An den vier Wettkampftagen sprangen Aktive aus 161 Vereinen in das Wuppertaler Becken. Qualifiziert hatten sich nur die 60 besten Schwimmerinnen und Schwimmer Deutschlands. Mit dabei war auch wieder die 19-jährige Hamelnerin Alena Gemici mit der Mannschaft der Wassersportfreunde Hannover. In Topform präsentierte sie sich gleich am ersten Tag über 100 m Freistil und erzielte eine neue Bestzeit von 56,73 Sekunden, womit sie erstmals unter 57 Sekunden blieb. Damit erreichte sie einen hervorragenden 17. Platz.

Alena Gemicis Medaillen. Foto: privat.
Am zweiten Wettkampftag konnte sich die Damenmannschaft von W98 Hannover über 4×50 m Freistil die Silbermedaille sichern. Alena startete als erste Schwimmerin und legte die ersten 50 m Freistil in 26,15 Sekunden zurück. Die zweite Medaille holte sich die W98-Staffel über 4×50 m Lagen in 1:54,08 Minuten mit dem Gewinn der Bronzemedaille. Auch hier startete Alena als Erste und schwamm die 50 m Rücken in einer neuen Bestzeit von 29,85 Sekunden – erstmals unter der 30-Sekunden-Marke. Am selben Tag hatte sie sich im Vorlauf am Vormittag über 50 m Freistil bei ihrem Einzelstart zudem für das B-Finale am Nachmittag qualifiziert. Dieses meisterte sie mit Bravour und belegte in 26,21 Sekunden – nur eine Zehntelsekunde über ihrer Bestzeit – den 7. Platz.
„Insgesamt hatten wir tolle Tage in Wuppertal. Sich mit Olympiateilnehmern das Becken zu teilen und neben ihnen an den Start zu gehen, war für uns eine ganz besondere Erfahrung. Es war besonders schön zu sehen, wie gut der Teamgeist innerhalb der Mannschaft war. Alle haben sich gegenseitig angefeuert und unterstützt“, berichtet Alena Gemici über die Deutschen Kurzbahnmeisterschaften 2025.
Kommentare