Stopper gelandet oder hatten nicht die geforderte Umdrehungszahl, somit erhielt Tim eine niedrige technische Note und die Components waren nicht so hoch wie beim Deutschlandpokal in Freiburg. Mit der Langkür hat er noch zwei Plätze verloren, gegen den Junioren-Weltmeister 2017 Alessandro Liberatore und gegen Lorenzo Bertoglio (USA). Im Endergebnis erreichte Tim einen guten achten Platz.
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