Mia Brungart (W15) sprintete am 01. Mai in Bad Harzburg über die 80mHürden - „trotz teils sehr unterschiedlicher Winde" - mit neuer persönlicher Bestleistung (p. B.) in 12,05 sec. (-0,6 Gegenwind) nicht nur als Siegerin ins Ziel - sie schaffte auch die Qualifikationsleistung für die Deutschen Meisterschaften (12,20 sec.).
„Das war auch das erklärte Ziel. So können wir als nächstes die geforderte Zusatzleistung im Mehrkampf in Angriff nehmen. Dies versuchen wir am kommenden Samstag im Weserbergland Stadion im Blockwettkampf. Für den ersten Hürdenlauf in dieser Saison war das schon ganz ansprechend. Ziel ist es jetzt die 12 sec. zu knacken. Im Hochsprung übersprang Mia 1,55m (1.). Hier brauchen wir noch einige Sprünge im Training und Wettkampf um höhere Höhen zu meistern", beschrieb Trainer Uwe Beerberg den Wettkampf.
Naya-Eleni Nowag (W14) lief erstmals die 80m Hürden. Dies gelang ihr im 3er Rhythmus gut. 15,44 sec. bedeuteten Platz drei. „Naya-Eleni lieferte einen tollen Hochsprungwettkampf. Mit neuer p. B. von 1,46m (3.) war das ein guter Saisoneinstieg", so Beerberg.
„Speerwerfer Oskar Rickfelder (M14) musste mal auf den Speer verzichten, weil auch die anderen Disziplinen nicht vernachlässigt werden dürfen - schon im Hinblick auf höhere Aufgaben mit dem Speer - die aber erst mit 15 Jahren anstehen. So musste sich Oskar auch dem Hürdenwald stellen. Er sprintete erstmals über diese Strecke in 15,09sec. (1.) und belegte im Hochsprung mit 1,45m (p. B.) Platz zwei", erklärte Beerberg.
Beerberg führt fort: „Zehnkämpfer Justus Suhr (U20) brauch noch etwas an Grundschnelligkeit - dann sind auch Zeiten über die 110m Hü. unter 16 sec wieder möglich. So musste er sich mit 16,12 sec. zufrieden geben (1.) Im Hochsprung übersprang er gute 1,88m (1.) Sein Bruder Hannes (U18), der sich in diesem Jahr auch dem Zehnkampf stellen will - überquerte die 10 Hürden in 18,20sec (1.) in seinem ersten Hürdenwettkampf und übersprang im Hochsprung gute 1,69m (1.)."
In Garbsen ging bei der Bahneröffnung Tim Stichnoth (M14) mit Trainer Steffen Rothmann an den Start. Tim lief die 100m in 13,51sec (bei starkem Gegenwind von 1,7m/sec). Im Weitsprung sprang er 4,57m weit.
Wettkampf Bad Salzuflen:

Sophia Kummerow beim Start. Foto: privat.
Sophia Kummerow reiste ins lippische Bad Salzuflen, um sich in ihrer neuen Altersklasse einen gültigen Versuch auf der Weitsprunganlage zu sichern. Nach einigen knappen Übertritten am Plastilinbrett glückte ihr dies schließlich: Mit 3,85 m belegte sie den 5. Platz. „Auch wenn sie damit deutlich hinter ihrer gewohnten Weite von 4,26 m zurückblieb, stand das Ziel, erst einmal einen gültigen Sprung in die Wertung zu bringen, im Vordergrund. Beim Hochsprung testete sie ebenfalls einen neuen Anlauf. Hier scheiterte sie an der 1,28 m hohen Latte nur denkbar knapp, da sie diese lediglich mit der Hacke touchierte. Nach einer anderthalbstündigen Verzögerung aufgrund eines Defekts an der Zeitmessanlage konnte sie ihre aufgestauten Emotionen schließlich in den 75-m-Sprint stecken. Mit Erfolg: Sie lief eine neue persönliche Bestzeit von 11,30 s ins Ziel und lag damit nur winzige 0,20 s hinter der Erstplatzierten. Auch beim Kugelstoßen überzeugte Sophia. Mit einer neuen Bestmarke von 5,92 m sicherte sie sich den 3. Platz auf dem Podium", fasst Sprecherin Steffi Kummerow zusammen.
Kummerow führt fort: „Am nächsten Wochenende geht es direkt weiter auf der heimischen Anlage im Weserbergland-Stadion. Dort dürfen sich diesmal sowohl unsere ,ganz kleinen Mäuse' im Mehrkampf als auch die Großen beweisen, für die in diesem Jahr der Blockwettkampf vor Ort ausgerichtet wird."
Kommentare