28.04.2020 15:26

eSports


Top-Endspurt endet auf einstelligem Tabellenplatz

Tündern-Duo Rukavina und Hermann mit Platz neun zufrieden / MTV Gifhorn nach furiosem Finale Niedersachsenmeister
Francesco Rukavina Tuendern eFootball
.Tünderns Francesco Rukavina feierte am letzten Spieltag einen Kantersieg (Foto: Privat)

Die eFootball-Liga des NFV ist Geschichte. Am Wochenende wurden bei der „Premiere“ die letzten Partien ausgetragen. Eines vorweg: Es hat sich ein dramatisches Finale um die Oberliga-Niedersachsenmeisterschaft entwickelt. Am letzten Spieltag katapultierte sich Gifhorn noch auf den Thron. Während sich der MTV gegen Bersenbrück knapp mit 3:2 durchsetzte, kam der bisherige Tabellenführer Atlas Delmenhorst gegen Wolfsburg nicht über ein 6:6-Unentschieden hinaus. Somit nutzten die Gifhorner die Gunst der Stunde aus und sicherten sich durch den Altlas-Patzer noch den Titel. Auch Kickers Emden hätte am letzten Spieltag noch Meister werden können. Doch der BSV zog gegen Wolfenbüttel knapp mit 5:6 den Kürzeren. In der Endabrechnung landeten Gifhorn (42 Punkte), Delmenhorst (41) und Emden (39) auf den Treppchenplätzen. Tünderns Duo Dominik Hermann und Francesco Rukavina schloss die Liga mit 21 Punkten auf Platz neun ab. Neben sechs Siegen und drei Unentschieden mussten sich die „Schwalben“ siebenmal geschlagen geben.

Tündern erzielt in letzten beiden Partien 27 Tore

Dominik Hermann Tuendern e Football Liga
Tünderns Dominik Hermann (Foto: Privat).
In der Saison-Endphase präsentierten sich Hermann und Rukavina noch einmal von ihrer besten Seite. Gegen den VfV Borussia Hildesheim (14:5) und Uphusen (13:4) feierten die Blau-Weißen zwei Kantersiege. „Die Liga hat auf jeden Riesenspaß gemacht. Allerdings hätte ich es vielleicht von der Gestaltung etwas anders gemacht. Zwei oder drei Spieltage an einem Tag hätte ich von der Planung besser gefunden“, blickt Francesco Rukavina auf die „Konsolen“-Liga zurück. Am Ende waren die beiden Tünderaner mit dem Abschneiden durchaus zufrieden. „Das eine oder andere Spiel haben wir unglücklich verloren. Sechs oder sieben Punkte wären mehr möglich gewesen. Für ganz oben hätte es aber auf keinen Fall gereicht. Von der spielerischen Qualität waren Hagen/Uthlede und Delmenhorst ganz stark, vor allem die beiden Gegner von Dominik. Das waren für mich die Aushängeschilder“, so Rukavina abschließend.


Die Tündern-Spiele im Überblick:

BSV Kickers Emden – BW Tündern 4:2
BW Tündern – VfL Oldenburg 9:4
BW Tündern – MTV Wolfenbüttel 3:7
MTV Gifhorn – BW Tündern 3:2
Arminia Hannover – BW Tündern 4:6
BW Tündern – MTV Eintracht Celle 5:11
BW Tündern – Atlas Delmenhorst 3:11
Heeßlinger SC – BW Tündern 5:5
SC Spelle-Venhaus – BW Tündern 1:4
BW Tündern – TuS Bersenbrück 6:2
FC Eintracht Northeim – BW Tündern 3:3
BW Tündern – Lupo Martini Wolfsburg 3:3
1. FC Germania Egestorf-Langreder – BW Tündern 4:3
BW Tündern – VfV 06 Borussia Hildesheim 14:5
FC Hagen/Uthlede – BW Tündern 5:0
BW Tündern – TB Uphusen 13:4
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Autor des Artikels

Timo Schnorfeil
Timo ist nach Matze Dienstältester im Team AWesA, telefoniert, schreibt und knipst – und ist Chef der redaktionellen Organisation.
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