24.11.2025 10:24
Schwimmen
Hamelner SV im Medaillenrausch: 37. Pokal-Schwimmfest ein voller Erfolg
20 Vereine mit insgesamt 257 Schwimmerin und Schwimmer gingen an den Start

Der Hamelner SV zeigt sich glücklich nach einem erfolgreichen Schwimmfest. Foto: Privat.
von Timor Folge
Am vergangenen Samstag fand im Melittabad im westfälischen Minden das 37. Pokal-Schwimmfest statt. An diesem Fest nahmen 20 Vereine aus Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen mit insgesamt 257 Athletinnen und Athleten teil. Gewertet wurde nach der Jahrgangswertung mit elektronischer Zeitmessung. Merle Rose, Jahrgang 2010, ließ der Konkurrenz keine Chance und verwies mit vier Goldmedaillen über jeweils 50 m Freistil, Schmetterling, Rücken und 100 m Lagen ihre Konkurrentinnen auf die weiteren Podestplätze. „Mehr geht nicht - Wieder einmal Top von Merle.”, so HSV-Sprecher Lutz Beyer.
Sina Beyer, Jahrgang 2013, tat es ihrer Teamkollegin fast gleich. Sie erschwamm sich dreimal die Goldmedaille über 50 m Freistil, Schmetterling und Rücken. Zudem holte sie noch in der offenen Klasse 4x50 m Brust-Mixed-Staffel die Bronzemedaille. „Das war, bedingt durch ihre Krankheit und fehlendem Training, so im Vorfeld nicht zu erwarten und deshalb: Daumen hoch für diese klasse Leistung.”, erzählte Beyer.
Aliyah Stock, Jahrgang 2013, erkämpfte sich die Silbermedaille über 100 m Schmetterling. Beyer erklärte: „Es war ihr erster Einsatz über diese schwierige Distanz, die sie mit Bravour meisterte.” Zudem holte sie noch in der Staffel über 50 m-Brust-Mixed die Bronzemedaille.
Paula Sulimma, Jahrgang 2014, ging gleich in fünf Disziplinen über 100 m Rücken, Brust, Freistil und Lagen sowie über 50 m Brust an den Start. „Paula überzeugte mit sehr guten Zeiten und belegte die Plätze sechs und sieben. Paula schwimmt sich langsam an die Podestplätze heran und es ist nur noch eine Frage der Zeit, wann auch sie auf das Treppchen springt.”, sagte Beyer.
Sofia Makarova, Jahrgang 2016 und somit die jüngste in der HSV-Mannschaft, ging dreimal an den Start und verpasste die Bronzemedaille über 50 m Brust mit Platz vier nur denkbar knapp. Über jeweils 50 m Freistil und Rücken reichte es bei starker Konkurrenz für die Plätze fünf und sechs. Auch die männlichen Athleten des HSV konnten mehr als überzeugen. Hier erwies sich Leon Primus, Jahrgang 2014, als Medaillenhamster. Er erschwomm sich über 50 m und 100 m Brust jeweils die Silbermedaille, um dann noch die Bronzemedaille über 100 m Lagen zu erreichen. Zudem reichte es noch zu den Plätzen fünf und sechs bei den 50 m und 100 m Freistil.
Finn Bartholomes, Jahrgang 2014, ergatterte über 50 m Rücken die Silber- und über 100 m Rücken die Bronzemedaille. Zudem kamen noch Platz vier, fünf und sechs über die Brust und Freistil-Distanzen hinzu. Finn Primus, Jahrgang 2011, erreichte über 100 m Schmetterling und Freistil die Bronzemedaille. Bei den Disziplinen 100 m Brust und 100 m Lagen erreichte er zudem die Plätze fünf und sechs. Auch Nikita Makarov, Jahrgang 2013, sprang mit zwei Bronzemedaillen auf das Podest. Das gelang ihm über die 100 m Schmetterling und die 100 m Freistil Distanz. Des Weiteren erreichte Makarov die Bronzemedaille in der 4x50 m-Brust-Mixed-Staffel. Außerdem erreichte Makarov zweimal Platz sechs über 100 m Rücken und 100 m Lagen.
Lukas Kozik, Jahrgang 2015, konnte ebenfalls eine Medaille mit nach Hause nehmen. Bei seinem Einsatz in der ersten Mannschaft der 4x50 m-Mixed-Staffel konnte er überzeugen und sich somit die Bronzemedaille umhängen lassen. Weitere Platzierungen erreichte er mit den Plätzen vier, fünf, sechs und sieben über 50 m Brust und Freistil sowie über 100 m Rücken, Brust und Freistil.
Außerdem erreichte die erste Mannschaft beim Staffeleinsatz über 4x50 m Brust- und Freistil-Mixed in der offenen Wertung für den Jahrgang 2012 und jünger die Bronzemedaille und die zweite Mannschaft Platz neun.
„Ausdrücklich bedanken möchte ich mich bei Nicole Stock, Imke & Christian Bartholomes und Lars Sulimma für ihren ‘Tages-rundum’ -Einsatz bei diesem Wettkampf. Sie waren mehr als gefragt, weil der HSV Trainerstab um Verena Büker aus gesundheitlichen und diversen anderen Gründen leider ausfiel.”, bedankte sich Beyer im Nachhinein. Lutz Beyer, der selbst als Kampfrichter tätig war, bedankte sich außerdem: „Ich bedanke mich mehr als herzlich und ausdrücklich bei den Kampfrichtern Wencke, Stephan Rose, Julia Makarova und Jens Kozik, die sich ausnahmslos immer wieder zur Verfügung stellen und ihren freien Tag im Sinne des HSV und deren Kids opfern, um den Wettkampfbetrieb mit den Leistungsschwimmern des Hamelner Schwimmvereins aufrecht zu erhalten.”
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