30.06.2026 09:52

Leichtathletik - Meldung


Schütte-Zwillinge starten gemeinsam bei U23-DM

Nils Benze: „Natürlich hängen die Trauben in der U23 noch sehr hoch, allerdings gibt es keine bessere Generalprobe"
Amelie Schütte Dreisprung
Amelie Schütte beim Dreisprung. Foto: privat.
Am kommenden Wochenende werden in Bochum-Wattenscheid die 83. Deutschen Leichtathletikmeisterschaften der U23 sowie die 39. Ausgabe der U18-DM ausgetragen. Unter den 1.752 gemeldeten Athletinnen und Athleten geht auch ein Quartett der LG Weserbergland an den Start.
Trainer Nils Benze: „Als Besonderheit gilt sicherlich, dass im Dreisprung der U23 sowohl in der weiblichen als auch in der männlichen Konkurrenz jeweils ein Zwilling der Schütte-Geschwister am Anlauf steht.“ Beide gehören noch dem jüngeren Jahrgang der U20 an, sodass die ältesten Springerinnen und Springer vier Jahre älter sind. Benze: „Während es für Schwester Amelie unter den 20 Starterinnen als 16. der Meldeliste schwer wird, sich für das Finale der besten acht zu qualifizieren, ist Bruder Mario als 9. der Meldeliste nah am Finalplatz dran. Gemeinsam geht es für beide darum, sich mit den Bedingungen vertraut zu machen und sich auf den DM-Start in der Altersklasse U20 eine Woche später an gleicher Stelle vorzubereiten. Natürlich hängen die Trauben in der U23 noch sehr hoch, allerdings gibt es keine bessere Generalprobe, als sich eine Woche vorher auf der gleichen Anlage einzuspringen.“

Während Mario bereits zweimal DM-Luft schnuppern konnte, tritt Amelie zu ihrer DM-Premiere an. Benze: „Dass die Geschwister fast alle Aktivitäten rund um die Leichtathletik gemeinsam wahrnehmen, liegt dabei auf der Hand. Sie sind sich in vielen Dingen einig und unterstützen sich gegenseitig. Unter Geschwistern ist es normal, dass sie auch mal in Konflikt geraten.“

Max-Lennart Rekate und Moritz Beckmann, beide U18, ziehen kurz vor ihrem einjährigen Auslandsaufenthalt noch mal in Wattenscheid die Spikes an. Während sich Max-Lennart im 3.000-Meter-Lauf als 11. unter den 30 gemeldeten Startern im Mittelfeld einsortiert, hatte es für Moritz als 58. der Meldeliste im 200-Meter-Sprint gerade so mit der Qualifikationsnorm geklappt.
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