08.12.2025 10:20

Judo - Meldung


Ein Tag voller Überraschungen: Nikolausturnier der TC Hameln-Judoka

„Selten habe ich eine Sportveranstaltung erlebt, die den Bildungsauftrag des Sportes in allen seinen Facetten so nachhaltig und beispielhaft erfüllt hat“
TC Hameln Red Dragons Judo Gruppenfoto
Glückliche Gesichter beim Nikolausturnier des TC Hameln. Foto: privat.
Am Nikolaustag richteten die „Red Judo Dragons“ des TC Hameln ihr erstes internes Nikolausturnier in der Halle der Klütschule aus. Insgesamt 36 Judoka nahmen an der Premiere teil, darunter vier Gäste aus Alfeld, deren Training von TC Hameln-Judotrainer Daniel Wissel geleitet wird. Das Teilnehmerfeld reichte von den dreijährigen Jüngsten bis hin zu erfahrenen Jugendlichen und inkludierte auch ID-Judoka (Sportler mit geistiger oder körperlicher Behinderung). Für den Großteil der Anwesenden war es der erste Wettkampf überhaupt.

Noch vor Beginn der Kämpfe nutzten Abteilungsleiter Harald Langner und seine Frau Antje die Gelegenheit, das Trainerteam – bestehend aus Daniel Gettmann, Timo Hölscher, Sebastian Langner, Renate Wissel und Daniel Wissel – zu ehren. Sie erhielten persönliche Pokale als Anerkennung für ihre Verdienste im Trainingsbetrieb, ihr Engagement bei Wettbewerben und Schulaktionen sowie für ihre Arbeit auf Landesebene, die maßgeblich zum Wachstum der Abteilung beigetragen hat. Im Gegenzug dankte das Trainerteam Harald Langner für dessen unermüdlichen administrativen Einsatz und die wichtige Verbandsarbeit im Hintergrund.
Den sportlichen Auftakt machten die Jüngsten aus der sogenannten „Pampersgruppe“. Beim „Rücken-an-Rücken-Schieben“ stand der Spaß im Vordergrund – zur Freude der Zuschauer durften die Kinder dabei sogar Spartenleiter Harald Langner von der Matte befördern. Die etwas älteren Kinder starteten anschließend im „Addiersystem“, einem Modus, bei dem über die Kampfzeit hinweg Punkte gesammelt werden, um möglichst viel Wettkampferfahrung zu sammeln. Die fortgeschrittenen Judoka kämpften schließlich nach offiziellen Wettkampfregeln. Besonders hervorzuheben war hierbei die gelebte Inklusion: Vier ID-Kämpfer traten selbstverständlich in den regulären Pools an und zeigten eindrucksvoll ihr Können.

Für eine gelungene Überraschung in der Pause sorgte der Besuch des Nikolaus, der für alle Sportler Schokofiguren im Gepäck hatte. Auch organisatorisch verlief das Turnier reibungslos. Der Ehrenpräsident des Vereins, Dr. Wolfgang Kurbjuhn, begleitete die Veranstaltung als Arzt. Er hatte glücklicherweise keine Verletzungen zu versorgen und durfte das Geschehen entspannt verfolgen.

Die Stimmung in der Halle war durchweg positiv: Zuschauer und Trainingsgruppen feuerten jeden Kämpfer gleichermaßen lautstark an. Am Ende erhielten alle Teilnehmer Urkunden und Medaillen. Die Organisatoren betonten, dass es an diesem Tag keine Verlierer gab, da allein der Mut, sich einem Wettkampf zu stellen, honoriert wurde.

Ein besonderer Dank der Abteilung gilt den zahlreichen Helfern, den Spendern für das Buffet, dem Rewe-Filialleiter Dennis Maul für seine Unterstützung sowie TC Hamelns Ehrenpräsident Dr. Kurbjuhn für die medizinische Betreuung.

Dr. Wolfgang Kurbjuhn (Ehrenpräsident) zeigte sich begeistert:
„Selten habe ich eine Sportveranstaltung erlebt, die den Bildungsauftrag des Sports in allen seinen Facetten so nachhaltig und beispielhaft erfüllt hat. Von der körperlichen Fitness über Fairness, Disziplin und Respekt bis hin zur einfühlsamen pädagogischen Betreuung.“

Besonders lobte Kurbjuhn die Umsetzung der inklusiven und integrativen Zielsetzung des Sportfestes sowie die Idee des Nikolaus-Besuchs.
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Team AWesA
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