06.11.2018 09:38

Rollkunstlaufen


Maluschka für Deutschland: Starke Leistung beim Europa Cup!

Persönliche Bestleistung auf der ganz großen Bühne / Schon die Kadernominierung ein Erfolg
Leonie Maluschka RST Hummetal Rollkunstlaufen Europa Cup AWesA
Leonie Maluschka vom RST Hummetal erreichte beim Europa Cup ihre persönliche Bestleistung. Foto: RST Hummetal.
Los ging es am letzten Sonntag. Zusammen mit Trainerin Vanessa Grimm und ihrer Mutter machte sich Leonie Maluschka vom RST Hummetal auf den Weg zum Frankfurter Flughafen, die spanische Hafenstadt Malaga an der Costa del Sol war das Ziel. Am Montag stand das Training der 13-köpfigen deutschen Mannschaft auf dem Programm. Leonie und Trainerin Vanessa Grimm waren sehr zufrieden, das spanische Parkett gut belaufbar und eine fehlerfreie Kür versprach Erleichterung und Motivation.

Ernst wurde es dann am Dienstagnachmittag, ihr erster internationaler Pflichtwettbewerb stand an. Als Deutsche Vizesiegerin war der Druck hoch. Sie lief einen starken Rückwärtsbogen mit Noten bis 6.2 und setzte sich auf den Bronzerang. Leider hielt sie der erhöhten Anspannung nicht stand und fiel durch Kantenungenauigkeiten im Rückwärtsschlangenbogen und Auswärtsdreier auf Platz fünf zurück. Dennoch ein super Ergebnis gegen die starke Konkurrenz aus Spanien, Slowenien, Großbritannien, Niederlanden und ihren beiden Mitstreiterinnen aus Deutschland bei ihrem ersten internationalen Pflichtwettbewerb.

Am Mittwoch dann das persönliche Highlight für die 11-jährige Kadersportlerin. In ihrer Lieblingsdisziplin gegen die besten Läuferinnen in Europa antreten zu dürfen, war schon etwas ganz Besonderes. Der Europa Cup ist für die Altersklasse der Minis (10-11 Jahre) der höchste internationale Wettbewerb, für den man vom Deutschen Verband nominiert werden kann. Allein bei so einem Wettbewerb Teil des Deutschen Teams sein zu dürfen, ist schon ein Erfolg. So war die Motivation bei Leonie groß und sie ging als Deutsche Meisterin mit der Startnummer drei ins Rennen. Sie zeigte alle Höchstschwierigkeiten, schöne Sprungkombinationen mit mehreren Doppelsprüngen, und ein fehlerfreies Programm zu Charleston. Ihre persönliche Saisonbestleistung mit Noten bis 6.3 war ein toller Abschluss der sensationellen Saison. Jetzt hieß es warten, bis alle 13 Konkurrenten aus Spanien, Slowenien, Portugal, Niederlande, Andorra und Deutschland gelaufen sind. Ein toller achter Platz war der Lohn für das tägliche Training. Die Gymnasiastin und die Trainerin Vanessa Grimm waren mehr als zufrieden: „Das Ziel, eine fehlerfreie Kür zu laufen und ihr Können zu zeigen, hat Leonie geschafft. Besser hätte es nicht laufen können“, waren sich die beiden einig.

Nun heißt es Vorbereitung auf die nächste Saison, in der Leonie eine Klasse höher an den Start gehen muss. Die nächsten Wochenenden geht es wie immer in den Wintermonaten zu den Bundeskader-Lehrgängen in ganz Deutschland.
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