01.08.2022 09:17

Leichtathletik - Cross-Triathlon


Kopf-an-Kopf mit seinem Trainer: Anderson holt Gold in Schalkenmehren

Auch Britta und Ian Anderson sichern sich Platz eins in ihrer Altersklasse
Scott Anderson Cross-Triathlon Schalkenmehren
Die strahlenden Gewinner: Scott Anderson (r.) mit seinem Coach Evert Scheltinga (l.). Foto: Romy van Schooneveld.

Scott Anderson meldet sich eindrucksvoll aus der Welt des Cross-Triathlons zurück! Nach zahlreichen Straßen-Triathlons in den vergangenen Monaten hat der Hamelner nun die erste Hälfte der Saison hinter sich gebracht. Deshalb widmet sich der Weltmeister nun wieder der Disziplin, in der er die größten Erfolge feiern durfte. Am vergangenen Wochenende nahm er daher mit anderen Athleten des ESV Hameln beim Cross-Triathlon in Schalkenmehren teil – dem letztjährigen Austragungsort der Deutschen Meisterschaft. „Ich habe den Wettbewerb dieses Jahr vor allem als Vorbereitungskampf genutzt, denn im August finden die XTERRA-Europameisterschaften in Tschechien (am 13. August, Anm. d. Red.) und direkt darauf die Deutschen Meisterschaften in Zittau (am 20. August, Anm. d. Red.) statt“, berichtete der Leichtathlet, der zusammen mit seinen Eltern Ian und Britta Anderson sowie Christine Lippelt ins Rennen ging. In der B-Jugend ging zudem Elisa Lippelt an den Start.
Besonders begeistert zeigte sich Anderson auch von einem anderen Teilnehmer: „Für mich war es gleich ein doppelter Spaß, da mein Coach Evert Scheltinga aus den Niederlanden angereist war. Dadurch ergab sich ein spannendes Duell zwischen Coach und Athlet.“ Nach den eineinhalb Kilometern Schwimmen stieg der Hamelner als Viertplatzierter aufs Rad. Diese Disziplin lag dem Triathleten an diesem Nachmittag wohl am besten, denn Anderson schob sich bis zum Abschluss der Radstrecke auf den zweiten Platz vor. Das Kopf-an-Kopf-Rennen mit seinem Coach erwartete ihn allerdings in der letzten Disziplin, dem Laufen. Dazu Anderson selbst: „Auf den drei Laufrunden habe ich dann mit Evert zusammen um Platz 4 gekämpft, nachdem wir Nick Emde vom SSF Bonn und Koen de Loew von den Rogelli TriMates ziehen lassen mussten. Auf der letzten Laufrunde hat Evert schließlich einen Vorsprung von 34 Sekunden herausgelaufen, sodass er im Ziel Platz 4 und ich Platz 5 belegt habe.“ Platz 5 in der Gesamtwertung mit einer Zeit von 2:19:25 Std. bedeutete gleichzeitig auch den Sieg in der AK M25 mit einem Vorsprung von fast einer Stunde auf den Zweitplatzierten.

Neben Anderson zeigten auch die anderen Teilnehmer des ESV eine starke Vorstellung, die mit zwei Goldmedaillen und einmal Silber für Hameln belohnt wurden.

Die Platzierungen im Überblick


Scott Anderson (1. Platz AK M25): 2:19:25 Std.
Britta Anderson (1. Platz AK W50): 3:17:06. 
Ian Anderson (1. Platz AK M55): 2:51:24.
Christine Lippelt (2. Platz AK W45): 3:39:47. 


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